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Machtbegrenzung - Das Geldsystem basisdemokratisch verändern
#46
Hallo zusammen,

bei der ganzen Diskussion zum Thema Geld-System möchte ich an dieser Stelle auf eine recht kompetente Vereinigung aufmerksam machen die sich schon länger mit der Sache befaßt. - MONETATIVE.DE -
Hier findet man Infos zum Status Quo und pragmatische, umsetzbare Lösungsvorschläge zur Gestaltung eines gerechten Geld-Systems. Mit diesen essentiellen Veränderungen schafft man die Basis zur Umsetzung weiterer wichtiger Maßnahmen und schützt die Bevölkerung weitgehend vor der derzeit üblichen Vergesellschaftung von Verlusten.

Meiner Meinung nach gibt es noch zu viele Menschen die ernsthaft glauben, das Banken Geld verleihen was Andere gespart haben ...

Ich würde mich freuen wenn DieBasis (derzeit mein Favorit 2021) diesbezüglich entsprechend agiert.

Mit besten Grüßen
Bernd - Die Stimme
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#47
Hallo Bernd - Die Stimme,

ein im Mittelalter in England lebender Philosoph, Theologe und Polit-Theoretiker mit Namen 'Wilhelm von Ockham' wurde besonders durch seine Empfehlung bekannt, nicht ohne Zwang irgendwelche Vielheiten anzunehmen bzw. einzubringen (s. u. a. Ausführungen zum "Sparsamkeitsprinzip" (oft auch mit Verw. auf "Ockhams Rasiermesser"), oder halt in aktualisierter Formulierung des so genannten "Kritischen Rationalismus").

In extrem vereinfachter Form wird damit lediglich eingefodert, für allerlei Anliegen nicht mehr Aufwand zu betreiben, als nach bestem Wissen und Können nötig ist.
Somit müsste eigentlich jedermann begreifen können, dass es nicht nötig ist, mit einem Schwerlasttransporter umherzufahren, einzig nur, um beim Bäcker gegenüber 3 Brötchen einzukaufen.
Mit diesem extrem übertrieben Beispiel mögen durchaus viele Menschen einverstanden sein, kehrt sich diese Denkweise aber schlagartig um, sobald es um Geldangelegenheiten, Spiel, Sport und sonstige Anliegen geht.
So weiß auch ich keine scharfe Trennlinie zwischen Notwendigkeiten und vermeidbaren Verschwendungen zu ziehen, zumal unter Berücksichtigung, dass das Leben um unzählige Schönheiten verlangt.

Aber so geht es nunmal in der Welt zu - sie ist extrem komplex, darum wir auch - mehr oder weniger - permanent um komplexe Überlegungen und Handlungen geneigt bzw. bemüht sind.
Wir hören zwar hier und da mal jemanden rufen, dass weniger durchaus mehr sein kann, zugleich man aber im Hintergrund die Geräusche eines Formel 1-Rennens, oder das Gejubel zu einem Fussballspiel, oder irgendwie sowas mithören können.
Und immer geht es dabei um Millionen und Milliarden von Euro, Dollar, Rubel u.s.w. als auch um Aktienkurse, Umweltprobleme, neue Patente etc. etc. etc..
Wer kann und soll denn da noch das gesamte Treiben aller Menschen überschauen und irgendwie "managen" können?

Solche Sorgen sind zudem alles andere, als neu, wie mitunter Alexander L. und meine Wenigkeit anhand vieler Beispiele aus allerlei Zeiten, ja gar Epochen darzulegen versuchen.
Damit verbunden werden auch oftmals Termini bemüht, die nicht jedem besorgten Menschen geläufig sind, obschon wir im Ramen unseres Sozialbewusstseins der Regel folgen, nicht schneller zu radeln, als die langsamsten Mitradler unter uns, um halt beisammen zu bleiben - einerseits.
Andererseits läuft man aber auch Gefahr, die Spitzenfahrer unter uns mit allgemeinverständlichen Formulierungsweisen zu langweilen, zumal Akademikerhüte kaum etwas mit Fahrradschutzhelmen gemein haben.
Und doch sind wir alle unabhängig vom individuellen Bildungsstand, der Herkunft, des Alters u.s.w. gefordert, einen positiven Beitrag zu leisten - was immer das auch im Sammelsorium subjektiv begründeter Ansprüche sein soll.

Willkommen also im Schwarm bereits individuell vorgeprägter Ideengeber(-schaften)!
Was haben wir also?
Klar, zur Zeit saufen wir alle im Konzept des so genannten "Schuldgeldsystems" ab.
Obwohl; was heißt hier "alle"?
Im Grunde aber besagt letztere Gegenfrage nichts anderes, alsdass Ausnahmen jene Regel der mehrheitlich Geschundenen bestätigen.
Und wie lässt sich diese Katastrophe lösen?
Klar, die Lösung heißt: 3D-Geld - entwickelt von Silvio Gesell.
Nicht weniger klar scheint aber auch das von Prof. Dr. Franz Hörmann entwickelte Vollgeldsystem bzw. nunmehr Informationsgeldsystem zu sein.
Oder tun es auch Regionalwährungen?
An Ideen jedenfalls scheint es nicht zu mangeln.

