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Es gibt nicht DEN Grund
#1
Ich habe mich früher nie entscheiden können, ob ich lieber die Linke oder die Grünen wählen soll... die Linke war sozialer orientiert... die Grünen umweltfreundlicher... so die Etiketten, wie man sie in der Schule lernt.
Mit dem Wahl-o-Mat habe ich dann erst kapiert, dass es keine "Eierlegende-Wollmilch-Sau" in der Politik gibt, da keine Partei exakt Deine Werte vertritt... also wählst Du halt, was am nächsten ran kommt...
Dann kam "Demokratie-in-Bewegung". Eine kleine Graswurzelpartei, die genau das im Programm hatte, was ich wollte:
Gesetze wählen, nicht Parteien!
Seither bin ich davon überzeugt, dass es nicht viel bringt seine Stimme abzugeben, wenn man sie stattdessen auch erheben kann! Demokratie in Bewegung scheint wieder eingeschlafen zu sein. Aber mit Corona kam WiR2020... auch wenn ich Schiffmann zu zynisch finde (er ist mir wohl zu ähnlich! Blush ) war das eine Partei, die plötzlich so Dinge wie "soziale Dreigliederung" im Programm hatte... als Ehemann einer "Anthro-Orientierten" waren das für mich zusammen mit der Basisdemokratie zwei Pluspunkte.

Mit dem "Schlucken" von WiR2020 durch dieBasis war ich erst wieder etwas verunsichert, ob die "Werte" von WiR2020 noch weiter Bestand haben würden... aber es wird zumindest ab und an erwähnt...
...am wichtigsten jedoch: Basis-Demokratie... und trotzdem gewaltfrei. Achtsam. Gegen diesen ganzen Lobbywahn... offen, transparent.

...so zumindest bislang die Hoffnung.

Wir haben noch einen weiten Weg vor uns, denn so wunderbar einfach es auch ist, mit dem Finger auf andere zu zeigen, wie sie Fehler machen und scheitern... so schwer ist es, selbst zu reflektieren, dass man oftmals auch nur ein "anderer" ist.

Lasst uns also selbst in die Verantwortung kommen und unser Leben genauso wie unsere Politik aktiv gestalten. Lasst uns nicht die Stimme abgeben, wegwerfen, verschenken. Lasst uns weiter im Dialog bleiben und sehen, mit welchen modernen Mitteln wir Basisdemokratie von unten verwirklichen können. Innen und außen! Heart
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#2
Hallo, Armin!

Du bist ja recht emsig hier. Das finde ich gut und hoffe, dass du einen langen Atem hast.

Bei Demokratie in Bewegung war ich auch eine zeitlang. Was mich dazu gebracht hat, wieder auf Distanz zu gehen, war die schulmedizinisch-dogmatische Fixierung. Ich komme ja von einem ganz anderen Planeten: Ganzheitsmedizin. Wir2020 war mir zu laut und zu kämpferisch (nach altem Stil).

Mit dieBasis bin ich nicht wirklich glücklich, es wird mir hier und auf Mattermost zu wenig miteinander gesprochen. Ich bin ja auch recht emsig ... mich stört der geringe Rückfluss (Kritik, Applaus, Ergänzungen, Nachfragen, zu wenig Änderungsbereitschaft der Mitglieder usw.). Zum Beispiel eröffne ich hier ein Thema. Das wird innerhalb einiger Tage eventuell mit Kommentaren bedacht - aber es gibt "x-hoch-2" Leser/Besucher, die nichts dazu beitragen, die schauen nur hinein, teilen sich aber nicht mit. Ich denke, das ist ein Zeichen der zunehmenden Beziehungslosigkeit der Menschen in unserer Gesellschaft.

Gruß Raimar
Das Unbekannte ist das, was uns weiterbringt, nicht das Bekannte.
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#3
Hallo Raimar,

Danke für die Rückmeldung!
Ja... das mit mangelndem "Rückfluss" kommt mir bekannt vor - und dennoch ist klar: je mehr irgendwo "dabei" sind, desto mehr müssen sich auch zurücknehmen, damit alle aktiv mitmachen können.
Auf Telegram erlebt man ja mitunter das Gegenteil. Spätestens sobald eine kritische Masse >100 Teilnehmer in einer Gruppe erreicht ist, braucht es Regeln, die den Nachrichtenfluss bremsen(!)...
oder die Gruppe "läuft über".

Das mit dem langen Atem ist relativ.
Die Schwierigkeit im Netz ist, dass ein echtes Miteinander kaum möglich ist (als "Ganzheitsmediziner" weißt Du vermutlich was ich meine). Also braucht es anternative Wege dafür. Die Konsensierung sehe ich hier als große Chance: Sowohl als "Spielzeug der Attraktivität" als auch um echte Entscheidungen zu treffen, wie wir dieBasis gemeinsam gestalten.

Wir hatten neulich eine Vereinssitzung (außerhalb der Basis oder von Demos) wo ein Teilnehmer sich gefragt hat, was wir hier eigentlich machen? Denn "nur reden" bringt eben auch nichts. Wenn jeder nur den anderen bestätigt und Bestätigung sucht, aber es gar keine echte Gestaltungsmöglichkeit gibt, dann ist das verlorene Zeit und genauso wenig wert (oder weniger) als Katzenvideos zu gucken.

...in diesem Sinne halte ich mal die Klappe und warte auf ein gutes Konsensierungstool um damit bevorzugt Konsens statt Nonsens zu generieren. Wink
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