Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Machtbegrenzung - Das Geldsystem basisdemokratisch verändern
#16
[quote pid="12487" dateline="1627412279"]
Ich kann mir eine wohlüberlegte, gezielte, einmalige Kapitalsteuer als Ausgleich für Schäden/Unrecht, die in der Vergangenheit den Arbeitnehmern, der Gesellschaft oder der Umwelt zugefügt wurden, vorstellen, aber ich bin nicht dafür, eine allgemeingültige, willkürliche, dauerhafte Steuer für alle festzulegen, ohne dass es dafür eine gute Begründung gibt. Schließlich wollen wir immer noch in einem Rechtsstaat leben oder?
[/quote]

In einem Rechtsstaat leben zu wollen, IST ja schon der von Ihnen geforderte "gute Grund" für die dauerhafte Besteuerung von Einkünften / Kapital.

Vom Tauschmittel "Gold" alias "Geld" war der Mensch ursprünglich ja deshalb so begeistert, weil das Edelmetall im Gegensatz zu anderen Handelsgütern nicht verdirbt und darum bis "anno Ultimo" aufgespart / angehäuft werden konnte. Das ist aber so, also würde man auf einer Welt leben, in der kein Lebewesen mehr sterben muß - oder anders gesagt: Dauerhaft "steuerzahlungspflichtig" ist die Kreatur schon von Natur aus - beobachtbar eben an der endlichen Alterung jeden Organismusses.

In der Natur / Wildnis ist nur zusätzlich noch so, dass sie Ihr erstrittenes / verteidigtes "Territorium" nicht exklusiv an ihre Nachkommen nur kleinerer Familie weitervereben können, sondern so, dass es mit Ihrem Ableben wieder an ALLE (!) Hinterbliebenen zurückfällt. Das gegenwärtige Geldsystem scheitert also an einem falschen Erbrecht, mit welchem offenbar versucht wird, die natürliche Steuerzahlungspflicht zu umgehen. Der Sohn / die Söhne des gestorbenen Vaters erben hier das, was dem falschen Vater gar nicht gehört - jedenfalls nicht über dessen Tod hinaus.

Alles bleibt immer Eigentum des WAHREN Vaters (Gott), also Eigentum dessen, der die Güter GERECHT verteilt hat. An diese Art von "Vater~ und Sohnschaft" glauben die Anhänger zweier großen Weltreligionen ja aber nicht - nämlich die Semiten (= Juden u. Moslems) - also kann man durchaus sagen, dass der gegenwärtige (Neo-) Feudalismus eine semitische / antichristliche Unsitte ist, die sich letztlich selbst ins Verderben führt.
Zitieren
#17
[3dgeld hier]

Uff, das wird schwierig mit der Basis!

Hat eigentlich irgendjemand außer #8 das 3D-Geld-System (= Thread-Thema) angeschaut?
Zitieren
#18
# 3dgeld
Es tut mir leid, dass wir das Thema gewechselt haben, aber eins führt zum anderen und vielleicht bringt es uns auf neue Ideen, wer weiß?

# Alexander L.
"der erhöhte Rückgriff auf "Resourcen" ist immer ein Diebstahl. An den Resourcen kann der vermeintlich Fleißige immer nur fleißig am Klauen sein."
Auch wenn Sie ein Grundstück kaufen, bleibt der Staat Eigentümer des Grundstücks, da wir eine jährliche Grundsteuer zahlen. Dem verstärkten Rückgriff auf Ressourcen kann also mit einer angemessenen und gut bemessenen Grundsteuer begegnet werden, die dann wiederum zum Nutzen der gesamten Bevölkerung eingesetzt werden kann. Diese Grundsteuer kann für jede Art von Eigentum und für jede Art von Tätigkeit auf dem Grund und Boden unterschiedlich hoch sein, denn nicht jedes Grundstück ist so nahrhaft wie andere und nicht jeder geht verantwortungsvoll damit um. Menschen, die mehr Land besitzen, haben potenziell mehr Ressourcen, aber man muss trotzdem etwas Nützliches mit diesen Ressourcen machen. Man könnte sagen, dass Menschen, die Land besitzen, es aber nicht in vollem Umfang nutzen (weil Sie zum Beispiel nicht fleißig sind), auch der Allgemeinheit nützliche Arbeit/Nahrung vorenthalten. Wenn man also die Fleißigen beschuldigen/besteuern will, sollte man auch die Nicht-Fleißigen beschuldigen/besteuern. In meinen Augen macht es auch tatsächlich einen Unterschied, ob man früher oder später kommt, denn selbst wenn jeder eine bestimmte Menge an Äpfeln hat, die er pflücken kann, haben diejenigen, die früher kommen, mehr Auswahlmöglichkeiten als diejenigen, die später kommen. Wenn man sie zum falschen Zeitpunkt pflückt, können sie sogar durch Tiere, das Wetter usw. beschädigt werden. Wenn du die obersten Äpfel pflückst, musst du mehr Energie aufwenden, um sie zu pflücken, und so hast du weniger Nutzen von den Äpfeln, wenn jeder eine feste Menge an Äpfeln hat. Wenn man also gerecht sein will, kann man nicht vorher festlegen, wie viel jeder bekommen soll.