Anders hingegen, wenn um es die Frage nach dem richtigen Gebrauch des kritisch rationalen Denkens geht, kommen so denkende Menschen ganz ohne Geldsysteme bzw. überhaupt Handelskonzepte aus.
Sowas darf man zwar keinem Olaf Scholz erzählen, weil der gute Mann dann die Welt gleich in doppeltem Sinne nicht mehr verstehen könnte.
Dabei wäre diese Lösung von allen bisher dargebotenen Lösungsvorschlägen die Einfachste überhaupt - zumal Lösung nichts anderes bedeutet, als sich von etwas "zu lösen" / abzutrennen / abzuwenden / wenn gar etwas vollumfänglich und ersatzlos zu verwerfen.

Ich fürchte nur, dass wir an dieser Stelle wieder bei der Tatsache angelangt sind, dass Menschen viel zu denkwütig sind, um derlei Simplitäten zu favorisieren.
Zwar gab es zu allen Zeiten immer wieder mal vereinzelte Personen, die irgendwie begreiflich machen wollten, doch bitteschön darauf zu verzichten, sich unablässig Pappnasen aufzusetzen - womit allerdings keine Pappnasen im wahrsten Sinne des Wortes gemeint sind, sondern es um das obig genannte Sparsamkeitsprinzip geht.
Sogar Jesus soll ständig auf dieses "Sparsamkeitsprinzip" mit beispielgebenden Gleichnissen hingewiesen haben, wie z. B.:
"Wenn Du zwei Äpfel hast und ein Anderer hat keinen, dann gib ihm doch einfach einen davon ab!"
Und was hatte der gute Mann damit im Kern empfehlen wollen, wenn nicht, einfach miteinander zu teilen, was man hat und sich auch im Überfluss besorgen kann?

Und dennoch bleibt die Frage unbeantwortet, warum kaum jemand bemerkt, dass aller Reichtum aus der Natur entnommen wurde und (!) dabei "die Natur" nie einen Cent verlangt hat.
In manch Momenten denke ich schon über alle Polemik hinaus, ob Äpfelbäume womöglich die klügeren Menschen sein könnten.

Na ja, Kleinkinder tun es zwar auch, eben weil sie nie fragen: "Wie viele Euros bekomme ich eigentlich pro Std. für meine Vorwitzigkeiten und sowieso Nachahmungen?"

So, und zu guter Letzt möchte ich Dir eine weitere sozioökonomische Option vorstellen bzw. auch entgegen halten, die m.M.n. nicht nur unterschätzt, sondern auch viel zu wenig diskutiert und überhaupt aufgearbeitet wird - siehe:
https://www.youtube.com/watch?v=NokWtEB12E0

In diesem Sinne, M.  Shy

Hallo Bernd - Die Stimme,

ein im Mittelalter in England lebender Philosoph, Theologe und Polit-Theoretiker mit Namen 'Wilhelm von Ockham' wurde besonders durch seine Empfehlung bekannt, nicht ohne Zwang irgendwelche Vielheiten anzunehmen bzw. einzubringen (s. u. a. Ausführungen zum "Sparsamkeitsprinzip" (oft auch mit Verw. auf "Ockhams Rasiermesser"), oder halt in aktualisierter Formulierung des so genannten "Kritischen Rationalismus").

In extrem vereinfachter Form wird damit lediglich eingefodert, für allerlei Anliegen nicht mehr Aufwand zu betreiben, als nach bestem Wissen und Können nötig ist.
Somit müsste eigentlich jedermann begreifen können, dass es nicht nötig ist, mit einem Schwerlasttransporter umherzufahren, einzig nur, um beim Bäcker gegenüber 3 Brötchen einzukaufen.
Mit diesem extrem übertrieben Beispiel mögen durchaus viele Menschen einverstanden sein, kehrt sich diese Denkweise aber schlagartig um, sobald es um Geldangelegenheiten, Spiel, Sport und sonstige Anliegen geht.
So weiß auch ich keine scharfe Trennlinie zwischen Notwendigkeiten und vermeidbaren Verschwendungen zu ziehen, zumal unter Berücksichtigung, dass das Leben um unzählige Schönheiten verlangt.

Aber so geht es nunmal in der Welt zu - sie ist extrem komplex, darum wir auch - mehr oder weniger - permanent um komplexe Überlegungen und Handlungen geneigt bzw. bemüht sind.
Wir hören zwar hier und da mal jemanden rufen, dass weniger durchaus mehr sein kann, zugleich man aber im Hintergrund die Geräusche eines Formel 1-Rennens, oder das Gejubel zu einem Fussballspiel, oder irgendwie sowas mithören können.
Und immer geht es dabei um Millionen und Milliarden von Euro, Dollar, Rubel u.s.w. als auch um Aktienkurse, Umweltprobleme, neue Patente etc. etc. etc..
Wer kann und soll denn da noch das gesamte Treiben aller Menschen überschauen und irgendwie "managen" können?

Solche Sorgen sind zudem alles andere, als neu, wie mitunter Alexander L. und meine Wenigkeit anhand vieler Beispiele aus allerlei Zeiten, ja gar Epochen darzulegen versuchen.
Damit verbunden werden auch oftmals Termini bemüht, die nicht jedem besorgten Menschen geläufig sind, obschon wir im Ramen unseres Sozialbewusstseins der Regel folgen, nicht schneller zu radeln, als die langsamsten Mitradler unter uns, um halt beisammen zu bleiben - einerseits.
Andererseits läuft man aber auch Gefahr, die Spitzenfahrer unter uns mit allgemeinverständlichen Formulierungsweisen zu langweilen, zumal Akademikerhüte kaum etwas mit Fahrradschutzhelmen gemein haben.
Und doch sind wir alle unabhängig vom individuellen Bildungsstand, der Herkunft, des Alters u.s.w. gefordert, einen positiven Beitrag zu leisten - was immer das auch im Sammelsorium subjektiv begründeter Ansprüche sein soll.

