Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Impfpflicht für Gesund­heits- und Pflegepersonal ab 15. März beschlossen
#1
Guten Abend zusammen,

meine Verlobte von der med. Impfpflicht zum 15.03.2022 betroffen.
Ich kann mit der Situation nur sehr schwer umgehen.
Die Uhr tickt.
Wenn jemand diesbezüglich weiterführende Informationen hat bzw. sich in einer ähnlichen Situation befindet,
wäre ich sehr an einem Austausch interessiert.

Best Stef
Zitieren
#2
Hallo Stef,

ich weiß nicht wirklich, wie ich helfen kann. Es gibt bei YouTube und auf facebook Anwälte, die sich mit dem Thema beschäftigt haben. Aber Vorsicht: Anwälte sagen ihre Meinung, entscheiden tun am Ende Gerichte!

https://afaev.de/

https://kanzlei-rohring.de/coronavirus/

https://www.ra-croset.de/ (https://www.ra-croset.de/themen/corona/)

Es gibt natürlich auch eine psychische Dimension, weil das Thema belastet, seelisch krank macht. Darauf zu reagieren ist schwierig.
Ich habe da mal twas ausgearbeitet. Ich kann hier aber keine Datein anhängen. Du müsstest mir also mal eine E-Mail schreiben (alexander@ambronn.de).

Wenn ich kann, helfe ich gerne!
Alexander
Zitieren
#3
Ich kenne hier in meiner Gegend einige Leute, die nicht arbeiten, und die meisten haben doch ein recht lustiges Leben. Gerade in Eurem Beruf - oder dem Deiner Verlobten - würde ich keinen Kompromiss eingehen. Ihr sitzt am längeren Hebel. Für ALG II bleibt aktuell Bar-Vermögen < 60.000 Euro anrechnungsfrei. 

Die Zeit arbeitet gegen die anderen, langsam sickern die Probleme mit der Impfung ins Bewusstsein der Leute ein. 
Überbrücken, Ausweichen, Aussitzen :

1. Vernetzt Euch mit Gleichgesinnten aus Eurer Umgebung. Gleichgesinnte findet Ihr wahrscheinlich am ehesten auf den Demos oder Montags vor den Rathäusern, oder indem Ihr Euch einem Verband anschliesst. Beispielsweise dieBasis - parteiintern hat da wahrscheinlich jeder Ortsverband etwas organisiert. Aber eben nicht über dieses Forum. 

und/oder

2. Lernt, mit weniger auszukommen, senkt Euren Konsum - vielleicht ist das auch eine gute Idee für einen neuen Thread.

Es gibt natürlich auch Initiativen wie "Pflege für Aufklärung", aber die Seite sieht ziemlich unübersichtlich aus; ob da etwas stattfindet ausser ein paar verlinkten Videos , kann ich nicht sagen.
Zitieren
#4
mit ALG II ist es nicht lustig. Zumindest nicht, wenn man wirklich nichts hat. Den 1. Monat bekommst du nichts, weil  Arbeitslohn am Ende des Monat bezahlt wird und damit der 1. Monat abgedeckt ist. Alg 2 wird am Anfang des Monat ausbezahlt. Bei Arbeitsaufnahme bekommst man für den 1. Monat in dem man arbeitet auch kein ALG 2, weil man in diesem Monat Arbeitslohn bekommt. Wenn man einen mies bezahlten Job hat oder hatte ist das gar kein lustiges Leben.

Außerdem musst du deine Bankkonten offenlegen und deine Bank bekommt vom Arbeitsamt die Info dazu.

 
Zitieren
#5
Tja, ALG II finden bloß die 'lustig', die noch nie in dieser Mühle waren.
Oder die, die wissen, wie man bescheißt - die gibt es allerdings auch.
Die meisten allerding krebsen so am unteren Limit herum - nicht witzig (eigene Erfahrung - zum Glück schon länger her).
Der Mensch an sich ist zum Guten fähig
Zitieren
#6
Es ist sicherlich richtig, daß Harz IV nicht für alle entspannt ist. Ich kenne da durchaus auch üble Fälle, hatte sogar einmal eine Eingabe an den lokalen Abgeordneten getätigt wegen der unangekündigten Kündigung der KV wegen mangelnder Mitarbeit. Die Betroffene junge Mutter ist da fast dran gestorben, weil sie vom Arzt abgewiesen wurde und die Bauchschmerzen sich am gleichen Tag zum akuten Notfall entwickelt hatten. 
Beschwerde wurde immerhin angenommen, man hat nachgehakt, und das war alles gewesen.

Mein Punkt: Wer von Kündigung bedroht ist, sollte sich zumindest schon einmal arbeitssuchend melden, um Druck auf die Behörden aufzubauen. Dazu waren auch schon Aufrufe auf Telegram.

Gerade noch über den Kanal von RA Sattelmaier diesen interessanten Link erhalten: Eine Podcastreihe eines Kollegen zum Thema Arbeitsrecht und dessen Telegram Kanal.
Zitieren
#7
Hallo Stefan,

in einem ersten Schritt würde ich eine Impfpflicht zunächst einmal ignorieren.
Sollte der Arbeitgeber nach einem Impfnachweis fragen, würde ich die Auskunft mit einem Hinweis auf Arztgeheimnis und Datenschutz verweigern.
Bei Kündigung würde ich gegen den Arbeitgeber mit Kündigungsschutzklage vorgehen.
Wenn dies alles nicht hilft würde ich eine Verfassungsbeschwerde einlegen, der Staat kann nicht ernsthaft von einem Bürger verlangen, dass er sich mit einem Mittel Impfen lässt, von dem nicht gesichert ist das es vor einer Infektion schützt, noch verhindern kann das eine geimpfte Person das Virus weitergeben kann.

MfG

Thomas
Zitieren
« Ein Thema zurück | Ein Thema vor »




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste