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Gefühlsgedanke einer Neuen
#1
Hallo!
Ich bin neu in der Partei dieBasis und habe zur Begrüßung so einige Einführungsdateien zu den verschiedenen Internetplattformen / -tools per eMail zugeschickt bekommen. Habe sie gestern Abend ausgedruckt, abgeheftet und das Ganze heute beim Hundewaldbummel zum Lesen-im-Gehen mitgenommen.

Noch vor Ende der ersten Seite beschlich mich das Gefühl, dass, in gewisser Weise, hier was auf mich zu rollt bzw. ich in etwas rein stürze, dem ich doch eigentlich mit meinem Eintritt in dieBasis entfliehen wollte - der Übermacht der Digitalisierung und des Internets, der Entmenschlichung des Lebens durch diesen ganzen technischen Kram, dem Monopol von Hard- und Softwareanbietern, dem Diebstahl von Lebenszeit durch ständige Beschäftigung mit digitalisierten bürokratisch-organisatorischen Dingen, dem passiven Laptopleben statt aktivem Realleben.

Ich bin durchaus in der Lage, mich dort überall durchzuforsten, nur regen sich innere Widerstände dagegen. Was machen die Generationen 50+ damit? Wie viele kämpfen sich da wirklich durch? Ist nicht vorprogrammiert, dass das "Mitreden"/Abstimmen und Diskutieren tendenziell auf die jüngeren Mitglieder konzentriert sein wird und die Älteren eher passive Mitglieder sein werden?

Diesen Aufschrei meines Bauch(gefühl)es möchte ich an dieser Stelle einfach mal als spontanen "Gefühlsgedanken" einwerfen. Klar braucht es ein Medium der Verständigung, zur Abstimmung von Themen, Meinungen, Bewertungen. Aber diese "Flut an modernen Krams" ;) brachte bei mir die spontane Entscheidung, den Hefter zusammenzurollen und stattdessen, in Einheit mit meinem Hund, lieber durch Pfützen zu rennen un die tolle Landschaft zu genießen...

Im Nachhinein denke ich, dass die Lösung für diesen Konflikt in den Treffen der Ortsverbände und AGs liegt, in regionaler Arbeit. In diesem Sinne bin ich sehr gespannt auf die zukünftige Umsetzung der Partei-Theorie in die Praxis.
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#2
Hallo Suse, herzlich willkommen!

Mir ging es ähnlich nach meinem Eintritt. Bin aber nicht gleich davongelaufen, obwohl ich von dem Digitalisierungswahn absolut nicht begeistert bin. Auch bin ich nicht eins mit allen Details des noch rudimentären Programms, das so eine junge Protestpartei auf die Schnelle verfassen konnte. Interessant und unterstützenswert finde ich die vier Säulen, die an sich keine ideologische Stellung beziehen und sich erst noch herauskristallisieren müssen. Teilweise ist mir das Programm auch zu trendsettig. Ein weiteres Manko ist, daß dieBasis auch eine Partei innerhalb des Parteiensystems ist, das mehr oder weniger eine Scheindemokratie vertritt, wobei zu klären wäre, was eine Demokratie überhaupt sein kann, soll oder will.

Zur Digitalisierung kann ich leider nur sagen, daß wir uns diesem Trend beugen müssen, wenn dieBasis gewählt werden soll. Wie man an früheren Wahlkämpfen deutlich sehen kann, spielt sich der Wahlkampf mehr im Internet als auf der Straße ab. Das Fernsehen ist in fester Hand der Altparteien und rekrutiert die ältere Generation.

Und nochwas, laß Dich nicht entmutigen in diesem Forum, denn bisher ist es ein unbeachtetes und wenig genutztes Kommunikationsinstrument der Partei, weil anscheinend die wenigsten sich die Zeit nehmen wollen oder können, sich an den PC zu setzen und die Threads in Ruhe anzusehen und mit mehr als 280 Zeichen zu kommentieren. Es gibt auch in dieser Partei Digitalisierungsskeptiker wie mich.

Also dann bis demnächst im Forum, wenn Dein Account aktiviert ist.

Ciao
Ricardo
Es ist alles eine Frage der Perspektive.
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#3
Heje ^^
Sehr symphatisch  dein Beitrag ^^
Aber wenn du mit den Hunden gehst dann geh mit den Hunden .........aber das weisst du eh, oder?
Die wichtigsten Sachen werden auch in der Basis Analog passieren.


Zum Digital.........Mist; Da sind wir noch ziemlich blöde,
Ich zB. nutze da fast nichts. Ich steh auf Foren, und glaube fest, das sie ausreichend sind um vieles oder fast alles zu regeln.

Leider ist dieses Forum hier ziemlich lahm. Oder genau gesagt ein Schnarchladen.