Willkommen also im Schwarm bereits individuell vorgeprägter Ideengeber(-schaften)!
Was haben wir also?
Klar, zur Zeit saufen wir alle im Konzept des so genannten "Schuldgeldsystems" ab.
Obwohl; was heißt hier "alle"?
Im Grunde aber besagt letztere Gegenfrage nichts anderes, alsdass Ausnahmen jene Regel der mehrheitlich Geschundenen bestätigen.
Und wie lässt sich diese Katastrophe lösen?
Klar, die Lösung heißt: 3D-Geld - entwickelt von Silvio Gesell.
Nicht weniger klar scheint aber auch das von Prof. Dr. Franz Hörmann entwickelte Vollgeldsystem bzw. nunmehr Informationsgeldsystem zu sein.
Oder tun es auch Regionalwährungen?
An Ideen jedenfalls scheint es nicht zu mangeln.

Anders hingegen, wenn um es die Frage nach dem richtigen Gebrauch des kritisch rationalen Denkens geht, kommen so denkende Menschen ganz ohne Geldsysteme bzw. überhaupt Handelskonzepte aus.
Sowas darf man zwar keinem Olaf Scholz erzählen, weil der gute Mann dann die Welt gleich in doppeltem Sinne nicht mehr verstehen könnte.
Dabei wäre diese Lösung von allen bisher dargebotenen Lösungsvorschlägen die Einfachste überhaupt - zumal Lösung nichts anderes bedeutet, als sich von etwas "zu lösen" / abzutrennen / abzuwenden / wenn gar etwas vollumfänglich und ersatzlos zu verwerfen.

Ich fürchte nur, dass wir an dieser Stelle wieder bei der Tatsache angelangt sind, dass Menschen viel zu denkwütig sind, um derlei Simplitäten zu favorisieren.
Zwar gab es zu allen Zeiten immer wieder mal vereinzelte Personen, die irgendwie begreiflich machen wollten, doch bitteschön darauf zu verzichten, sich unablässig Pappnasen aufzusetzen - womit allerdings keine Pappnasen im wahrsten Sinne des Wortes gemeint sind, sondern es um das obig genannte Sparsamkeitsprinzip geht.
Sogar Jesus soll ständig auf dieses "Sparsamkeitsprinzip" mit beispielgebenden Gleichnissen hingewiesen haben, wie z. B.:
"Wenn Du zwei Äpfel hast und ein Anderer hat keinen, dann gib ihm doch einfach einen davon ab!"
Und was hatte der gute Mann damit im Kern empfehlen wollen, wenn nicht, einfach miteinander zu teilen, was man hat und sich auch im Überfluss besorgen kann?

Und dennoch bleibt die Frage unbeantwortet, warum kaum jemand bemerkt, dass aller Reichtum aus der Natur entnommen wurde und (!) dabei "die Natur" nie einen Cent verlangt hat.
In manch Momenten denke ich schon über alle Polemik hinaus, ob Äpfelbäume womöglich die klügeren Menschen sein könnten.

Na ja, Kleinkinder tun es zwar auch, eben weil sie nie fragen: "Wie viele Euros bekomme ich eigentlich pro Std. für meine Vorwitzigkeiten und sowieso Nachahmungen?"

So, und zu guter Letzt möchte ich Dir eine weitere sozioökonomische Option vorstellen bzw. auch entgegen halten, die m.M.n. nicht nur unterschätzt, sondern auch viel zu wenig diskutiert und überhaupt aufgearbeitet wird - siehe:
https://www.youtube.com/watch?v=NokWtEB12E0

In diesem Sinne, M.  Shy

Hallo Bernd - Die Stimme,

ein im Mittelalter in England lebender Philosoph, Theologe und Polit-Theoretiker mit Namen 'Wilhelm von Ockham' wurde besonders durch seine Empfehlung bekannt, nicht ohne Zwang irgendwelche Vielheiten anzunehmen bzw. einzubringen (s. u. a. Ausführungen zum "Sparsamkeitsprinzip" (oft auch mit Verw. auf "Ockhams Rasiermesser"), oder halt in aktualisierter Formulierung des so genannten "Kritischen Rationalismus").

In extrem vereinfachter Form wird damit lediglich eingefodert, für allerlei Anliegen nicht mehr Aufwand zu betreiben, als nach bestem Wissen und Können nötig ist.
Somit müsste eigentlich jedermann begreifen können, dass es nicht nötig ist, mit einem Schwerlasttransporter umherzufahren, einzig nur, um beim Bäcker gegenüber 3 Brötchen einzukaufen.
Mit diesem extrem übertrieben Beispiel mögen durchaus viele Menschen einverstanden sein, kehrt sich diese Denkweise aber schlagartig um, sobald es um Geldangelegenheiten, Spiel, Sport und sonstige Anliegen geht.
So weiß auch ich keine scharfe Trennlinie zwischen Notwendigkeiten und vermeidbaren Verschwendungen zu ziehen, zumal unter Berücksichtigung, dass das Leben um unzählige Schönheiten verlangt.

