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Wahlrecht - Zusatzstimme für Familien m. Kind
#1
Die Alterspyramide wird sich künftig noch mehr zu einem Pilz auswachsen. Wir sehen derzeitige Politik nach Wählerpotential - ergo nach der Wählergruppe der Älteren (bin übrigens selber 52 Jahre ).
Die Konsequenzen der nicht zukunftsorientierten Entscheidungen müssen aber künftige Generationen gesellschaftlich, wirtschaftlich und klimapolitisch ausbaden - bestenfalls fortführen. 

Daher plädiere ich dafür, dass bei einer Wahlrechtsänderung die Erziehungsberechtigten  / Alleinerziehende mit Kind/ern eine zusätzliche Familienstimme erhalten sollen (bis vollendetes 16. Jahr) 

Praxisumsetzung: derjenige Wahlberechtigte , der Elterngeld bezieht, soll auch die Stimme ausüben ( bei einem Kind ) 
Bei mehreren Kindern - = Aufteilung auf die beiden Elternteile, damit wir nicht hier wieder eine "Machtansammlung" in der Familie auf einen Elternteil haben

Je Kind = 1 Zusatzstimme


Wahlrecht ab 16. Jahre 

__________________________

Begrenzung der Amtszeiten des Bundeskanzlers auf 2 Wahlperioden 

Alle anderen Ämter auf Bundes und Landesebene auf 3 Wahlperioden
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#2
Liebe Stephanie. Erst mal willkommen hier.

Also die Idee eines "Zusatz Stimmrechts" für Eltern mit Kindern fände ich gar nicht so verkehrt.
Wie man die Stimmgewichtung macht und wie der Ablauf gedacht ist, wäre natürlich zu klären da es ja auch Familien Konstellationen gibt wo das nicht so eindeutig ist. Welcher Elternteil darf dann für das Kind stimmen usw.
Hab übrigens selber 2 wunderbare Kinder daheim. Für die mache ich nämlich das ganze überhaupt!
Wäre also quasi eine Stimme für die "nächste Generation"! Guter Einfall!

Ich selbst bin eigentlich gegen ein Wahlrecht ab 16. Einfach weil ich der Meinung bin (ähnlich unserem Strafrecht) das man die Konsequenzen der "Wahl" in dem Alter nicht wirklich abschätzen kann (natürlich gibt's da Ausnahmen). Die Manipulierbarkeit wäre hier extrem hoch! Trauriges Beispiel sind hier ja die FfF Kids!

Das einzige Argument das ich tatsächlich gut fand war, das so Jugendliche eher mit Politischen Entscheidungen in kontakt kommen. Das ist aber nicht abzusehen wie sich das auswirkt. Würde deshalb wenn überhaupt so etwas "testen" auf Kommunaler Ebene.

Begrenzung der Amtszeiten finde ich grundlegend gut. Finde auch 2 bzw 3 gut. Würde aber (unabhängig davon) die Legislaturperiode von 4 auf 5 Jahren (wie in den Landtagen) verlängern. Einfach damit es grundlegend mehr Zeit zu wirklichen arbeiten gibt! Das erste halbe Jahr nach der Wahl ist futsch und das Jahr vor der Wahl ist Wahlkampf. nur die 2,5 Jahre dazwischen "könnte" man konstruktiv arbeiten!

Gruß Martin
Kandidat zur Bundestagswahl 2021

Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren!
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#3
Ich schreibe hier als Gast und lehne einen solchen Vorstoß entschieden ab.
In der Praxis würde eine solche Lösung bedeuten das eine Familie mit 8 bis 10 Kindern plötzlich 11 Stimmen in eine Wahl einbringen kann, ob das wirklich die Meinung der Kinder ist lässt sich absolut nicht prüfen,  damit ist jede Wahl manipulierbar denn die Clanbildung hat in Deutschland Formen angenommen die nicht mehr beherrschbar sind.
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#4
Guten Morgen, Stephanie!

Im Moment sieht es so aus, dass die Alten die Jungen pflegen müssen. Auf Grund der seit einigen Jahren vorherrschenden Denk- und Handlungsweisen der Eltern, Erzieher, Ärzte und Gesundheitspolitiker haben unsere Kids in den kommenden Jahrzehnten schlechte Karten - hinzu kommt das metereollogische Problem.

Ich will das hier nicht alles beschreiben, dass können wir im Mattermost-Chat Kanal "AG Ganzheitliche Gesundheit" besprechen. Du kannst mir auch gerne eine private Nachricht oder Email schicken, damit wir das Thema (Problem) näher beleuchten können.