Aber egal, mag sein, wir können da zusammen ein wenig mehr Biss rein bringen.
die Leute sind ja da und schlaue noch obendrein, wir müssen uns nur durchsetzen.
(obwohl ich m8ir da schon ewig die Zähne dran ausbeisse:-)

@Ricado: JEPP !
 (ihr findet mich --> https://www.demokratie-netz.eu/forum1 )
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#4
Hm,

also was ich gerade lernen musste: Wenn ich mich mit dem Laptop registriert habe, komme ich anscheinend auch nur wieder mit dem Laptop ins Forum.

Die Beteiligung von Mitgliedern hier im Forum hatte ich mir wahrlich reger vorgestellt. Zumal es sich doch gut dazu eignet, z. B. Inhalte von Arbeitsgruppen mit Leben zu füllen und sich regional mit Leuten von nebenan zu bestimmten Themen vernetzen.

@ricardo: Ja, die Definition von Demokratie wird man wohl nie praxisorientiert hinbekommen. Zu diesem Thema passt einer meiner Lieblingssprüche: "In der Theorie sind Theorie und Praxis gleich, in der Praxis nicht." Da ich berufsmäßig Digitalisierung und Herumsitzen leider oft nicht abwählen kann, versuche ich es weitgehend in meiner Nichtarbeitszeit. Klar, gerade für so ein Projekt hier hat es enorme Vorteile aber meine inneren Instinke finden es äußerst lästig. Der Fernseher verstaubt bei mir übrigens seit einem Jahr - mich kriegen die nicht.

@cristian richard: Ja, wenn ich mit dem Hund gehe, gehe ich mit dem Hund, aber da ich so oft mit dem Hund gehe, kann der Hund auch mal mit mir, lesend, gehen. Sie liest ja auch ihre Hundezeitung am Wegesrand. Durch die "digitalen Angebote" der Basis werde ich mich recht langsam durcharbeiten. Der (noch) Schnarchladen hier würde mir aber als Kommunikationspflaster auch am meisten zusagen.
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#5
SuseP schrieb:Hm,

also was ich gerade lernen musste: Wenn ich mich mit dem Laptop registriert habe, komme ich anscheinend auch nur wieder mit dem Laptop ins Forum. [...]

Ja, wir alle müssen permanent lernen, was sich im Gegensatz zur Wirklichkeit nur "anscheinend" anders verhält.

Auf Deinen Laptop bezogen würde ich daher meinen, dass es keine Rolle spielen dürfte, mit welchem Computer-Gerät man sich auf ein bestimmtes Forum begibt bzw. sich auch ggf. registriert hat, müsste es beim 'einloggen' genügen, den bei der Anmeldung angegebenen Usernamen und das korrekte Passwort angeben zu können (so verhält es sich jedenfalls bei mir).

Hallo zusammen und hallo Suse, auch wenn ich nicht namentlich direkt angesprochen wurde, gehe ich einfach mal davon aus, dass ich mich als Angehöriger der Schwarmintelligenz neben 'ricardo' und 'c. richard' ebenso zu Deinen Anliegen einbringen darf, obschon beginnend zum Begriff der Demokratie bzw. zu dessen Definition.

Was also ist 'Demokratie' tatsächlich, und nicht nur "anscheinend", besonders mit Blick auf die einstige DDR bzw. das 2. "D"?
Oder noch schärfer gefragt: Weiß denn überhaupt jemand, was Demokratie ist?

Nun, als Vertreter von bestenfalls "mit an grenzend hoher Wahrscheinlichkeiten" wüsste ich zumindest eine Definition anzubieten, in dessen Fassung sich auch Forderungen erübrigen würden, wie bspw. jene von Herrn W. Brandt, danach er fordern konnte, mehr Demokratie zu wagen.
Allerdings verstand Herr Brandt unter Demokratie nichts anderes, alsdass im idealsten Fall Politiker angebliche Wirklichkeiten nach dem Moto vertreten sollen, dass die Erde sowohl rund, als auch flach ist, um auf diese Weise von möglichst vielen Leuten gewählt zu werden.
Und genau diesem Motto - bzw. im Eigentlichen - "Prinzip", folgen tatsächlich Politiker aller Couleur.
Sehr deutlich so Fr. Merkel, erklärte sie deutlichst als immerhin Demokratin (?), dass Deutschland nicht auf Ewig Anspruch auf Demokratie habe, so auch nicht davon ausgegangen werden kann, dass Angesagtes vor den Wahlen auch nach den Wahlen eingehalten wird.