Aber so geht es nunmal in der Welt zu - sie ist extrem komplex, darum wir auch - mehr oder weniger - permanent um komplexe Überlegungen und Handlungen geneigt bzw. bemüht sind.
Wir hören zwar hier und da mal jemanden rufen, dass weniger durchaus mehr sein kann, zugleich man aber im Hintergrund die Geräusche eines Formel 1-Rennens, oder das Gejubel zu einem Fussballspiel, oder irgendwie sowas mithören können.
Und immer geht es dabei um Millionen und Milliarden von Euro, Dollar, Rubel u.s.w. als auch um Aktienkurse, Umweltprobleme, neue Patente etc. etc. etc..
Wer kann und soll denn da noch das gesamte Treiben aller Menschen überschauen und irgendwie "managen" können?

Solche Sorgen sind zudem alles andere, als neu, wie mitunter Alexander L. und meine Wenigkeit anhand vieler Beispiele aus allerlei Zeiten, ja gar Epochen darzulegen versuchen.
Damit verbunden werden auch oftmals Termini bemüht, die nicht jedem besorgten Menschen geläufig sind, obschon wir im Ramen unseres Sozialbewusstseins der Regel folgen, nicht schneller zu radeln, als die langsamsten Mitradler unter uns, um halt beisammen zu bleiben - einerseits.
Andererseits läuft man aber auch Gefahr, die Spitzenfahrer unter uns mit allgemeinverständlichen Formulierungsweisen zu langweilen, zumal Akademikerhüte kaum etwas mit Fahrradschutzhelmen gemein haben.
Und doch sind wir alle unabhängig vom individuellen Bildungsstand, der Herkunft, des Alters u.s.w. gefordert, einen positiven Beitrag zu leisten - was immer das auch im Sammelsorium subjektiv begründeter Ansprüche sein soll.

Willkommen also im Schwarm bereits individuell vorgeprägter Ideengeber(-schaften)!
Was haben wir also?
Klar, zur Zeit saufen wir alle im Konzept des so genannten "Schuldgeldsystems" ab.
Obwohl; was heißt hier "alle"?
Im Grunde aber besagt letztere Gegenfrage nichts anderes, alsdass Ausnahmen jene Regel der mehrheitlich Geschundenen bestätigen.
Und wie lässt sich diese Katastrophe lösen?
Klar, die Lösung heißt: 3D-Geld - entwickelt von Silvio Gesell.
Nicht weniger klar scheint aber auch das von Prof. Dr. Franz Hörmann entwickelte Vollgeldsystem bzw. nunmehr Informationsgeldsystem zu sein.
Oder tun es auch Regionalwährungen?
An Ideen jedenfalls scheint es nicht zu mangeln.

Anders hingegen, wenn um es die Frage nach dem richtigen Gebrauch des kritisch rationalen Denkens geht, kommen so denkende Menschen ganz ohne Geldsysteme bzw. überhaupt Handelskonzepte aus.
Sowas darf man zwar keinem Olaf Scholz erzählen, weil der gute Mann dann die Welt gleich in doppeltem Sinne nicht mehr verstehen könnte.
Dabei wäre diese Lösung von allen bisher dargebotenen Lösungsvorschlägen die Einfachste überhaupt - zumal Lösung nichts anderes bedeutet, als sich von etwas "zu lösen" / abzutrennen / abzuwenden / wenn gar etwas vollumfänglich und ersatzlos zu verwerfen.

Ich fürchte nur, dass wir an dieser Stelle wieder bei der Tatsache angelangt sind, dass Menschen viel zu denkwütig sind, um derlei Simplitäten zu favorisieren.
Zwar gab es zu allen Zeiten immer wieder mal vereinzelte Personen, die irgendwie begreiflich machen wollten, doch bitteschön darauf zu verzichten, sich unablässig Pappnasen aufzusetzen - womit allerdings keine Pappnasen im wahrsten Sinne des Wortes gemeint sind, sondern es um das obig genannte Sparsamkeitsprinzip geht.
Sogar Jesus soll ständig auf dieses "Sparsamkeitsprinzip" mit beispielgebenden Gleichnissen hingewiesen haben, wie z. B.:
"Wenn Du zwei Äpfel hast und ein Anderer hat keinen, dann gib ihm doch einfach einen davon ab!"
Und was hatte der gute Mann damit im Kern empfehlen wollen, wenn nicht, einfach miteinander zu teilen, was man hat und sich auch im Überfluss besorgen kann?

Und dennoch bleibt die Frage unbeantwortet, warum kaum jemand bemerkt, dass aller Reichtum aus der Natur entnommen wurde und (!) dabei "die Natur" nie einen Cent verlangt hat.
In manch Momenten denke ich schon über alle Polemik hinaus, ob Äpfelbäume womöglich die klügeren Menschen sein könnten.

Na ja, Kleinkinder tun es zwar auch, eben weil sie nie fragen: "Wie viele Euros bekomme ich eigentlich pro Std. für meine Vorwitzigkeiten und sowieso Nachahmungen?"

