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Das Corona-Strategiepapier
#1
"Das Innenministerium erstellte im März 2020 intern ein Papier, das die Bedrohungen durch Corona dramatisch darstellte. Es sollte hartes politisches Handeln legitimieren. Ein umfangreicher interner Schriftverkehr zeigt, wie die Regierung Wissenschaftler dafür einspannte.
(Welt.de / Paywall)


Laut Corona-Strategiepapier der Bundesregierung brauche man ein Rechenmodell, «um ... weitere Massnahmen präventiver und repressiver Natur» einfacher durchsetzten zu können. 

Otto Kölbl, Teilzeit Sprachlehrer an der Uni Lousanne hatte die zündende Idee, wie man das am besten darstellt, was ihm schon 4 Tage später einen Sitz im Expertenrat der Bundesregierung einbrachte:

"Das grundlegende Problem, für das ich mich zuständig fühle, ist das von Affektivität und Legitimität, sprich: von Angst und Folgebereitschaft in der Bevölkerung.“

"Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden. … Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst...

Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern. Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann."



Das Papier im Einzelnen:

Abschnitt 1
Das Expertenteam des Innenministeriums:

"Die meisten Virologen, Epidemiologien, Mediziner, Wirtschafts- und Politikwissenschaftler beantworten die Frage «was passiert, wenn nichts getan wird» mit einem Worst-Case-Szenario von über einer Million Toten im Jahre 2020 – für Deutschland allein. Ein Expertenteam von RKI, RWI, IW, SWP, Universität Bonn/University of Nottingham Ningbo China, Universität Lausanne und Universität Kassel bestätigt diese Zahlen"

(Der Experte von der Universität Lousanne: Germanistik-Teilzeitdozent Kölbl)


Massentests um den Anschein aktiven Handelns zu erzeugen:

"Großflächiges Testen vermittelt den von Ausgangsbeschränkungen betroffenen Bürgern ein aktives Krisenhandeln des Staates. Wir müssen von der Methode «Wir testen, um die Lage zu bestätigen» zur Methode «Wir testen, um vor die Lage zu kommen» "



Abschnitt 2
Vorhersage: 5 % Hospitalisierung / 1,8 % Sterblichkeit / Infektionsrate von 70%  aufgrund "exponentiellen" Verlaufs der Ansteckungen; 
Zurückweisung der Überlegungen von Virologen aus China, die asymptomatische Fälle (logischerweise) in die Gesamtsterblichkeit mit einbeziehen wollen:

"Seit Anfang des Ausbruchs in Wuhan (VR China) wurde die Sterblichkeitsrate des Virus immer wieder heruntergespielt mit dem Hinweis auf eine mögliche "Dunkelziffer". Asymptomatische und milde Fälle seien kaum getestet worden ..."



Abschnitt 4a
Unterstellung übelster Ethik

«Naja, so werden wir die Alten los, die unsere Wirtschaft nach unten ziehen, wir sind sowieso schon zu viele auf der Erde, und mit ein bisschen Glück erbe ich so schon ein bisschen früher»

Es ist ein charakteristisches Persönlichkeitsmerkmal von Gewohnheits-Verbrechern und Soziopathen, dass sich diese oft nicht vorstellen können, dass andere Menschen anders handeln würden, als sie selbst.



Abschnitt 4a
Überlegungen, wie die Lage so dramatisch und erschreckend wie möglich dargestellt werden könne:

"Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen..." (siehe oben)
"...Ausserdem sollte auch historisch argumentiert werden, nach der mathematischen Formel: 2019 = 1919 + 1929"



Gleichsetzung von SARS-Cov 2 mit SARS Cov1:
  • SARS Cov 1 hatte in 40% der Fälle das "Severe Acute Respiratory Syndrome" (SARS) ausgelöst, Todesrate 10%.
  • Für SARS-Cov 2, ein völlig anderes Virus, wurde die Sterblichkeitsrate damals mit 3% angegeben - jedoch ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer asymptomatischer Verläufe. (Chinese Medical Journal)
Doch man versuche in China nur, die Sterblichkeitsrate herunterzupielen. 
(Heute wissen wir, dass die chinesischen Virologen Recht hatten.)


Abschnitt 4c
Überlegungen wie das gewünsche(!) Ergebnis durch Massentests erzielt werden könne

" ... Um sie zu finden, braucht man unter sehr guten Bedingungen 20* mehr Tests als die Anzahl Fälle, die man finden möchte."






Aargauer Zeitung - Schockwirkung erzielen
dieostschweiz.ch - Der Fall Deutschland - Wie systematisch Angst aufgebaut wurde
derFreitag - Keine Verschwoerungstheorie

Video: Corona-Ausschuss 15: Gerald Hüther, Neurobiologe - Angst und Wege aus der Traumakrise


Angehängte Dateien
.pdf   bmi-corona-strategiepapier.pdf (Größe: 1,16 MB / Downloads: 41)
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