Also so weit würde ich nicht gehen, denn je mehr Energie ein Landwirt für das Wirtschaften aufwendet, desto mehr Äpfel braucht er, um seine eigenen Energieverluste auszugleichen. Wenn man verschiedenen Leuten dasselbe Land gibt, können sie alle unterschiedliche Dinge mit diesem Land machen (verschiedene Pflanzen anbauen, Chemikalien verwenden oder nicht, manuell oder mit Maschinen ernten...). Wir können sagen, dass das Land ein bestimmtes Potenzial hat, dass ein Landwirt klug und/oder fleißig sein kann, um das Beste aus diesem Potenzial herauszuholen (Effizienz), und er kann dies mit verschiedenen Werkzeugen/Methoden tun (Effektivität), um effizienter zu sein. All diese Entscheidungen des Landwirts können ihn mehr oder weniger erfolgreich machen als einen anderen Landwirt, was nicht immer bedeutet, dass er stiehlt. Es ist nicht schlecht, hart und klug zu arbeiten, aber es ist schlecht, wenn man anfängt, seine Stärken zu missbrauchen, indem man z. B. die Äpfel an denjenigen verkauft, der das meiste Geld bietet, und dadurch andere zu seinem eigenen Vorteil konkurrieren lässt. Der effizienteste und effektivste Landwirt hat den geringsten Aufwand an Arbeit und Geld für einen bestimmten Ertrag betrieben. Er könnte also die Ernte zu einem niedrigeren Preis verkaufen und damit seine Konkurrenten aus dem Geschäft drängen (man kann ihm in diesem Fall nicht vorwerfen, dass er falsch handelt). Er könnte die Ernte auch zum gleichen Preis wie die Konkurrenten verkaufen, aber dann würde er einen überhöhten Preis verlangen (was als unfair angesehen werden könnte, da seine Gewinnspanne steigt). Es ist also nicht immer so einfach. Letztendlich wollen wir einen fairen Handel und wir wollen Arbeit, Effizienz, Effektivität, aber auch Umweltbewusstsein fördern (Landwirte, die Chemikalien verwenden, Maschinen, die Plastik enthalten, Arbeitsmittel die Kraftstoffe brauchen, ... im Vergleich zu tierischer oder menschlicher Arbeit). All diese Faktoren können bei der Festlegung einer Grund-/Einkommen-/Mehrwertsteuer berücksichtigt werden.

Die Wahrheit ist, wenn wir Gerechtigkeit wollen, müssen wir gerecht sein oder zumindest gerecht sein wollen, das heißt, wir müssen jeden Fall einzeln betrachten, anstatt zu verallgemeinern. Es wäre natürlich einfacher, wenn die Menschen sich selbst verantwortungsbewusst verhalten würden, aber andererseits können die Arbeitsplätze, die durch die unverantwortlichen Menschen verloren gehen, durch Arbeitsplätze zur Kontrolle/Steuern dieser unverantwortlichen Menschen kompensiert werden, oder?

Die derzeitige Wirtschaft basiert auf Angebot und Nachfrage. Ist die Nachfrage hoch (für einen bestimmten Ertrag), steigt der Preis (aufgrund des Wettbewerbs), ist die Nachfrage niedrig, sinkt der Preis (aufgrund des fehlenden Wettbewerbs). Aus der Sicht des Kunden macht dies weniger Sinn, denn man würde erwarten, dass der Preis nicht von der Nachfrage, sondern von den Anstrengungen/Kosten abhängt. Aus der Sicht des Landwirts hat der Landwirt jedoch Kosten für die Produktion verursacht (auf Grund bestimmte Prognosen), und wenn die Nachfrage gering ist, muss er den Preis senken, um das meiste herauszuholen (andernfalls müsste er es wegwerfen), wenn die Nachfrage hoch ist, wird er den Preis erhöhen, um das meiste herauszuholen (was nicht sehr erfreulich ist, aber man könnte argumentieren, dass er Rücklagen für künftige schlechte Jahreszeiten bilden will). Alternativ könnte der Landwirt mit dem Marktprinzip von Angebot und Nachfrage wie folgt argumentieren: Der Landwirt braucht ein jährliches Einkommen. Wenn er also weniger produziert (und dadurch weniger Arbeits-/Energiekosten hat), braucht er mehr Geld, um sein jährliches Einkommen zu erzielen (und macht dadurch mehr Gewinn); wenn er mehr produziert (und mehr Arbeits-/Energiekosten hat), könnte er zu einem niedrigeren Preis verkaufen, um sein jährliches Einkommen zu erzielen (was nicht sehr effektiv/effizient ist). Vielleicht ist es das Angebot-Nachfrage-Denken des Produzenten, das einen Wettbewerb zwischen den Verbrauchern auslöst, der für den Kunden nicht sehr vorteilhaft ist?

"Der Fleißige ist auf diesem Planeten genau derjenig, der sich darauf arg "breit" macht und die größten "Fußabdrücke" (niedergetrampeltes Gras) hinterläßt. In Bezug auf Lohn sagt "Fleiß" allein also noch gar nichts. Man kann seinen Mitmenschen nicht nur ihre "Habe" stehlen - den Anteil, der ihnen von Natur aus zusteht - sondern auch "Arbeit".
Fleiß kann positiv oder negativ verwendet werden. Es hängt von der Persönlichkeit und den Ambitionen ab, z. B. tun einige eifrig alles, was sie können, um die Impfung zu erzwingen, während andere alles tun, was sie können, um die obligatorische Impfung zu verhindern. Das heißt nicht, dass sie gleich schlecht sind. Sie haben unterschiedliche Gründe und Ambitionen. Ich stimme Ihnen jedoch zu, dass man sich mehr bemühen sollte, Gerechtigkeit zu schaffen und Kriterien zu finden, um die Arbeit und ihre Bewertung objektiv zu bewerten, damit sich die Gerechtigkeit durchsetzen kann.
Man könnte Steuersätze individuel festlegen nach verschiedenen objektiven Kriterien und/oder Fair-Trade-Kriterien/Labels einführen für Kunden, man könnte die Unternehmen regelmäßig überprüfen, ... Das sind auch Arbeitsplätze, die geschaffen werden können.

"Alles bleibt immer Eigentum des WAHREN Vaters (Gott), also Eigentum dessen, der die Güter GERECHT verteilt hat. An diese Art von "Vater~ und Sohnschaft" glauben die Anhänger zweier großen Weltreligionen ja aber nicht - nämlich die Semiten (= Juden u. Moslems) - also kann man durchaus sagen, dass der gegenwärtige (Neo-) Feudalismus eine semitische / antichristliche Unsitte ist, die sich letztlich selbst ins Verderben führt.
Ich würde wieder nicht verallgemeinern. Um es mit Ihren Worten zu sagen: Kirche ist nicht das Evangelium.
Ich habe kein Problem damit, das Erbrecht zu korrigieren, auch weil es nicht vollständig auf den eigenen Anstrengungen des Erben beruht. Und nur weil andere Menschen es nicht wollen (egal ob religiös oder nicht), heißt das nicht, dass Sie es nicht tun können, zumindest wenn Sie selbst gerecht sein wollen.
Zitieren
#19
Zitat:@Gast - Also so weit würde ich nicht gehen, denn je mehr Energie ein Landwirt für das Wirtschaften aufwendet, desto mehr Äpfel braucht er, um seine eigenen Energieverluste auszugleichen.


Das ist falsch, denn der Landwirt hat zunächst mal keine Energie und darum auch keine Verluste - er hat nur die Energie, für die er nie was bezahlt hat, also nur gestohlene Energie (genaugenommen stihlt er schon, wenn er von seiner Mutter gesäugt wird - und selbst die Mutter kann frühestens nach dem Stehlen Kinder säugen / zeugen).

Und da aus einer Maschine (hinten) immer nur soviel herauskommen kann, wie zuvor hineingesteckt worden ist, kann dein Landwirt auch immer nur seine Schuld abarbeiten (tilgen) oder halt überhaupt nicht arbeiten (falls er nicht ZUERST was gegessen und geatmet, also Schulden gemacht hat). Aus sich selbst heraus, kann der Landwirt eben gar nichts: Nicht der Landwirt ist die "Fähigkeit, Arbeit zu verrichten" (= Energie), sondern das "Futter" ist diese Fähigkeit.