'DieBasis' verhält sich in dieser Angelegenheit insofern völlig anders, alsdass sich möglichst viele Basisdemokraten an der Ausarbeitung möglichst bewährender Konzeptionen beteiligen mögen.
Auf diese Weise erhält kein Mensch das oberste Wort zu "was auch immer", so jedes "was auch immer" letzten Endes (z. B. in seiner Funktionalität) für sich selber sprechen soll.
Und im Gang dieser autodidaktischen Findung hin zu einer echten Demokratie kann uns Dein Hund ein lehrreiches Vorbild sein, zumal in seiner Eigenschaft eines neugierigen und zugleich genügsamen, und sowieso sozialbedachten Wesens.
Was würde also Fr. Merkel zu der Frage meinen, ob Hunde möglicherweise die besseren Demokraten sind?  Big Grin

Zumindest hat mich die allzu bekannte Frage, ob Hunde nicht oftmals die besseren Menschen sind, überaus nachdenklich gestimmt.
Denn Hunde vertreten keine Anschauungen wie bspw.: "Arbeit macht frei!", ziehen es diese faszinierenden Wesen eher vor aktiv zu sein, schlicht, weil sie nunmal da sind.
Einen plausibleren Grund konnte ich bislang auch nicht ausmachen, trotz all der Schulungen zu unserem Gemeinwesen und sonstigen Aktionen der bisherigen Menschheitsgeschichte.
Selbst Philosophen versagen in dieser Frage in ihrer heutzutage verbliebenen Aufgabe so genannter Brückenbauer.
Oft "scheint" mir, dass je denkfähiger Hirne werden, sie blanken Unsinn nur zu perfektionieren wissen.

Na ja... schauen wir halt mal, wohin die Reise mit der Basis-Partei geht, statt der Neugier eines Hundes zu folgen, selbst wenn sie noch fröhlich voran sprinten. Oder?

LG, M.
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#6
Hallo M. M. - Gast,

du scheinst mir ein denkfähiges Hirn zu benutzen, also Vorsicht mit der ans Ende gestellten Kritik Wink.

Auf dem smartphone konnte ich mich, nach der Registrierung auf dem Laptop, nicht einloggen.

Frau Merkel würde, auf die Frage hin, ob Hunde die besseren Demokraten sind, nur ihre Mundwinkel verziehen.

Der Vergleich mit Hunden ist insofern passend, da auch sie, im weitesten Sinne vergleichbar mit Primaten, eine hierarchische Struktur innerhalb der Gruppe zu haben pflegen. Dabei ist das soziale System innerhalb des Hunderudels (zumindest aus menschlicher Sicht) allerdings einfacher gestrickt, als das innerhalb der Horde Primaten. Dummerweise ist der Mensch nun mal ein Primat, ein "Herrentier". Und genau bei diesem Punkt fängt bei mir der Konflikt hinsichtlich der Definition von Demokratie und Gleichberechtigung(?) an.

Sowohl bei Hunden als auch bei Primaten hat die Hierarchie eine wichtige soziale Funktion: Aufgabenteilung. Wer besser führen kann, führt. Wer besser schützen kann, schützt. Wer innerhalb der Gruppe schlichten kann, schlichtet. Wer sich im Mitlaufen sicherer fühlt, läuft mit und hütet evt. noch die Kinder.

Leider stimmen beim modernen Menschen die natürlichen charakterlichen Ressourcen nicht mehr unbedingt mit der zugewiesenen sozialen Stellung überein. Die Gründe dafür mögen irgendwo in der hohen Dichte bei gleichzeitig enormer Gruppengröße (z. B. Bevölkerung eines Landes) liegen, was wiederum Anonymität verursacht. Und in der Anonymität kann ich mir natürlich plötzlich viel mehr erlauben - Macht ausspielen, korrupt sein, vorne lächeln, hinten beißen - , als in einer übersichtlichen Gruppe (z. B. Familienverband, Dorf-Sportverein), in der jeder jeden kennt und ein persönliches feedback möglich ist.

Insofern bin ich gespannt und frage es mich schon lange, wie der Weg in die Umsetzung des Demokratiegedanken aussehen soll. Ich kenne bisher nur Gruppen, in denen es letztendlich doch so endet(e), dass ein oder mehrere Narzissten etwas bewegen, und zwar in die von ihnen gewünschte Richtung und/oder dass Konflikte ein theoretisch gutes Konzept auseinanderpflücken.

Sind Hierarchie und Demokratie vereinbar?

PS: Meine (Hirten-)Hündin ist eher die Bummeltüte. Allerdings immer eindeutig in dem was sie will, wen sie mag, wen nicht - merkt man nur, wenn man dieses sensible Wesen zu lesen vermag und nicht dran umher dressiert. Achtsamkeit.

Zum systemischen Konsensieren werfen sich mir auch gerade Fragen auf, aber nun reicht es an dieser Stelle erst Mal. Garten ruft...
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#7
HalterIn einer (Hirten-)Hündin schrieb:Hallo M. M. - Gast,
HalterIn einer (Hirten-)Hündin schrieb:du scheinst mir ein denkfähiges Hirn zu benutzen, also Vorsicht mit der ans Ende gestellten Kritik [Bild: wink.png.pagespeed.ce.AzbwGXcPX9.png]. [...]