Ich habe vor ein paar Tagen einen Text mit dem Titel: "Blitzkrieg gegen SARS-CoV-2" geschrieben. Daraus kannst du schon einiges entnehmen. - Hinweis: Ein großes Problem sind die eingeimpften Ängste vor Körperkontakt und der angeblichen Gefährlichkeit von Viren, die Erzeugung von Schuldgefühlen und die Unterwerfung unter "du sollst nicht denken, sondern gehorchen".

http://wohlbefinden-in-berlin.de/blitzkrieg.pdf

Deine Wahlvorschläge lehne ich vehement ab.
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#5
Ein 'Kinderstimmrecht', ausgeübt durch Erwachsene, wäre für mich ein absolutes K.-o.-Kriterium, bei dem ich die Basis werder unterstützen noch wählen würde. Ich halte es für genau so inakzeptabel wie die Forderung, z.B. das Wahlrecht an die wirtschaftliche Leistung des einzelnen zu knüpfen. Die Gleichberechtigung aller Menschen ist für mich unabdingbar.
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#6
also grundlegend ist das hier der Gästebereich. Das heisst Vorschläge die hier auftauchen müssen ja nicht mal von Mitgliedern sein.

Allerdings würde ich tatsächlich Ihre Argumentation aufnehmen. Denn auf Kinder sind Menschen!
Kandidat zur Bundestagswahl 2021

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#7
(17.05.2021, 07:38)Triebwerktiger schrieb: Ich schreibe hier als Gast und lehne einen solchen Vorstoß entschieden ab.
In der Praxis würde eine solche Lösung bedeuten das eine Familie mit 8 bis 10 Kindern plötzlich 11 Stimmen in eine Wahl einbringen kann, ob das wirklich die Meinung der Kinder ist lässt sich absolut nicht prüfen,  damit ist jede Wahl manipulierbar denn die Clanbildung hat in Deutschland Formen angenommen die nicht mehr beherrschbar sind.

Der Meinung von Triebwerktiger kann ich nur beipflichten. Zudem ist hierbei nicht immer gewährleistet, dass auch immer im Sinne des Kindes / der Kinder resp. deren Generation gestimmt wird. Ganz zu schweigen ist diese Idee zudem konträr des Wahlrechts ab dem 19.Lebensjahr, welches mit der Stimmabgabe der Eltern für deren Kind / Kinder umgangen wird.
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#8
Gebe auch dir da vollkommend recht.
Ich gebe zu das ich mich vor dem Thread nie so wirklich damit beschäftigt habe. Hinzu kommt, das ich ja eigentlich ein Gegner des herabsetzen des Wahlalters bin.

Finde aber den Gedanken eines "erweiterten Stimmrechts" nicht so verkehrt. Allerdings keine Stimme pro Kind. Das würde mit Sicherheit weit am Ziel vorbei schießen.
Vielleicht 1 Zusatzstimme für "Kinder"? Unabhängig von der Anzahl?
Eine höhere Gewichtung der Stimme für Eltern ist ja bei einer Geheimen Wahl nicht umsetzbar.
Grundlegend finde ich den Gedanken irgendwie interessant. Befürchte allerdings das man da noch viel Arbeit in ein schlüssiges Konzept stecken muss.
Gibt ja viele "Fallstricke".
Welcher Elternteil darf die Stimme ausüben? (vor allem bei geteiltem Sorgerecht).
Ab wann hätte das Kind ein "Mitspracherecht"?
Besteht nicht das Risiko das sich Kinderlose dadurch "diskriminiert" fühlen?
Welche Grundsätze gelten das das Wahlrecht bei Volljährigkeit an die Kinder "zurück geht"?
Was passiert wenn die Eltern "gegen" den Willen eines Kindes wählen?
Gilt das Wahlrecht nur für Kinder die in Deutschland leben?

Also denke das Thema ist komplizierter als es den Anschein macht. Finde den Gedanken aber soweit interessant das man sich zumindest mal damit beschäftigen sollte!`

Klar ist aber. Dadurch würden Familien DEUTLICH mehr Einfluss bekommen. Und ich bin auch davon überzeugt das die meisten Eltern im Sinne Ihrer Kinder abstimmen würden.

Muss natürlich dazu sagen, das ich als Familienvater da nicht ganz Objektiv sein kann.
Kandidat zur Bundestagswahl 2021