Verdienst kann also nicht dem Landwirt, sondern nur dem FUTTER zufallen - und dass genau dieses wie "Fett" so ähnlich wie "Vater / Vetter" klingt, ist nicht nur ein ganz saublöder Zufall, sondern darauf ein Verweis, dass diese Nomen miteinander verwandt sind.

Also nochmal: Es ist keineswegs so, dass die Äpfel genau nur demjenigen gehören, der sie zuerst findet. Ich weiß also auch nicht, wie du darauf kommst, dass ein Landwirt rechtmäßig Land gekaufen haben könnte. Von wem denn? Der Liebe Gott verkauft nichts gegen Geld, und die BRD hat ihr Land auch bloß geraubt. Wenn der Staat mit Land handelt, betreibt er (staatlich organisierte) HEHLEREI.

So wie du das alles erklärst, bliebe nur alles beim Alten, sodaß auch allein Bill Gates alles Land der Welt aufkaufen könnte (damit hat er ja auch schon begonnen), weil er zuletzt auch alles allein produziert - immer mit der Ausrede: "Ja ich wende ja auch mehr Maschinen, Sklaven und Energie" auf.

Darum habe ich ja schon erklärt, dass ein Fleißiger seinen Mitmenschen nicht nur Geld oder Land, sondern auch Arbeit klauen kann. Zwischen Fleiß und Lohn besteht unter vollends gerechten Umständen schlichtweg überhaupt kein Zusammenhang. Das Gleichnis vom Gerechten Weingutsbesitzet ist also bezüglich Recht / Gerechtigkeit absolut fehlerfrei.

Genau so lange, wie sich die Entlohnung der Menschen nicht nach dem christlichen Vorbild des Gleichnisses (vom gerechten Weingutsbesitzer) orientiert, bleibt alle Entlohnung ein Unrecht und damit immer ein Streifall und viel Grund für gerechten Krieg.

Es ist im Grunde doch sehr einfach zur verstehen: In der Hölle / Hehlerei muß der Mensch genau so lange verbleiben, wie er seinen Mitmenschen gegenüber NICHT absolut gerecht ist, sondern dafür sorgt, dass alle Güter mehr oder minder ungleichmäßig verteilt sind.

Der Mehrbesitz eines Menschen gegenüber anderen Menschen ist mit überhaupt gar nichts zu rechtfertigen, also NICHT gerecht und somit auch immer ein Grund für Streit, Drohung und Krieg / Völkermord.

Geld braucht man genaugenommen also GAR NICHT - auch kein 3D-Geld.

Geld ist doch nur dazu da, "Vermögensunterschiede" numerisch / betraglich sichtbar zu machen und entsprechend notieren zu können. Es ist also schon allerhöchstselbst der eigentliche Kriegsgrund - ein Ausdruck für vollzogenes Unrecht.
Zitieren
#20
"Verdienst kann also nicht dem Landwirt, sondern nur dem FUTTER zufallen"
Die Frage ist, was man mit dieser Nahrung/Energie macht. Man kann sie für bessere oder schlechtere Dinge nutzen. Letztendlich ist es also nicht nur die Nahrung, die das Ergebnis bestimmt, sondern auch die Person, die die Nahrung in Handlungen umsetzt. Und manche Menschen nutzen sie konstruktiver als andere, so dass man am Ende sagen kann, dass manche Menschen weniger Schulden haben als andere, oder umgekehrt, man kann es so interpretieren, dass manche Menschen mehr Geld haben als andere.

Der Bauer hat Land vom Staat, also von der Gemeinschaft, gekauft. Wir brauchen einige Regeln für das Zusammenleben, schließlich glaubt nicht jeder an Gott. Deshalb basieren die nationalen Gesetze nicht alle auf dem Evangelium, denn nicht jeder glaubt an das Evangelium oder nicht jeder interpretiert es auf ähnliche Weise. Wir brauchen also ein gemeinsames Regelwerk, basierend auf der Gemeinschaft, die durch den Staat repräsentiert wird. Der Landwirt hat also mit dem Staat/Gemeinschaft vereinbart, dass er ein bestimmtes Stück Land besitzen/nutzen darf unter Bedingungen.
Es muss nicht alles so bleiben, wie es ist. Schließlich kann die Gemeinschaft die Regeln ändern, aber hoffentlich auf eine gerechtere Weise. Zum Beispiel können die Gemeinschaften jederzeit Gesetze erlassen, die vorschreiben, dass Menschen nur in einer bestimmten Entfernung von ihrem Wohngebiet Grundstücke besitzen dürfen. Dies würde also Herrn Gates daran hindern, die Welt zu erobern. Man kann leicht Gesetze für Mindestlöhne erlassen (damit die Sklaverei verringert wird), man kann Gesetze für Höchstlöhne erlassen, damit die Herrschaft verringert wird. Man muss einfach objektive Kriterien finden.