Ja, das Ende meiner gestellten Kritik könnte aber auch den Anschein erwecken, nicht nur mein Hirn zu benutzen.
Verhielte es sich anders, dann würde auch ich keine Bücher lesen, zugleich ein Hund die Hundezeitung am Wegesrand liest.
Um so tragischer muss ich es auch mit meinem Eingeständnis halten, dass ich über die Bedingungen zum einloggen mit verschiednen Rechnern in bspw. Foren sogut wie nichts gelesen habe und daher nur aus meinen bisherigen Schnüffel- wie Fummelerfahrungen heraus reagiert habe.

Und ja, die Mundwinkel der lieben Fr. Merkel geben stets die selbigen Totschlagargumente wider, darin es heißt, Arbeitsplätze zu schaffen und, dass (auch) dieses edele Ziel alternativlos sei.
Die Frau ist mit ihrer Alternativlosigkeiten überhaupt unschlagbar, erweckt sie - im Vergleich zu meiner Wenigkeit - ungleich mehr den Anschein, viele Hirne zu gebrauchen, niemals aber ihr Eigenes.
Das ist sogar in doppelter Hinsicht faszinierend, denn wäre sie ein Hund, würde sie immer nur ihr eigenes Hirn gebrauchen.
Obwohl; in gewisser Hinsicht ist sie ja ein Hund, wie vor Jahrzehnten bestimmte Systemkritiker mit ihren Metapher auszudrücken wussten.
Heutzutage belässt man es eher mit eingedeutschten Prädikaten wie bspw. "uncool", oder "t-h".
[Bild: mus1.gif]
Mit letzterer Kritik dürfte ich wohl die Kurve zu jenem Primaten bekommen, welcher sich überaus vielseitig definieren lässt.
Gemeint ist natürlich jene Spezies vom Typ "Homo Sapiens Sapiens".
Oder sollten wir nicht eher dieses Wesen in den Stand des Homo Ökonomikus erheben?
Ich frage nur, weil recht wenige Leute gewillt sind, in dieser Spezies eine Gruppe bloßer Trockennasenaffen zu begreifen, wobei dominante Männchen, gleich wie Hunde auch, stets darauf abzielen, ihre Gene weitergeben zu können, so gut es halt geht.
Ok, Fr. Merkel übt sich zwar nicht als dominantes, oder zumindest dominierendes Männchen, obschon beobachtet wurde, dass auch manche Hündinnen geneigt sind, beim Pinkeln ein Beinchen anzuheben (gut dressiert, ist halt gut dressiert, oder sozialisiert, wenn gar indoktriniert, assimiliert, hypnotisiert, oder irgendwie sowas...).
[Bild: ti12.gif]
Hierarchisch muss aber 'so' oder 'so' zugehen, egal mit welchem Selbverständnis auch immer.
Oder irre ich mich etwa in dem Punkt?
Denn immerhin gibt es Trockennasenaffen, die mit einem Gegenbegriff um sich schmeißen, nämlich Anarchie (aber gemeint als Ordnung ohne Herrscher und Beherrschte in pyramidenartig struktuierter Form).
Zu solchen Gegenentwürfen hatte ich mich bereits in einem anderen Beitrag geäußert, wobei es mir aber im Kern um Prinzipien ging (s. verl. Videos zu: Utopie Leben - Spanischer Sommer von 1936 bis 1939, Turmbau zu Babel und Venus Project, oder auch Zeitgeist Moving Forward).
Derlei "Quergedanken" (au weia, bin ich etwa ein Querdenker?  [Bild: mx35.gif] ) sind m. M. n. in sofern interessant, eben weil es um Gleichberechtigungen geht; Alle sollten sich mit einbringen, um allerlei eingebrachten Ideen miteinander vergleichen und ordnen zu können, sodann abschließend daraus die beste Lösung ermittelt und in Zustimmung Aller umgesetzt werden kann.
Und genau von diesem Prinzip ausgehend, behaupten auch Anarchisten, dass Anarchie nichts anderes sei, als die höchste Stufe allen demokratischen Denkens.
Hier ein kurzes Video dazu: https://www.youtube.com/watch?v=GMl3keWCu3c
[Bild: pc24.gif]
Sodale, denn schließe ich auch mal meine Gedanken zur Frage ab, ob und in wiefern Hierarchie und Demokratie miteinander vereinbar sind, oder sein können.
Und wer weiß, vielleicht kann sogar mancher Garten zu erhellenden Überlegungen beitragen.

Wie dem auch sei, grüsse ich jedenfalls mit

lG, M.  [Bild: mx57.gif]
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#8
Nun M. M.,
da hatte ich doch tatsächlich vergessen, mich bei der letzten Antwort einzuloggen. Kann also nicht mal n Forum bedienen.

Es mag an der späten Stunde liegen, aber deine Sätze verdrehten mir nun etwas das (eine) Hirn. Nun denn, letztendlich habe ich ihren Inhalt wohl doch verstanden.
(Nebenbei gefragt: Was denkst du: Ist da was dran, dass Menschen, die sich sehr gewählt / kompliziert / äußerst intellektuell äußern, keinen Nagel in die Wand bekommen [quasi umgekehrt proportional dem handwerklichen Geschick]? Interessiert mich allgemein tendenziell.)