So, und zu guter Letzt möchte ich Dir eine weitere sozioökonomische Option vorstellen bzw. auch entgegen halten, die m.M.n. nicht nur unterschätzt, sondern auch viel zu wenig diskutiert und überhaupt aufgearbeitet wird - siehe:
https://www.youtube.com/watch?v=NokWtEB12E0

In diesem Sinne, M.  Shy

Hallo Bernd - Die Stimme,

ein im Mittelalter in England lebender Philosoph, Theologe und Polit-Theoretiker mit Namen 'Wilhelm von Ockham' wurde besonders durch seine Empfehlung bekannt, nicht ohne Zwang irgendwelche Vielheiten anzunehmen bzw. einzubringen (s. u. a. Ausführungen zum "Sparsamkeitsprinzip" (oft auch mit Verw. auf "Ockhams Rasiermesser"), oder halt in aktualisierter Formulierung des so genannten "Kritischen Rationalismus").

In extrem vereinfachter Form wird damit lediglich eingefodert, für allerlei Anliegen nicht mehr Aufwand zu betreiben, als nach bestem Wissen und Können nötig ist.
Somit müsste eigentlich jedermann begreifen können, dass es nicht nötig ist, mit einem Schwerlasttransporter umherzufahren, einzig nur, um beim Bäcker gegenüber 3 Brötchen einzukaufen.
Mit diesem extrem übertrieben Beispiel mögen durchaus viele Menschen einverstanden sein, kehrt sich diese Denkweise aber schlagartig um, sobald es um Geldangelegenheiten, Spiel, Sport und sonstige Anliegen geht.
So weiß auch ich keine scharfe Trennlinie zwischen Notwendigkeiten und vermeidbaren Verschwendungen zu ziehen, zumal unter Berücksichtigung, dass das Leben um unzählige Schönheiten verlangt.

Aber so geht es nunmal in der Welt zu - sie ist extrem komplex, darum wir auch - mehr oder weniger - permanent um komplexe Überlegungen und Handlungen geneigt bzw. bemüht sind.
Wir hören zwar hier und da mal jemanden rufen, dass weniger durchaus mehr sein kann, zugleich man aber im Hintergrund die Geräusche eines Formel 1-Rennens, oder das Gejubel zu einem Fussballspiel, oder irgendwie sowas mithören können.
Und immer geht es dabei um Millionen und Milliarden von Euro, Dollar, Rubel u.s.w. als auch um Aktienkurse, Umweltprobleme, neue Patente etc. etc. etc..
Wer kann und soll denn da noch das gesamte Treiben aller Menschen überschauen und irgendwie "managen" können?

Solche Sorgen sind zudem alles andere, als neu, wie mitunter Alexander L. und meine Wenigkeit anhand vieler Beispiele aus allerlei Zeiten, ja gar Epochen darzulegen versuchen.
Damit verbunden werden auch oftmals Termini bemüht, die nicht jedem besorgten Menschen geläufig sind, obschon wir im Ramen unseres Sozialbewusstseins der Regel folgen, nicht schneller zu radeln, als die langsamsten Mitradler unter uns, um halt beisammen zu bleiben - einerseits.
Andererseits läuft man aber auch Gefahr, die Spitzenfahrer unter uns mit allgemeinverständlichen Formulierungsweisen zu langweilen, zumal Akademikerhüte kaum etwas mit Fahrradschutzhelmen gemein haben.
Und doch sind wir alle unabhängig vom individuellen Bildungsstand, der Herkunft, des Alters u.s.w. gefordert, einen positiven Beitrag zu leisten - was immer das auch im Sammelsorium subjektiv begründeter Ansprüche sein soll.

Willkommen also im Schwarm bereits individuell vorgeprägter Ideengeber(-schaften)!
Was haben wir also?
Klar, zur Zeit saufen wir alle im Konzept des so genannten "Schuldgeldsystems" ab.
Obwohl; was heißt hier "alle"?
Im Grunde aber besagt letztere Gegenfrage nichts anderes, alsdass Ausnahmen jene Regel der mehrheitlich Geschundenen bestätigen.
Und wie lässt sich diese Katastrophe lösen?
Klar, die Lösung heißt: 3D-Geld - entwickelt von Silvio Gesell.
Nicht weniger klar scheint aber auch das von Prof. Dr. Franz Hörmann entwickelte Vollgeldsystem bzw. nunmehr Informationsgeldsystem zu sein.
Oder tun es auch Regionalwährungen?
An Ideen jedenfalls scheint es nicht zu mangeln.

Anders hingegen, wenn um es die Frage nach dem richtigen Gebrauch des kritisch rationalen Denkens geht, kommen so denkende Menschen ganz ohne Geldsysteme bzw. überhaupt Handelskonzepte aus.
Sowas darf man zwar keinem Olaf Scholz erzählen, weil der gute Mann dann die Welt gleich in doppeltem Sinne nicht mehr verstehen könnte.
Dabei wäre diese Lösung von allen bisher dargebotenen Lösungsvorschlägen die Einfachste überhaupt - zumal Lösung nichts anderes bedeutet, als sich von etwas "zu lösen" / abzutrennen / abzuwenden / wenn gar etwas vollumfänglich und ersatzlos zu verwerfen.