"Der Mehrbesitz eines Menschen gegenüber anderen Menschen ist mit überhaupt gar nichts zu rechtfertigen, also NICHT gerecht und somit auch immer ein Grund für Streit, Drohung und Krieg / Völkermord."
Ich sehe das nicht so. Meiner Meinung nach kann eine Person alles Gold der Welt besitzen, für mich ist das kein Grund zum Streiten, denn ich schätze Gold nicht. Wenn also verschiedene Menschen verschiedene Dinge wertschätzen, bedeutet das nicht, dass jemand nicht mehr Gold besitzen kann als ein anderer. Manche Menschen brauchen weniger Nahrung, manche mehr. ... Manche Menschen brauchen Abwechslung, andere nicht. Man kann keinen globalen Kommunismus erzwingen, wo jeder das Gleiche haben/machen/denken/fühlen/... soll.

"Geld braucht man genaugenommen also GAR NICHT - auch kein 3D-Geld."
Geld ist m.M.n. nicht das Problem. Alle Probleme sind psychologischer Natur, egal ob es sich um den Kampf um Geld, Land, Frauen, Religion, Meinungen, Interessen, ... handelt. Warum hat Adam seine Stellung im Paradies verloren? Weil er eigensinnig war? Willst du alle Egos loswerden, alle Religionen, die du nicht magst, ... ? Wenn ja, wie? Vielleicht ist es einfacher, wenn wir unser eigenes Ego loswerden.
Zitieren
#21
Hallo Alexander,

stimme Dir zu, aber es ist auch zu sehen, daß das Recht mit Geld erkauft werden kann.
Zitieren
#22
Zitat:Hat eigentlich irgendjemand außer #8 das 3D-Geld-System (= Thread-Thema) angeschaut?


Ja - ich habe mir das Video angeschaut und es dort gestern auch als bislang Einziger kommentiert - allerdings ist das nicht das Thema des Threads, denn das lautet "Machtbegrenzung - Das Geldsystem basisdemokratisch verändern". Das geht nicht nur mit 3D-Geld, sondern auch mit Einführung von Gerechtigkeit.

Ich habe hier bislang darzulegen versucht, inwiefern der Gelderwerb ungerecht und darum auch Anlaß für Streit und Völkermord ist. Es ist außerdem undemokratisch, denn ein Überbleibsel des monarchischen Feudalismus, welcher davon ausgeht, dass alle Resourcen dem König / Adel, Hoftsaat oder Staat gehören obwohl der sie eben nicht gekauft oder bezahlt, sondern geraubt hat. Nach diesem "Vorbild" setzt sich das Gelderwerbsmuster dann fort bis zu jenem einzlenen "Familienobehaupt", welches ebenfalls FLEISSIG rauben geht.

Verstehen Sie nicht, dass das Gold in den Flüssen und Minen nicht dem Menschen gehört, und dass genau derjenige Hehlerei betreibt, der es sich ohne eigenen Aufwand (also unentgeltlich) aneignet und das Diebesgut dann an seine Mitmenschen verkauft, und zwar entgeltlich? Das ist Betrug, bzw. Hehlerei.

Und nein - der Goldsucher (Dieb) macht indes keine Verluste (im Sinne von "Aufwand"), denn Futter, Atemluft und Werkzeug bringt ja nicht der Goldsucher, sondern die Natur auf. Aus seiner Arbeit ergibt sich also nicht etwa ein Verdienst, sondern immer nur Raub / Beute.

Mal angenommen, Sie verfügten über einen im Keller gebunkerten Banktresor mit 3 Mio. Euro Inhalt. Zahlen Sie mir dann die Arbeitszeit aus, die ich dafür aufgewendet habe um mir über 600 Stunden hinweg von außen einen Tunnel bis zu ihrem Gelddepot zu graben und den Tresor aufzubrechen um an das Geld ranzukommen? Glauben Sie also ernsthaft, dass alles Gold oder Geld, welches Sie auf der Straße (oder in einem Fluß) finden, Ihnen gehört?
Zitieren
#23
Kann es sein das ihr grade durchdreht?

Das geht doch alles in die Philosopie, und was wir brauchen sind doch anwendergerechte Lösungen für unser Geldsys..