Ein Hund gebraucht oft genug seine Instinkte, hält das beim Homo sapiens anscheinend oft eingestaubte limbische System am Laufen. Wie heißt es doch so schön: Das Bauchgefühl ist ein kluger Kopf! Aus eigener Erfahrung kann ich mittlerweile sagen, dass es das Leben wesentlich angenehmer, entspannter, einfacher macht, wenn man so einiges (wieder) dorthin verlagert.

Was die Anarchie angehtSadein Bild von Rio Reiser vor meinem inneren Auge), so ist sie meines Erachtens nach nur theoretisch das Gegenüber von Hierarchie. In den Kreisen moderner, selbsternannter Anarchisten, die ich kenne, tun sich durchaus Hierarchien auf. Und ein gewisser sozialer Rang ist doch irgendwie schon ein Barometer der Herrschaft oder nicht? Aus der Sicht des Einzelnen kann ich Anarchie als Lebensform nachvollziehen (liegt wohl an meiner Revolluzzerseele), als System für eine große Gemeinschaft sprengt es meine Vorstellungskraft. Und Schuld am Zweifel ist wieder die Verhaltensbiologie der Primaten, nicht zuletzt der dominanten / dominierenden Männchen...

Anny Anarchy überzeugt mich nicht, bei den spanischen Anarchisten gehe ich mit, berührender Film.

Für mich stellt sich insgesamt die Frage, ob man, im Zuge nötiger Entscheidungsfindung und Aufgabenverteilung, wirklich komplett auf Hierarchie verzichten kann, ohne dass alles zum Stillstand verkommt und letztendlich im Chaos versinkt. Muss denn Macht, im Sinne eines hohen Ranges, eines Gehörten bzw. Richtungsweisenden generell negativ sein? Wozu gäbe es dann die extra Vokabel Machtmissbrauch?

Hm, da es mir nun doch langsam zu spät ist zum Klardenken und sonst zu viel quer läuft, schließe ich nun.

SuseP.
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#9
SuseP schrieb:Nun M. M.,
da hatte ich doch tatsächlich vergessen, mich bei der letzten Antwort einzuloggen. Kann also nicht mal n Forum bedienen.
Ach, liebe Suse, wer kann und will das schon? Immerhin definiert sich der Mensch (auch) durch seine Fehler.
SuseP schrieb:Es mag an der späten Stunde liegen, aber deine Sätze verdrehten mir nun etwas das (eine) Hirn. Nun denn, letztendlich habe ich ihren Inhalt wohl doch verstanden.
Wunderbar, zumal das zeigt, dass >letztendlich< doch immer alles gut wird.
SuseP schrieb:(Nebenbei gefragt: Was denkst du: Ist da was dran, dass Menschen, die sich sehr gewählt / kompliziert / äußerst intellektuell äußern, keinen Nagel in die Wand bekommen [quasi umgekehrt proportional dem handwerklichen Geschick]? Interessiert mich allgemein tendenziell.)
Sagen wir so: Sollte jemand mit nur einem Hammer und Nagel ausgestattet das Potential haben, zu einen weiteren Weltkrieg anzustoßen, dann wäre es schon besser, sich eher um das Konzept der "Künstlichen Intelligenz" zu kümmern, damit nicht nur mehr Menschen zum Scherze machen fähig sind.
Nur würde ich diesen proportionalen Umkehrungseffekt nicht pauschalisierend befürchten wollen (einschließlich autistische Menschen, die ab und an auch erst im gehobenen Alter um weitere Fähigkeiten entdecken u.o. entwickeln können).
SuseP schrieb:Ein Hund gebraucht oft genug seine Instinkte, hält das beim Homo sapiens anscheinend oft eingestaubte limbische System am Laufen. Wie heißt es doch so schön: Das Bauchgefühl ist ein kluger Kopf! Aus eigener Erfahrung kann ich mittlerweile sagen, dass es das Leben wesentlich angenehmer, entspannter, einfacher macht, wenn man so einiges (wieder) dorthin verlagert.
Mag sein, aber sage das nie einem bissigen "Hund". Okay?
SuseP schrieb:Was die Anarchie angehtSadein Bild von Rio Reiser [...]
Anny Anarchy überzeugt mich nicht, bei den spanischen Anarchisten gehe ich mit, berührender Film.
Rio Reiser war ja auch kein Anarchist, so er vielmehr nie realisieren konnte, was Anarchie im Tatsächlichen sein kann.
SuseP schrieb:Für mich stellt sich insgesamt die Frage, ob man, im Zuge nötiger Entscheidungsfindung und Aufgabenverteilung, wirklich komplett auf Hierarchie verzichten kann, ohne dass alles zum Stillstand verkommt und letztendlich im Chaos versinkt. Muss denn Macht, im Sinne eines hohen Ranges, eines Gehörten bzw. Richtungsweisenden generell negativ sein? Wozu gäbe es dann die extra Vokabel Machtmissbrauch?
F. Nietzsche klärte über diese Fragen recht umfangreich auf, obschon beginnend mit der Aufschlüsselung zur Zweideutigkeit des Machtbegriffs (s. Macht in Form roher Gewalt vs. zur Frage: Zu was bin ich individuell fähig?).
Was der Philosoph hingegen nicht mehr aufarbeiten konnte, war darzulegen, wie gigantisch umfangreich das von Menschen angehäufte Sammelsorium allmöglicher Denkfallen geworden ist.
Aus dem Grund zitiere ich ab und an folgende Passage eines ungleich früheren Denkers:
Lao Tzu - 5. Jahrh. v. u. Z. schrieb:Je mehr Gesetze und Beschränkungen, desto ärmer die Menschen.
Je schärfer die Waffen, desto mehr Streit im Lande.
Je schlauer und gerissener die Menschen, desto mehr merkwürdige Dinge, die geschehen.
Je mehr Regeln und Gesetze, desto mehr Diebe und Räuber.
Tolle Gedanken, dazu ich gerne anmerke, dass es schon immer problematisch war, dass es Menschen gibt, die betrügen.
Nicht weniger aber auch, dass es Menschen gibt, die sich betrügen lassen.

