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Veröffentlichung aller Einkommen im Netz
#1
wird z.B. in Finnland seit Jahren so gehandhabt. Da gibt es keine Neiddebatten. Und die Politiker sind deutlich vorsichtiger, bzw. bei Bekanntwerden irgendwelcher Korruption auch ganz schnell weg vom Fenster.

Es muss ja nicht mir peinlich sein, dass ich bekomme, was ich bekomme, sondern im Zweifel meinem Arbeitgeber, dass er so geizig ist.  Big Grin
(Das ist jetzt aber bitte allgemein gehalten und nicht explizit auf mein Einkommen bezogen. Ich kann davon nicht reich werden, bin aber ganz zufrieden. Wink )

Wie sieht denn da das allgemeine Stimmungsbild aus?

Gruß
Ich brauche neue Verschwörungstheorien, die alten bewahrheiten sich immer so schnell!

Manchmal gehe ich jetzt abends mit einer Schüssel Kartoffelsalat spazieren. Da habe ich wenigstens ein bißchen das Gefühl, zu einer Party gehen zu können.
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#2
Ein Superreicher prahlte mal gegenüber einem Superarmen: "Mein Vermögen wächst pro Sekunde um mehr als eine Million Talerchen an, weil ich halt weiß, wie es geht. Wenn das so weitergeht, dann landet bald schon alles Geld der Welt auf mein Konto. Doch sage mir bitte, weil Du ein wahrlich kluger Mann bist, noch nicht mal einen Cent besitzt?"
Der Superarme antwortete: "Ja, Du weißt zwar unermesslich reich zu werden, doch sage mir bitte, warum Du so dumm bist."

Meine Oma pflegte immer mit Verweis auf die "goldene Mitte" zu sagen, dass alles, was zu viel, und alles, was zu wenig ist, nicht gut sei. Könnte sich demnach der Superreiche auch mit dem halben Weltvermögen zufrieden geben?

LG, M.
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#3
bis vor ein paar Jahren, stand es in Arbeitsverträgen, dass man nicht kommunizieren darf wie hoch das Einkommen ist, oder wie man im TV eingruppiert wurde.

wegen mir können die Superreichen superreich sein, wenn ich auch noch genug zu Leben abbekomme.

Die Ignoranz der Mittelschicht finde ich am Schlimmer.  Allenfalls merkt da das Helferleinsyndrom. - aber erst wenn gar nichts mehr geht. - oder es in ein aktuelles Klischee passt.

ähm, wie viel wäre denn ein Einkommen das für alles reicht?

Es ist das Spiel und nur das Spiel, das den Menschen vollständig macht. (Schiller)
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#4
Hallo Viola,

das Thema ist allerdings lange durch, da solche Klauseln als sittenwidrig eingestuft wurden.
Wieviel richtig wäre, das wäre zu diskutieren. Ich liege sicherlich im Moment etwas drüber, Hartz IV ist es aber definitiv auch nicht. Ich käme mit weniger klar, fände es aber erstrebenswert, dass es für jeden mindestens für ein auskömmliches Leben reicht. Ein klein wenig mehr wäre natürlich schön schön. Jeder sollte finanziell in der Lage sein, sein Leben selbst zu gestalten.

Das Geld ist da, nur völlig falsch und ungleich verteilt.

Die Frage des Threads war es allerdings, wie der Schwarm zum Thema "Veröffentlichung aller Einkommen im Netz" steht. Vielleicht bekommen wir ja da mal eine Aussage?

Gruß
Dirk
Ich brauche neue Verschwörungstheorien, die alten bewahrheiten sich immer so schnell!

Manchmal gehe ich jetzt abends mit einer Schüssel Kartoffelsalat spazieren. Da habe ich wenigstens ein bißchen das Gefühl, zu einer Party gehen zu können.
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#5
Mir wäre lieber, wenn man auch die Hypothekenpflichtzinsen und -tilgungen, die Ausgaben für studierende Kinder und die Unterstützung der Enkel - ohne Finanzen - bei verfassungswidrigen Zwängen veröffentlicht werden müsste. Die Schulen, Lehrer, Regierungstreuen hätten viel zu tun. Sorry. Mich interessiert nicht das Einkommen Einzelner. Mich interessiert nur, ob irgend ein gewählter Abgeordneter Zusatzeinkommen durch Mafia-Angehörigkeit erhält.
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#6
(13.06.2021, 22:08)DirkSandmann schrieb: Die Frage des Threads war es allerdings, wie der Schwarm zum Thema "Veröffentlichung aller Einkommen im Netz" steht. Vielleicht bekommen wir ja da mal eine Aussage?
 

ich bin dafür die Einkommen zu veröffentlichen.

Es ist das Spiel und nur das Spiel, das den Menschen vollständig macht. (Schiller)
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#7
Wenn wir es einmal geschafft haben, in der "Dreigliederung des soziale Organismus" zu denken und diese drei autonomen Glieder der menschlichen Gesellschaft (Geistes-Leben, Rechts-Leben, Wirtschafts-Leben) praktisch auch zu leben (Soziale Dreigliederung nach Rudolf Steiner), dann ist diese Debatte komplett überflüssig.

Auf der Basis der Sozialen Dreigliederung werden die allgemeinen materiellen Bedürfnisse jedes Menschen als Grundrecht gesichert. Diese sind von Mensch zu Mensch individuell unterschiedlich. Die alleinerziehende Mutter oder der körperlich behinderte Mensch hat andere Bedürfnisse als ein "in vollem Saft stehender Mitt-Dreißiger - alleinlebend". Jeder erhält zum Leben das, was er braucht. Die Mittel dazu werden im autonomen Glied des Wirtschaftslebens geschaffen. Nur was die Gesellschaft an Werten erarbeitet, kann zur Bedürfnisbefriedigung der Gesellschaft auch verteilt werden.

In einem autonomen Wirtschaftsleben nach der Sozialen Dreigliederung darf und muss niemand mehr seine individuellen Fähigkeiten und Kenntnisse wie eine Ware zum Markt tragen, wie es heute ist. Eine Ware ist etwas, was sich aufbraucht. Menschliche Fähigkeiten und Kenntnisse werden niemals verbraucht.

Ich finde es sinnvoller, sich darum Gedanken zu machen, wie die Soziale Dreigliederung zu gestalten ist. Ob ich nun weiß, was mein Nachbar an Lohn erhält oder nicht, macht mich nicht wirklich klüger.
Ein klares Herz, Kraft und guten Mut wünscht Elisabeth
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#8
ich habe  das PDF von Harald dazu gelesen. -

vor meinen Kindern hatte ich auch noch Träume und Ideale - und Kontakte zu Menschen das in ihrer Erziehung mitbekommen haben.

jetzt sind meine Kinder 40 Jahre alt, es ist unendlich schwierig alles, immer noch. Vieles lag an den Träumen, oder an mir.  - es ist ein schönes Ideal - es bringt mir aber nichts - oder doch? In hundert Jahren? Sicher meinen Ururenkelen. Die Ideale hatten auch die Indianer und es ist gut sie zu haben. (Indian, Indian, what are you dying vor)

aber die veröffentlichungen der Einkommen ist gut und wichtig wie ein Zweig im Damm eines Bibers.  
Es ist gut den Kopf in den Wolken zu haben, aber mit den Füssen auf der Erde zu stehen.

übrigens auch Gates, Merkel und Co. haben ihre Köpfe weit in den Wolken  Huh

Es ist das Spiel und nur das Spiel, das den Menschen vollständig macht. (Schiller)
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