Aber wir können da auch 2 Themen rausmachen wenn ihr es wollt. oder natürlich auch so weiter machen, wie ihr es halt wollt...
Sagt bescheid.....grüsse Cris
 (ihr findet mich --> https://www.demokratie-netz.eu/forum1 )
Zitieren
#24
@christian richard


Zitat:und was wir brauchen sind doch anwendergerechte Lösungen für unser Geldsys..


Warum denn?

Versuchen Sie Ihre Annahme bitte mal "unphilosophisch" zu begründen!

@christian richard

In die Philosophie gehen sämtliche Umschreibungen der "Vier Säulen", welche die Partei "DieBasis" auf ihrer Homepage vorstellt. Und von der Macht im Zusammenhang mit der hier diskutierten Machtbegrenzung (eine Ihrer vier Säulen) sagte man bilslang immer, dass sie Geld sei, also "Macht ist Geld" oder umgekehrt: "Geld ist Macht".

Übrigens ist schon Demokratie nur ein Resultat der Philosophie. Könnten Sie sich mit dieser griechisch-antiken "Durchdreherei" nicht mal anfreunden?

Ich hoffe doch, die Parteimitglieder der DieBasis sind nicht nur wegen der in Aussicht gestellten Bezahlung Parteimitglieder, sondern deshalb, damit die Regierungsform der BRD noch deutlich mehr Abstand zum Feudalismus einer Oligarchie findet, also an Korrumpiertheit verliert.

Ebenso korrupt wie käuflich / bestechlich ist doch wohl jeder, der nur für Geld / gegen Bezahlung arbeitet, oder?!

Wer nicht wirklich weiß / erkennt, was Korruption tatsächlich ist, kann dieselbe auch nur schlecht beseitigen (... würde ich mal sagen).

Gegenwärtig haben wir regierungstechnisch halt noch folgenden blöden Spruch-Reim wie einen Klotz am Bein: "Geld regiert die Welt"

Lassen Sie uns das bitte ändern zu "Herz & Verstand regieren die Welt"!
Zitieren
#25
[3dgeld nochmal :-)]



Machtbegrenzung. Stimmt Ihr folgender Aussage zu: "Wer viel Geld hat, der hat Macht."?



Beim 3D-Geld sorgt die Dimension ZEIT mit der Umlaufsicherung dafür, daß Vermögen, die weit über dem Durchschnitt liegen, permanent reduziert werden. Machtbegrenzung eben.
Zitieren
#26
Zitat:Stimmt Ihr folgender Aussage zu: "Wer viel Geld hat, der hat Macht."?



Nein, denn das hängt von der Umgebung ab: In der Wüste ist ein Mensch auch mit sehr viel Geld sogut wie "mittellos / machtlos", wenn nicht sogar schon so gut wie verhungert, verdurstet oder tot. Wasser wäre in diesem Falle besser.

Macht hat vielmehr, wer über zwei kräftige Beine, Verstand und darum auch über viel Freunde verfügt.

"Geld / Gulden" teilt sich eigentlich mitsamt "Schuld / Schulden / Sold / Salz / Seltenes" nur ein und dieselbe Lautwurzel, aber auch wenn man "Geld" mal lieber wie "Geltung" auffassen möchte, bleibt dessen Wert noch immer von der Wertschätzung innerhalb eines Marktes und / oder Freundeskreises abhängig, also nachwievor von der Umgebung.

Eine Herde Vieh könnten sie mit viel Geld also zu noch gar nichts bewegen, aber jeden Geldgierigen, bzw. Geltungsbedürftigen und Bestechlichen, Käuflichen oder Korrupten.

Und obschon es mir um Ihren Mühen einer Erörterung ja nun schon fast Leid tut, muß ich noch mal daran erinnern, dass sie dieser Sache nur "religiös" auf den Grund kommen können. Grundsätzlich ist das Nomen "Geld" wie "Schuld" nämlich negativ konnotiert, und zwar moralisch negativ konnotiert - das liegt an seine nominal indizierten Nähe zum "Sold" dessen, der für Geld tötet, denn darum dieser ja auch "Soldat".

Korrektur: "... denn darum heißt der Söldner ja auch Soldat"

Mittels Geld / Sold wird der Soldat zum Morden einiger oder aller "Nahrungskonkurrenten" angeheuert (→ Brudermord), und im etwas harmloseren Falle halt nur zur Unterstützung einer "Landnahme", die den "Eingeborenen" (= Brüder, Nächste) ) allerdings ebenfalls die Lebensgrundlage entzieht und natürlich der sog. "Enteignung" gleichkommt.

Auf ihren Anteil verzichten deine Geschwister ja nicht etwa freiwillig oder ganz ohne Widerstand / Protest.