In diesem Sinne auch einen Gruss an Deinen Hund, M.  [Bild: mx45.gif]
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#10
Da scheinen sich ja zwei gefunden zu haben: Die Suse und MasterMind M.M.

Interessante Lektüre zum Mitlesen, die der Sache auf den Grund zu gehen versucht.

Könnte glatt von mir stammen:
Je mehr Gesetze, desto ärmer die Menschen.
Je schärfer die Waffen, desto mehr Streit im Lande.
Je mehr Regeln und Gesetze, desto mehr Diebe und Räuber.


Genau in dieser Erkenntnis steckt das Problem der Politiker insbesondere der Grünen, die eine vermeintlich bessere Welt per Gesetze herbeiführen wollen.

In den Weltrettungsversuchen sehe ich ein Hauptproblem: Wer die Welt wirklich retten, müßte sich eigentlich eine Knarre besorgen, um sich selbst zu eliminieren. Wäre dann einer weniger, der die Umwelt belastet. Oder man könnte auch die Homo-Ehe fördern, damit es weniger Kinder gibt. Statt Kindergeld könnte man eine Kinderstrafabgabe einführen oder Kinderlosigkeitszertifikate für Kinderlose einführen, die die Zertifikate an Paare mit Kinderwunsch verkaufen könnten.

Sorry, daß ich vom Primatenthema abgekommen bin. Aber wir sind hier ja im Cafe, wo man einfach plaudern darf.
Es ist alles eine Frage der Perspektive.
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#11
Oh,
das Leben hielt mich ab.
Da fing das Thema an mit dem Gedanken über zu viel Technik, und nun sitzt man wieder vor dieser Technik und ist und bleibt doch ein Primat.

@M. M.:
Die Strapazierung der Hirnwindungen nimmt zu. Dabei hat (der Übersetzer der Worte von) Lao Tzu es doch vor gemacht: die Dinge in einfachen Worten exakt auf den Punkt bringen.

Die aktuelle Situation in dieser Welt, die Konzentration der Dummheit und die Regungslosigkeit der grauen Masse zeigen mir, dass ich "künstliche Intelligenz" (auf höherer Ebene bzw. Definitionsfrage) für mich gerne abwähle. Aufrütteln statt Plattmachen! Auch ging es mir nicht ums Pauschalisieren, sondern viel mehr darum, Tendenzen als These in den Raum zu stellen. Zumindest lässt die Erfahrung es vermuten, dass TENDENZIELL ein in seiner eigenen Synapsenwelt lebender, mit Worten strickender Gedankentüftler nicht gleichzeitig befähigt ist, eine kunstvoll gestaltete Treppe zu erbauen. Weltkrieg mit Hammer und Sichel, äh, Nagel - wo holtest du dies nun her?

Die Bissigkeit eines "Hundes" kann durchaus von vernachlässigtem Bauchgefühl herrühren. Ein Hinweis darauf erspart mitunter den Maulkorb.

Nein, Herr Reiser war kein Anarchist, dennoch tut sich sein Bild vor mir auf, sein Streben danach. Ton-Steine-Scherben "Keine Macht für Niemand" - prangte auf dem Innencover oder auf der Platte selbst nicht das große, umkreiste A? Falls nicht, so doch gefühlt. Und vor den Boxen die Menschen, in denen ein Schwall der Hoffnung auf Herrschaftslosigkeit, Unabhängigkeit, Freiheit und Überdemokratie aufstieg/aufsteigt. Bis die Boxen verstummen und z. B. die Uhr 20:15 Uhr zeigt oder der Chef zur Arbeit mahnt. Aber mal direkt gefragt: realisierst denn DU, was Anarchie im Tatsächlichen sein kann?