Ich fürchte nur, dass wir an dieser Stelle wieder bei der Tatsache angelangt sind, dass Menschen viel zu denkwütig sind, um derlei Simplitäten zu favorisieren.
Zwar gab es zu allen Zeiten immer wieder mal vereinzelte Personen, die irgendwie begreiflich machen wollten, doch bitteschön darauf zu verzichten, sich unablässig Pappnasen aufzusetzen - womit allerdings keine Pappnasen im wahrsten Sinne des Wortes gemeint sind, sondern es um das obig genannte Sparsamkeitsprinzip geht.
Sogar Jesus soll ständig auf dieses "Sparsamkeitsprinzip" mit beispielgebenden Gleichnissen hingewiesen haben, wie z. B.:
"Wenn Du zwei Äpfel hast und ein Anderer hat keinen, dann gib ihm doch einfach einen davon ab!"
Und was hatte der gute Mann damit im Kern empfehlen wollen, wenn nicht, einfach miteinander zu teilen, was man hat und sich auch im Überfluss besorgen kann?

Und dennoch bleibt die Frage unbeantwortet, warum kaum jemand bemerkt, dass aller Reichtum aus der Natur entnommen wurde und (!) dabei "die Natur" nie einen Cent verlangt hat.
In manch Momenten denke ich schon über alle Polemik hinaus, ob Äpfelbäume womöglich die klügeren Menschen sein könnten.

Na ja, Kleinkinder tun es zwar auch, eben weil sie nie fragen: "Wie viele Euros bekomme ich eigentlich pro Std. für meine Vorwitzigkeiten und sowieso Nachahmungen?"

So, und zu guter Letzt möchte ich Dir eine weitere sozioökonomische Option vorstellen bzw. auch entgegen halten, die m.M.n. nicht nur unterschätzt, sondern auch viel zu wenig diskutiert und überhaupt aufgearbeitet wird - siehe:
https://www.youtube.com/watch?v=NokWtEB12E0

In diesem Sinne, M.  Shy

Hallo Bernd - Die Stimme,

ein im Mittelalter in England lebender Philosoph, Theologe und Polit-Theoretiker mit Namen 'Wilhelm von Ockham' wurde besonders durch seine Empfehlung bekannt, nicht ohne Zwang irgendwelche Vielheiten anzunehmen bzw. einzubringen (s. u. a. Ausführungen zum "Sparsamkeitsprinzip" (oft auch mit Verw. auf "Ockhams Rasiermesser"), oder halt in aktualisierter Formulierung des so genannten "Kritischen Rationalismus").

In extrem vereinfachter Form wird damit lediglich eingefodert, für allerlei Anliegen nicht mehr Aufwand zu betreiben, als nach bestem Wissen und Können nötig ist.
Somit müsste eigentlich jedermann begreifen können, dass es nicht nötig ist, mit einem Schwerlasttransporter umherzufahren, einzig nur, um beim Bäcker gegenüber 3 Brötchen einzukaufen.
Mit diesem extrem übertrieben Beispiel mögen durchaus viele Menschen einverstanden sein, kehrt sich diese Denkweise aber schlagartig um, sobald es um Geldangelegenheiten, Spiel, Sport und sonstige Anliegen geht.
So weiß auch ich keine scharfe Trennlinie zwischen Notwendigkeiten und vermeidbaren Verschwendungen zu ziehen, zumal unter Berücksichtigung, dass das Leben um unzählige Schönheiten verlangt.

Aber so geht es nunmal in der Welt zu - sie ist extrem komplex, darum wir auch - mehr oder weniger - permanent um komplexe Überlegungen und Handlungen geneigt bzw. bemüht sind.
Wir hören zwar hier und da mal jemanden rufen, dass weniger durchaus mehr sein kann, zugleich man aber im Hintergrund die Geräusche eines Formel 1-Rennens, oder das Gejubel zu einem Fussballspiel, oder irgendwie sowas mithören können.
Und immer geht es dabei um Millionen und Milliarden von Euro, Dollar, Rubel u.s.w. als auch um Aktienkurse, Umweltprobleme, neue Patente etc. etc. etc..
Wer kann und soll denn da noch das gesamte Treiben aller Menschen überschauen und irgendwie "managen" können?

Solche Sorgen sind zudem alles andere, als neu, wie mitunter Alexander L. und meine Wenigkeit anhand vieler Beispiele aus allerlei Zeiten, ja gar Epochen darzulegen versuchen.
Damit verbunden werden auch oftmals Termini bemüht, die nicht jedem besorgten Menschen geläufig sind, obschon wir im Ramen unseres Sozialbewusstseins der Regel folgen, nicht schneller zu radeln, als die langsamsten Mitradler unter uns, um halt beisammen zu bleiben - einerseits.
Andererseits läuft man aber auch Gefahr, die Spitzenfahrer unter uns mit allgemeinverständlichen Formulierungsweisen zu langweilen, zumal Akademikerhüte kaum etwas mit Fahrradschutzhelmen gemein haben.
Und doch sind wir alle unabhängig vom individuellen Bildungsstand, der Herkunft, des Alters u.s.w. gefordert, einen positiven Beitrag zu leisten - was immer das auch im Sammelsorium subjektiv begründeter Ansprüche sein soll.

Willkommen also im Schwarm bereits individuell vorgeprägter Ideengeber(-schaften)!
Was haben wir also?
Klar, zur Zeit saufen wir alle im Konzept des so genannten "Schuldgeldsystems" ab.
Obwohl; was heißt hier "alle"?
Im Grunde aber besagt letztere Gegenfrage nichts anderes, alsdass Ausnahmen jene Regel der mehrheitlich Geschundenen bestätigen.
Und wie lässt sich diese Katastrophe lösen?
Klar, die Lösung heißt: 3D-Geld - entwickelt von Silvio Gesell.
Nicht weniger klar scheint aber auch das von Prof. Dr. Franz Hörmann entwickelte Vollgeldsystem bzw. nunmehr Informationsgeldsystem zu sein.
Oder tun es auch Regionalwährungen?
An Ideen jedenfalls scheint es nicht zu mangeln.