Mit dem Geld oder Gold ist übrigens auch die "Kohle", "Kälte" und der "Colt" verwandt - Zufall ist in diesem Falle nur, dass der Hersteller des gleichnamigens Revolvers gerade dieses Nomen als Eigennamen trug, denn auch anderer Hersteller / Firmen tragen den Namen "Colt", der aber nichtsdestotrotz auf das Verb "hehlen / kehlen" zurückgeht und wie "Hölle" darum auch mit der "(Räuber-) Höhle" zur sicheren Aufbewahrung geraubten Gutes.

Der semantische Zusammenhang zwischen Geld und Hölle / Hehlerei ist also durchaus evident.
Zitieren
#27
Oje.
Ich hab leider den Nebensatz

", der sich gerade nicht in der Wüste befindet und am Verdursten ist,"

vergessen..
Zitieren
#28
*lach*  Bin hier leider kein Moderator, sonst hätte ich dir das eingefügt Gast.

Eine Bitte: Da es hier auch zu längeren Gesprächen kommt wäre es schön wenn ihr anstelle von Gast immer wieder dieselben Namen verwendet.
Oder vieleicht am schluss einfach unterschreibt wie ich jetzt  ^^    Danke euch Cris
 (ihr findet mich --> https://www.demokratie-netz.eu/forum1 )
Zitieren
#29
@3D-Geld


Zitat:Oje.
Ich hab leider den Nebensatz

", der sich gerade nicht in der Wüste befindet und am Verdursten ist,"

vergessen..


Vergiß auch nicht, dass das nur ein Beispiel aus Tausenden ist. Soviele Nebensätze kannst du hier nirgends anfügen.

Was ein Tauschmittel ist, ist auch ein Täuschmittel. Mit Geld täuscht man aber vor allem darüber hinweg, dass sich ein Mensch auch mit viel Arbeit nichts aneignen kann, was eigentlich der Gemeinschaft (aller Lebenwesen!) zu eigen ist.

Stell dir mal einen extrem fleißigen Heuschreckenschwarm vor, der sich die gesamte Mais~ und Weizenernte unter den Nagel reißt - vielleicht begreifst du dann, dass selbst Arbeit / Fleiß und der Arbeitslohn "Geld" bloß Raub, bzw. Schuld sind. Oder würdest du (als Bauer) jetzt sagen: "Okay - mit viel Arbeit hat sich den ganzen Mais und Weizen nun der Heuschreckenschwarm verdient"?

Dein Ansatz "Macht ist Geld" ist gerade mal soviel wert wie "Jacke ist Hose", zumal er ja auch noch offen läßt, ob sich das Geld / Gold in jemandes Besitz befindet, inwiefern sich Geld von Gold unterscheidet, und inwiefern man sich das Geld auch in jenem Falle aneignen können sollte, in dem man es als ein Äquivalent für die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten (Energie) betrachtet.

TNT, Kohle und Kerosin sind freilich Macht, da schlichtweg jede Masse Macht, Vermögen oder Fähigkeit ist - auch Weizen und Gold (→ "Geld ist Macht") - aber wie kommst du nun auf die Idee, dass sich diese Macht jemand rechtmäßig (!) angeeignet haben könnte?

Der Weizen wächst doch nicht wegen den Bauern, die ihn gesät haben, sondern wegen der Sonne und außerdem nur mit Wasser und in Erde, welche ebenfalls NICHT wirklich den Bauern gehören - ergo:

Geld ist zwar Macht, jedoch niemals die Macht eines Menschen. Sobald jemand behauptet, dass eine gewisse Menge an Geld sein Eigentum wäre, hat er schon gelogen - auch dann, wenn er sich um diese Menge Geld etwas anderes gekauft hat und dann sagt: "Mir gehört jetzt ein Wolkenkratzer und daneben der Central-Park".

Fazit: Das Tauschmittel ist ein Täuschmittel, und das Papiergeld ist eigentlich eine vereinfachte Besitzurkunde, welche vortäuscht, dass der Besitzer zugleich auch der Eigentümer von eintauschbarer Ware ist. Behauptungen sind aber auch dann noch keine Beweise, wenn sie schriftlich fixiert und mit einem selbstgeschnitzen Stempel versehen worden sind.

Mit mir wird sich Bill Gates also niemals darauf einigen können, dass neuerdings er der Eigentümer aller Erdoberfläche ist und ich für's Wandern nun Wegegeld an (seine) Wegelagerer zahlen müsse.