Und gibt es/gab es je einen Menschen, der (andere) über irgendetwas aufklären kann/konnte? Jeder, auch jeder Philosoph, jeder Nietzsche, jeder Traktorfahrer reflektiert doch letztendlich nur das ihn Umgebende - nimmt es nach seinen Maßstäben, seinem Können auf, verarbeitet es mit seiner ihm eigens innewohnenden "Software" und äußert sich nach Art seines eigenen Gutdünkens. Verlangte wahre Aufklärung nicht, dass der Aufklärer DIE Wahrheit für sich gepachtet haben müsste? Ist nicht viel mehr die Vokabel "Aufklärung" eine Bestätigung dafür, dass eine bewusst gewählte Richtung/Meinung/Ansicht sich wie ein infiltrierender Teppich auf andere legt? Sind Denkfallen Sackgassen abseits dieser Aufklärung? (Habe ich heute vielleicht einfach zu lange gearbeitet?)

Und: wenn Menschen betrügen, ist es eine aktive Handlung, vorsätzlich. Wer sich betrügen lässt, ist nicht immer dumm-naiv, oft sehr vertrauensvoll und stets das Gute im Menschen erhoffend, manchmal einfach unerfahren.

Um noch einen Gedanken wieder aufzunehmen: Wolfgang Wodarg hatte in einer Rede (Berlin oder Schwerin?) gesagt: "Noch sind wir ein chaotischer Haufen..." (über dieBasis). Dies bewog mich darüber nachzudenken, wo die Grenzen zwischen Chaos, Ordnung, Führung, Hierarchie, Macht so liegen beim Primat Mensch. Lässt sich Chaos demokratisch(?) ordnen?

Vielleicht klappt es mit den Worten von Hilde Dormin: "Nicht müde werden, sondern dem Wunder, leise wie einem Vogel, die Hand hinhalten."

Nun schläft der Hund, und die Grüße sind auf morgen vertagt. Und ich habe meine Fragen zum Konsensieren nicht angebracht.

@ricardo:
Je mehr man versucht, einer Sache auf den Grund zu gehen, desto mehr entfernt sich dieser vom geistigen Auge. Das ist leider sehr unfunktionell.

Deine Vorschläge zur Weltrettung passen doch vortrefflich zum Primatenthema! Grottenolm und Quastenflosser wären nie auf solche Ideen gekommen. Mein unschlagbarer Favorit ist ja: einfach den Überfluss im Leben weg lassen. Dann klappt es sogar mit Umweltschutz, Friedenstaube und Menschlichkeit.

Nun brauche ich einen Nachtkaffee,
adè,
SuseP.
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#12
[qoute="SuseP"]@M. M.:
Die Strapazierung der Hirnwindungen nimmt zu. Dabei hat (der Übersetzer der Worte von) Lao Tzu es doch vor gemacht: die Dinge in einfachen Worten exakt auf den Punkt bringen.[/quote]
Gut, Kritik zur Kenntnis genommen.
Warum aber kritisierst Du an mir, was Du selbst auf die Spitze treibst?
Um was geht es Dir also? Vielleicht um: Gefühlsgedanken einer Neuen vs. strapazierende Hirnwindungen eines M. M. mit Verweis auf Lao Tzu als gleichsam Idealvorgabe eines idealen Sprachstils nach Deinem Geschmack?
Oder missverstehe ich etwa um ein weiteres mal jene Hirnwindungen unterhalb Deines Brustbeins, wobei noch kein Wort zu meiner eventuell unbermerkten Sehschwäche meines 'Geistigen Auges' gelassen wurde?
Es ist nicht so, dass ich argumentative Kniffe nach Art Ad Hominem, Non Sequitur, Hysteron-Proteron oder gar pathetische Windungen u.s.w. scheue, bewähren sich nur fatalerweise derlei Auseinandersetzungen bestenfalls kaum bis gar nicht, sofern man dafür nur die im Bauch befindlichen Neurotransmitter zu beanspruchen gedenkt.

Aber sei beruhigt, zumal ich an Deinen Gefühlen bzw. Gefühlsgedanken nicht ernsthaft zu rütteln gedenke, gehe ich aber auch davon aus, dass Dir der katergorische Imperativ nach I. Kant sowohl im Bauch, als auch im Kopf und sogar im Herz stets ein guter Ratgeber - selbst einem M. M. gegenüber - ist.

In diesem Sinne alles Gute, was immer das auch sein mag...
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#13
Schade, M. M.,

wenn du meine Information darüber, dass ich deine Ausdrucksweise stellenweise für mich als schwierig empfinde, als persönlichen Angriff (obwohl, so böse siehst du es sicher nicht, aber ich finde kein schwächeres Wort) siehst. Es könnte ebenso als Schwäche meinerseits ausgelegt werden, da ich am Abend aus verschiedenen Gründen oft sehr müde und kopfschwer bin.