Anders hingegen, wenn um es die Frage nach dem richtigen Gebrauch des kritisch rationalen Denkens geht, kommen so denkende Menschen ganz ohne Geldsysteme bzw. überhaupt Handelskonzepte aus.
Sowas darf man zwar keinem Olaf Scholz erzählen, weil der gute Mann dann die Welt gleich in doppeltem Sinne nicht mehr verstehen könnte.
Dabei wäre diese Lösung von allen bisher dargebotenen Lösungsvorschlägen die Einfachste überhaupt - zumal Lösung nichts anderes bedeutet, als sich von etwas "zu lösen" / abzutrennen / abzuwenden / wenn gar etwas vollumfänglich und ersatzlos zu verwerfen.

Ich fürchte nur, dass wir an dieser Stelle wieder bei der Tatsache angelangt sind, dass Menschen viel zu denkwütig sind, um derlei Simplitäten zu favorisieren.
Zwar gab es zu allen Zeiten immer wieder mal vereinzelte Personen, die irgendwie begreiflich machen wollten, doch bitteschön darauf zu verzichten, sich unablässig Pappnasen aufzusetzen - womit allerdings keine Pappnasen im wahrsten Sinne des Wortes gemeint sind, sondern es um das obig genannte Sparsamkeitsprinzip geht.
Sogar Jesus soll ständig auf dieses "Sparsamkeitsprinzip" mit beispielgebenden Gleichnissen hingewiesen haben, wie z. B.:
"Wenn Du zwei Äpfel hast und ein Anderer hat keinen, dann gib ihm doch einfach einen davon ab!"
Und was hatte der gute Mann damit im Kern empfehlen wollen, wenn nicht, einfach miteinander zu teilen, was man hat und sich auch im Überfluss besorgen kann?

Und dennoch bleibt die Frage unbeantwortet, warum kaum jemand bemerkt, dass aller Reichtum aus der Natur entnommen wurde und (!) dabei "die Natur" nie einen Cent verlangt hat.
In manch Momenten denke ich schon über alle Polemik hinaus, ob Äpfelbäume womöglich die klügeren Menschen sein könnten.

Na ja, Kleinkinder tun es zwar auch, eben weil sie nie fragen: "Wie viele Euros bekomme ich eigentlich pro Std. für meine Vorwitzigkeiten und sowieso Nachahmungen?"

So, und zu guter Letzt möchte ich Dir eine weitere sozioökonomische Option vorstellen bzw. auch entgegen halten, die m.M.n. nicht nur unterschätzt, sondern auch viel zu wenig diskutiert und überhaupt aufgearbeitet wird - siehe:
https://www.youtube.com/watch?v=NokWtEB12E0

In diesem Sinne, M.  Shy

An die Forenleitung:

Ich bitte vielmals die angereihten Wiederholungen zu entschuldigen, obwohl dieser Umstand nicht mir geschuldet ist, sondern den foren-internen Einstellungsoptionen (bitte die Einstellungen zu Zwischenspeicherungen checken).

Dank und Gruss, M.
Zitieren
#48
Wer nicht zuerst klargestellt hat, was Geld überhaupt ist und / oder wozu es gebraucht wird (cui bono?), kann dazu auch keine brauchbaren / zielführenden Vorschläge machen.

Der Spruch "Geld ist ein Tauschmittel" ist hingegen bloß blödsinnig, denn tauschen kann man alle möglichen "Mittel" - da könnten auch Kielselsteine oder Säckchen voll Mehl das "Geld" sein - sind sie aber nicht. Vor allem kann dieser Blödsinn nicht erklären, weshalb nur wenige Leute tausend mal mehr Geld haben als die meisten und warum viele sogut wie überhaupt kein Geld haben und vorzeitig verelenden / verenden.

Man muß doch also erst mal sehen, wie es (angeblich) zu Besitz und Eigentum, bzw. zur laufenden Enteignung vieler kommen konnte - wenn nicht nur durch Betrug.

Wer Geld verdienen will, will (von einer Bank) Eigenverdienst NOTIERT haben - daher nämlich auch der Ausdruck "Bank-NOTE".

Wie kann aber jemand ohne zu Essen was arbeiten? Wie kann sich jemand eigenverdienstlich zeugen, gebären, säugen, begaben / talentieren oder erziehen / ausbilden?

Genau - das geht eben gar nicht, und darum gibt es auch keinen Eigenverdienst zu notieren. Besitzer von auch nur irgendwas kann "man" nur durch Raub / Diebstahl werden, und der Handel damit heißt auch dann Hehlerei, wenn dieselbe von deutscher Unrechtsprechung "legal" genannt worden ist.

Geld ist Betrug oder wortwörtlich "Sold / Schuld" - also Lohn für Tötung oder Beute eines Raubmordes. Die Butter, die ich DIR vom Brot hole, gehört eben nicht mir, denn ohne die Butter (vwdt. m. "Futter / Fett / Phase / Base") könnte ich nicht mal nur Luft holen, geschweige denn Butter, arbeiten oder rauben, und dasselbe gilt auch umgekehrt: Butter, die du von auch nur irgendwo herholst, ist niemals dein Eigentum oder Eigenverdienst.

Wer am Geld festhält, halt am Lügen fest und genau das ist das Gegenteil von Rechtsprechung. Lügen meint nicht richtiges, sondern falsches Sprechen, und mit dem falschen Wortgebrauch oder falscher Nominaldefinition fängt das schon an: "Jacke" ist nicht Hose, sondern Jacke.

Keine Diskussion kann fruchten, solange der Wortgebrauch noch ein ganz willkürlicher ist.

Im Klartext: Bill Gates & Co gehört genau gar nichts - nicht mal nur ein Pfifferling - und dessen / deren Enteignung ließe sich sogar vor Gericht durchsetzen, da jedes Gericht, welches noch dagegenredet nur allzu leicht zu "zerlegen" ist. Sowas erledigt sich aber nicht von selbst, sondern muß halt getan werden, und zwar in jener Instanz, die Gesetze erläßt. Dort muß der Unterschied zwischen Recht und Unrecht ermittelt werden, also der Unterschied zwischen richtiger und falscher Sprechung (= Rede / Aussage / Behauptung / Nominaldefinition).

"Geld heißt Tauschmittel" ist auch dann eine Falschaussage, wenn sie im Lexikon steht.

"Eigenverdienst" ist bei Wikipedia noch nicht "verbucht", aber selbst der Ausdruck "Einkommen" ist dort schon ebenso falsch wie unlogisch definiert, als das, was jemandem zukommt, zufließt oder "unterkommt".

NICHTS fließt einem zu ! ! ! Solcher Auffassung liegt nichts sonst wie nur die blanke Einbildung aus bloßem Irrsinn zugrunde. Andernfalls müßten auch Steinschlag, Hochwasser oder Prügel jemandes Einkommen sein können - dann stimmts wieder. In der Definition von "Einkommen" wird also lediglich ganz unterschwellig gelogen.

Nachträgliche Korrektur / Verbesserung: Echte Gesetze sind nicht wirklich zu "erlassen", sondern lediglich zu entdecken und von unaufhebbarer Natur - alles andere sind nur (ungültige) Pseudogesetze.
Zitieren
#49
(04.08.2021, 20:35)Bernd - Die Stimme schrieb: Hallo zusammen,

bei der ganzen Diskussion zum Thema Geld-System möchte ich an dieser Stelle auf eine recht kompetente Vereinigung aufmerksam machen die sich schon länger mit der Sache befaßt. - MONETATIVE.DE -
Hier findet man Infos zum Status Quo und pragmatische, umsetzbare Lösungsvorschläge zur Gestaltung eines gerechten Geld-Systems.

Dass diese Vereinigung kompetent sei, halte ich für ein Gerücht, denn "gerechtes Geld-System" ist (wie schon mittels vorangegangener Erläuterungen gezeigt) schon in sich ein Widerspruch, also ganz todsicher NICHT lösbar. Und wenn das die Vereinigung erst in 50 oder 100 Jahren schnallt, dann ist sie wohl eher inkompetent.

Man kann zur Vermeidung schockierender Spontan-Enteignung allenfalls eine Übergangslösung vorschlagen, damit sich jeder "Häusle-Bauer", der sein Sein allein über "Haben" (Erich Fromm) definiert hatte, nicht gleich selbst erhängt.

Keiner war umsonst "fleißig", sondern nur weil er ordentlich satt geworden war. Der Spruch "Ohne Fleiß kein Preis" gilt leider oder Gott sei Dank auch umgekehrt: Ohne geklaute Preiselbeeren kein Fleiß - reimt sich bloß nicht so schön.

Deine Vereinigung verteidigt erst mal ganz unkritisch den "Wettbewerb" als das Gelbe vom Ei.

Dann kommt (in einem PDF) die unwiedersprochene Erklärung von Lothar Binding, der wohl das durchschnittliche Ergebnis aus einer Bundestagsdebatte zur Einlagennsicherung (2018) wiedergibt:


Zitat:Diesen Prozess hinzubekommen, dass nichts passiert, wenn eine Bank in Schieflage kommt, ist das große Problem. Was machen Sie als Kunden, wenn eine Bank in Schieflage kommt? Sie lesen davon, Sie hören davon, Sie gehen dahin. Wir nennen es Bank Run. Sie sagen: Ich will dahin und mein Geld zurück . – Es ist aber so: Das Geld, das Sie dort abgegeben haben, hat die Bank ja gar nicht im Tresor . Nur etwa 10 Prozent des Geldes liegt überhaupt dort; alles andere liegt ganz woanders. Wir nennen es Giralgeld . Das ist Geld, das man nicht anfassen kann .


Oder anders gesagt: "Dein Geld hat jetzt halt jemand anders, du Vollhonk - warum hast du's denn hergegeben? Tröste dich damit, dass es Giralgeld heißt - ist doch auch 'n schöner Name - und wer dasselbe professionellen Spekulanten oder Glücksspielern also Bänkern / Brokern überläßt muß halt auch Verluste hinnehmen können. Dass das Glückspiel nur dir verboten ist, weißt du doch, oder?! Dem Staat ist Glückspiel aber erlaubt - https://www.juraforum.de/lexikon/gluecksspiel
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