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Machtbegrenzung: Regionale Lieferkettengesetz
#1
Unternehmen verlagern ihre Lieferketten ins Ausland, um billige Arbeitskräfte auszubeuten und die Auswirkungen von Sozial- und Umweltstandards reicher Länder zu umgehen. Es ist ein internationales Lieferkettengesetz geplant, das diese Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden verantwortlich machen soll. Das Kernproblem, nämlich mit billigen Arbeitskräften mehr Geld zu verdienen, wird durch dieses Gesetz jedoch nicht angegangen.

Deshalb sollte das internationale Lieferkettengesetz durch ein regionales Lieferkettengesetz ergänzt werden, das besagt, dass Unternehmen so weit wie möglich regionale Lieferketten nutzen müssen, um die regionale Wirtschaft zu fördern und gleichzeitig alle Länder unabhängiger zu machen und den Lebensstandard überall zu erhöhen.  Gleichzeitig könnte man für Unternehmen, die keine andere Wahl haben, als Lieferketten ins Ausland zu verlagern, vorschreiben, dass in der gesamten Lieferkette mindestens die gleichen Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards wie in Deutschland gewährleistet sein müssen. Ähnlich könnten alle Patente eine regionale und zeitlich begrenzte Gültigkeit haben, um den Wissenstransfer und die Entwicklung von Ländern der Dritten Welt zu unterstützen.

Dies wird nämlich die folgenden Vorteile bringen:

- frischere/gesündere Lebensmittel
- weniger Transportemissionen
- weniger Lager-/Verpackungsbedarf durch kürzere Transportwege und damit auch weniger Müll
- weniger Lkws und Staus auf der Straßen
- einfachere Kontrolle der Qualität und Rückverfolgung von Missbrauch
- Schaffung von regionalen Unternehmen und mehr Arbeitsplätzen, was zu einer geringeren Abwanderung von Migranten führt
- weniger Monopole auf der Welt und damit ein bessere Verteilung der Geldmenge in die Masse
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