Nun, gerade in der schriftlichen Kommunikation tun sich bekanntlich schnell Konflikte auf, die aus Missverständnissen zwischen Sender und Empfänger beruhen. Zum anderen sehe ich es als gesellschaftliches Phänomen, dass die Meinung eines anderen nur allzu oft als persönliche Kritik interpretiert wird. Wenn ich etwas anders einschätze bzw. für mich bewerte, sei es ein Sprachstil, ein Kleid oder eine Lebensweise, ist dies kein allgemeingültiges Urteil, sondern spiegelt allein meine persönliche Sichtweise wider.

Jeder kann natürlich auf seine eigene Art und Weise etwas zum Ausdruck bringen. Allerdings, stimmt der für jeden Einzelnen ideale Sprachstil mit dem des Gegenübers halbwegs überein, vereinfacht dies, im Sinne eines Café-Plausches, den Austausch natürlich unheimlich. Dennoch muss ja nun ein gewisser Unterschied kein grundsätzlicher Missstand sein.

Nun, einen schönen Tag,
SuseP.
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#14
Hallo Suse,

beim Primaten- und Hundethema muß ich passen, aber es gibt Passagen, in denen ich mich wiedersehe.

Je mehr man versucht, einer Sache auf den Grund zu gehen, desto mehr entfernt sich dieser vom geistigen Auge.

Selig sind die geistig Armen.

Einfach den Überfluß weglassen.

Es soll uns genügen, wenn wir Essen, Trinken und Kleidung haben.

Da fing das Thema an mit dem Gedanken über zu viel Technik, und nun sitzt man wieder vor dieser Technik

Irgendwie paradox, daß uns gerade diese kritisierte Technik einen geistigen Austausch ermöglicht.

Womit ich beim Thema Paradoxien angekommen wäre. Was den derzeitigen Digiatiliserungswahn betrifft, fällt mir ein "Zuwenig und zuviel ist des Narren Ziel". Womit ich als Beispiel beim digitalen Impfpass angekommen wäre, den sich angeblich soviele wünschen für mehr Freiheit. Ist der analoge Impfpass an sich schon freiheitsberaubend, setzt der digitale noch eins drauf: Freigang nur mit der "freiwillig" angelegten Fußfessel Smartphone. Zufälligerweise wird das Smartphone gerade auch für die Frühwarnung bei Katastrophen favorisiert. Smartphone als Lebensretter.

Alles smart. Eine Horrorvision. Was dann bleibt, ist der Mensch als ferngesteuerte, degradierte Konsummaschine. Da kann ich nur noch zynisch sagen: Wir dürfen uns auf die schöne neue Welt freuen.

Jetzt aber genug geschwurbelt.
Es ist alles eine Frage der Perspektive.
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#15
Hallo ricardo,

neben Essen, Trinken und Kleidung sind ein Dach über dem Kopf und eine Feuerschale auch nicht schlecht.

Ja, die Digitalisierung ist wirklich ein Paradoxon. Ich will wieder weg da, und kann ihr doch nicht entfliehen. Für mich ist diese ganze technische Entwicklung der letzten Jahre einfach viel zu schnell gegangen. So viel zu viel davon, gerade in der Welt der Kinder und Halbstarken. Niemand kann scheinbar noch etwas, ohne zuvor eine App oder ein Tutorial gefragt zu haben. Aber auch sonst unaufhaltsam. und ja, alles smart. Ich habe auch so eine smarte Taschenschokolade und es erleichtert mir z. B. meine Arbeit. Gleichzeitig ärgere ich mich über diesen Umstand.

Warum ist der analoge Impfpass freiheitsberaubend? Oder meinst du es erst seit 2021?

Ich kenne genügend Menschen, die freudig, lachend und gespannt täglich aufs nächste Paket wartend, sehr gerne und unkritisch die ständige Konsummaschine sind. Und allein der Umstand, dass nix mehr lange hält, regt nicht nur den Ärger, sondern ebenso den Konsum an. Ich habe so einige Dinge im Leben abgewählt, da ich keine Lust mehr habe, mich darum auch noch kümmern zu müssen.

Nun, so ein Haufen wie dieBasis, lässt sich heutzutage wohl nur mit Technik halbwegs unter einen Hut bekommen. Und es ist ja interessant, das von (fast) Anfang an mitzuerleben, zu sehen, wohin die Reise geht. Meine Sorge ist eben, dass ein paar kluge Köpfe nicht dabei sein können, da sie der Digitalisierung gegenüber noch weniger aufgeschlossen sind als ich oder einfach einer noch älteren Generation angehören als ich. Da könnten gehörige Kräfte auf der Strecke bleiben. Ich selbst werde mich stetig motivieren müssen, was das angeht.

Nun denn, aber ein Licht am Ende des Tunnels ist es allemal.
SuseP.
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