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#9
Hallo,
Eltern können nicht für ihre Kinder wählen. Sie sind zwar verwandt, aber dennoch verschiedene Personen und werden deshalb die Interessen der Kinder nicht immer treffen.
Allerdings haben Eltern die Fürsorgepflicht für ihre Kinder. Sie müssen sich um drei oder mehr Personen kümmern. Insofern fände ich es schon gerecht, wenn im Hinblick auf die Gestalung unserer Zukunft das Stimmgewicht von erziehungsberchtigten Eltern (am besten in Abhängigkeit der Zahl ihrer Kinder) erhöht werden könnte.
Aber wessen Stimmgewicht sollte erhöht werden für Kinder, die nicht von ihren Eltern erzogen werden?
Karsten
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#10
ich befürworte bereits seit Jahren, dass diejenigen, die Verantwortung für andere tragen, dann auch das Stimmrecht dieser ausüben sollen, wenn diese es nicht können oder dürfen. Denn in allen anderen Lebenslagen sollen die Betreuer, Eltern usw. auch entscheiden, was das richtige für ihre Mündel ist. Bei der Wahl entscheiden dann aber andere über deren Schicksal überproportional. In Deutschland darf erst ab 18Jahren gewählt werden, das bedeutet knapp 20% der Bevölkerung kann nicht mitbestimmen. Und ja, wenn eine Familie nun mal aus zwei Eltern und 10 Kindern besteht, dann sollen die Eltern auch entsprechend gewichtet werden. Dann verbessert sich evtl. die Familien und Bildungspolitik.
Eltern mit Kindern unter 18Jahren sind im Moment mit nur 20% gegenüber den restlichen Wählern mit 80% gnadenlos unterrepräsentiert. Dies Eltern sind für sich wie jeder andere auch aber eben auch für ihre Kinder verantwortlich und leisten damit auch einen hohen Beitrag für die Gesellschaft, welche nicht im gleichen Verhältnis zu ihrem Mitbestimmungsrecht steht. Diese müssten entsprechend ihrer Leistung auch für ihre Kinder stimmen dürfen, was zu einem Verhältnis von 40 (Eltern + Kinderstimme) zu 60(Andere)% führen würde und in meinen Augen absolut gerechtfertigt ist. So lange aber das Wahlvolk im Schnitt 60Jahre alt ist, also die Hälfte aller Wähler ist älter als 60Jahre, werden sich Politiker für diese Minderheit der Eltern mit Kindern unter 18 Jahren (40% der Bevölkerung aber nur 20% des Wahlvolkes) nur recht wenig interessieren. Denn Mandate hängen von Wählerstimmen ab.
Zum Wahlrecht ab 16 hab ich nur 2 Kommentare.
1.) wer einem 16jährigen abspricht für sich stimmen zu können, der darf 14jährige keine Handyverträge abschließen lassen, oder ins Gefängnis stecken. (Schuldfähigkeit, Geschäftsfähigkeit)
2.) einem 16jährigen unterstelle ich weiterhin, dass er Situationen besser Beurteilen kann als so manchem Ü90 jährigen, dem der Wahlhelfer auch schon mal die Hand führen könnte...
Also ein klare ja für Wahlrecht ab 16 und Zusatzstimmen für Eltern. Mit dem Frauenwahlrecht hats auch irgend wann geklappt, ich bin guter Dinge.
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#11
Zusatzstimmen für Familien würden dazu führen, dass Menschen sich benachteiligt und ausgegrenzt fühlen. Menschen, die keine Familie gründen wollen. Warum auch immer, das ist ja auch ihr gutes Recht. Oder Menschen, die aus biologischen Gründen keine Kinder bekommen oder zeugen können. Die Zusatzstimmen zögen einen negativen Rattenschwanz mit sich. Nämlich den der Kinderlosen, die -zu guter Recht- gegen diesen Zusatz protestieren. Und wo fängt die Zusatzstimme an und hört sie auf? Wie viel Kinder pro Stimme? Und was ist mit beeinträchtigten Kindern, die zukünftig ohnehin nicht wahlberechtigt wären?  Wer überprüft, dass Eltern im Sinne ihrer Kinder wählen und es nicht zum Machtmissbrauch kommt? Fragen über Fragen...

Der Aufschrei bei Zusatzstimmen wäre genauso groß wie der, bei der Bevorzugung von vollgeimpften Menschen in Deutschland. Das kann kein Vorhaben eine Partei mit demokratischen Grundgedanken sein.
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#12
Tolle Ideen, wie wäre es ab 80 gar nicht mehr Wählen zu dürfen, dann sollte noch eine Isntitution, Wahlschwarm z.B. bestimmen ob man üerhaupt geeigent ist Wählen zu gehen, parteikonform usw. Besonders verdiente Schwarm- und Parteiträger sollten vielleicht 4 oder 6 Stimmen bekommen.
Super Ideen habt ihr da....."Ironie off"
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#13
Naja. Es sind ja nur Ideen. Kein Programm Vorschlag oder gar was fürs Parteiprogramm sondern einfach nur "Brainstorming".
Wir befinden uns hier im Gästebereich. Somit haben die hier geführten Unterhaltungen keinen Bezug zur aktuellen Parteiarbeit. Und wie auch du, sind hier nicht alle Mitglieder von "dieBasis".

Aber natürlich darf doch hier jeder Vorschläge machen. ist das nicht des Sinn von Basisdemokratie.
Das heist aber nicht das du jeden Vorschlag gut finden musst.
Du kannst gerne (ganz ohne Ironie) sagen was dich daran stört.
Kandidat zur Bundestagswahl 2021

Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren!
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#14
Neue und ungewohnte Ideen sind meistens erstmal blöd. (Ironie off)
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#15
Eine indirekte Stimme der minderjährigen Kinder durch die Eltern finde ich eine super Idee, da die Kinder ja genauso wie die Erwachsenen von allen Entscheidungen der Regierung betroffen sind, aber natürlich nicht selber wählen gehen können.
Die Eltern entscheiden ja auch im Alltag alles zum Wohle ihrer Kinder, und somit würden sie natürlich auch ihre Wahlentscheidung mit besten Wissen und Gewissen einer Partei geben die ihre Meinung im Interesse ihrer Kinder ist.
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