Dein 3D-Geld hat immer noch folgenden Nachteil: Es räumt nachwievor demjenigen (unverdiente) Privilegien ein - auch dauerhaft - der (dauerhaft) den größeren Handels-Umsatz hat, denn auch die Verluste durch Zeit~ und Raum-Steuern können noch kompensiert werden. Sieger ist dann also immernoch sowas wie "Amazon in Amyland", denn ferngesteuert könnte das auch spielend leicht einen weltweiten Regionalhandel organisieren.

Die Zeit-Steuer drängt außerdem nur zur Beschleunigung allen Umsatzes.

Ich sehe außerdem schon, welches Problem du eigentlich hast: Du besitzt bereits Geld und kannst nur darum schwerlich zugeben, dass es Schuld ist (... welche der HErr verfolgt). Das erklärt zumindest, warum sich sehr viele Menschen nicht ganz davon trennen wollen. Für Privilegierte ist Gerechtigkeit logischerweise ein Verlust - zumindest materiell. Also die Storch von der AfD ist auch dagegen, dass man Reichere enteignet, denn die ist selbst schon relativ reich (ihre Familie aber bestimmt). Klar, dass die Storch Geld gut findet und behalten möchte.

Dass Amerika nun nicht mehr den Indianern und Büffeln gehört, sondern den Amerikanern, heißt doch lediglich, dass es sich die raffiniertesten Brudermörder unter den Nagel gerissen haben. Das ist ganz banaler Raubmord - gerade dann, wenn es auch noch mittels Papiergeld besiegelt worden ist.

Und klar: Durch Gold ist das nicht mehr gedeckt, aber durch tödliche und nahezu volllends hemmungslose Streitkräfte aus Kruppstahl ! ! !

Aber gut: Fahre doch mal so fort, als hätten wir dem einfachen Ansatz "Geld ist Macht" zugestimmt!

Verzeihung - der einfache Ansatz, mit welchem du ansetzen wolltest, lautet nicht "Geld ist Macht", sondern: "Wer viel Geld hat, der hat Macht"

Wie gingen deine Ausführungen also weiter, wenn dem zugestimmt ist?

Würde das schlußendlich noch auf die Anwesenheit oder Existenz des "Allmächtigen" hinauslaufen, der dann auch "Ultra-Multi-Dollar-Milliardär" heißt und selbst noch die versehentlich Zerstörung der Milchstraße aus der Portokasse bezahlen könnte?

(Sorry - den Witz konnte ich mir jetzt nicht verkneifen)
Zitieren
#30
Mit Verweis auf die Milchstraße wollte ich angesichts des Einwandes von Seiten des anderen "Gastes", demzufolge ja schließlich nicht jederman an Gott glauben würde, nur mal daran erinnern, dass eigentlich schon seit der Scholastik jeder weiß, dass das, worüber hinaus nichts Größeres / Mächtigeres / Reicheres gedacht werden kann, tatsächlich und real exisitert und eben NICHT bloß gedacht ist.

Wer oder was tatsächlich die Hosen an hat (und darin den "Hammer"), weiß auch die dagegen vollends machtlose US-Army! Wenn das All (arab.: "Allah" = nhd.: "Alles") auch nur den kleinsten seiner Steinchen nach uns wirft, geht hier das Licht aus, und zwar für Länger ! ! !

Bitte wer glaubt das nicht?

Wer ist der wahre Eigentümer aller Räume, wenn nicht der Weltraum oder der Raum an sich?

Wem gehören alle Weitrauben, wenn nicht dem "Gerechten und rechtmäßigen Weingutsbesitzer", auf dessen Land / planetarischer Oberflächse sie wachsen?

Und Vorsicht: Diese drei Fragen sind nun Teil eines Intelligenztestes - wer sie mit "China", "Ich" oder "Amerika" beantwortet, ist durchgefallen, also I-diot alias A-theist.

Keine Macht dem Michael Schmitd-Salomon!

Das erwähnte kleine Steinchen IST übrigens schon geworfen worden - wahrscheinlich sogar schon, bevor unser Planet bezugsfertig war - oder anders gesagt, die Würfel sind bereits gefallen! Hier wird das Licht also ganz sicher ausgehen - das ist schon längstens beschlossen und Teil der Vorsehung ... sagen die üblichen "Hans-Guck-In-Die-Lufte" von der großen Sternwarte.

Wer ist nun aber der böse Werfer, dieses Steinchens?

Der, welcher nicht existiert oder unsichtbar ist, bestimmt nicht, denn Inexistente können nichts werfen.
Zitieren
« Ein Thema zurück | Ein Thema vor »




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste