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Wahlrecht - Zusatzstimme für Familien m. Kind
#16
eine extra wahlstimme für kinder. hoffe das die geburtenrate nicht steigt. pardon habe selbst mit meiner frau 2 kinder heranwachsen sehen und halte daon nichts. dir wahlberechtigten haben eine stimme und sollen sich überlegen welche sie für wen abgeben. das ist gut . eine stimme für alle fälle halte ich für grotesk. wahlrecht ab 16, was dann, wollen wir wirklich unsere jugend politisieren. kinder und jugendliche, die sowieso keine abenteuer mehr erleben können weil ihr leben schon vorgeplant ist . kindergarten,schule, ausbildung,studium, alles in einem fluss zum wohle unserer kinder ??? haben wir überhaupt begriffen das das selbstständige persönlichkeiten sind die da heranwachsen ,auch wenn sie zum beispiel einen ganz anderen lebensstil bevorzugen als ihre eltern.
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#17
(04.06.2021, 11:36)don camillo schrieb: eine extra wahlstimme für kinder. hoffe das die geburtenrate nicht steigt. pardon habe selbst mit meiner frau 2 kinder heranwachsen sehen und halte daon nichts. dir wahlberechtigten haben eine stimme und sollen sich überlegen welche sie für wen abgeben. das ist gut . eine stimme für alle fälle halte ich für grotesk. wahlrecht ab 16, was dann, wollen wir wirklich unsere jugend politisieren. kinder und jugendliche, die sowieso keine abenteuer mehr erleben können weil ihr leben schon vorgeplant ist . kindergarten,schule, ausbildung,studium, alles in einem fluss zum wohle unserer kinder ??? haben wir überhaupt begriffen das das selbstständige persönlichkeiten sind die da heranwachsen ,auch wenn sie zum beispiel einen ganz anderen lebensstil bevorzugen als ihre eltern.

Ich bin ja selbst Familienvater. 
Es ist die Frage. Aktuell habe ich keine Stimme da ich "für meine Kinder" abstimme. Natürlich ist das meist für mich auch keine schlechte Wahl.

Es gibt aber sicher auch genug Eltern die (berechtigterweise) für sich selbst abstimmen. Hier ist eine kleine Diskrepanz. 
Vor diesem Thread habe ich mir ehrlich gesagt noch nie Gedanken über eine "Stimmgewichtsänderung" (egal welcher Form) für Eltern gemacht.

z.B. bei der Pflegeversicherung wird das ja schon berücksichtigt. Und ich finde das gut.

Meine frau hatte nur einen Einwand den ich Emotional extrem schwierig ist. Was macht man mit "ungewollt Kinderlosen"? Für die wäre das sicher emotional sehr schwierig. deshalb bin ich bei dem Thema sehr zwiegespalten.

witzigerweise sagt meine Frau gerade zu mir das sie eher dagenen wäre, da Sie angst vor "missbrauch" der Stimme hätte!
Kandidat zur Bundestagswahl 2021

Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren!
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#18
Es ist nicht unbedingt so dass wenn jemand ein Kind hat, er mehr Verantwortung nimmt über die Zukunft des Kindes und des Landes, ebenso wie einen Tierhalter auch nicht unbedingt sich mehr kümmert um das Wohl der Tiere wenn er mehr Tieren hat. Genauso kümmert sich ein Mensch nicht automatisch mehr um die Umwelt, wenn er einen Garten hat. Manche würden sogar behaupten, dass Menschen, die keine Tierhaltung mögen, sich mehr um Tiere kümmern, oder dass Menschen, die keine Kinder machen, wenn sie sich nicht richtig um sie kümmern können, verantwortungsbewusster und zukunftsbewusster sind.

Mehr ist auch nicht immer besser, weil, es geht nicht um die Anzahl der Stimmen, sondern um die Vielseitigkeit und Richtigkeit der Stimmen. Die Mehrheit hat ja nicht immer Recht, es sei denn wir wollen eine Diktatur der Mehrheit. Es ist jedoch nicht Falsch, auf die Stimmen von Kindern zu hören, da sie einen Mehrwert/Lösungen bringen können, aber beim Wählen geht es nicht nur ums Zuhören, es geht um sich fundiert und vielseitig zu informieren, die richtigen Akzente/Verhältnisse zu setzen und die richtigen Überlegungen/Abwegungen zu machen. Dies erfordert Erfahrung (persönliche oder aus der Vergangenheit), Wissen, Einsichten in komplexe Zusammenhänge und das Erkennen/Unterscheiden von manipulativen Stimmen. Wenn Erwachsene heutzutage damit Schwierigkeiten haben, muss man sich fragen, wie Kinder damit zurechtkommen werden? Eine zusätzliche Stimme hat nur dann einen Nutzen, wenn sie zu einer besseren Gesellschaft beiträgt und nicht zu einer schlechteren. Zwei gleiche Stimmen/Meinungen/Begründungen geben nicht mehr Einsicht.

Man könnte argumentieren, dass bei kinderrelevanten Themen Menschen mit Kindern aufgrund ihrer Erfahrung mehr Rechte haben könnten, aber wenn wir das verallgemeinern würden, dann kämen wir schnell in eine Situation, in der nur noch so genannte Experten abstimmen können, und wer definiert schon, wer ein Experte ist?

Auf der anderen Seite haben Menschen, die mehr Stimmen bekommen, auch mehr Macht, was auch mehr Verantwortung bedeutet. Sollten sie also bei schlechten Entscheidungen stärker zur Verantwortung gezogen werden (in Form von Steuern, Versicherungsbeiträge, Kindergeld, Verschmutzung, Haftung...)? Die Politik hat dieses Dilemma durch die Einführung der Immunität gelöst. Wir können sehen, wozu das führt. Mehr Kinder zu haben bedeutet mehr Verantwortung, aber es gibt einen Unterschied zwischen Verantwortung haben und Verantwortung übernehmen. Heutzutage sind die Menschen mehr damit beschäftigt, Geld zu verdienen und für eine gute finanzielle Zukunft für sich und ihre Kinder zu sorgen. Mein Rat: Hinterlasse Sie Ihre Kinder gute Werte anstatt materieller Reichtum, dann wird seine Zukunft heller und seine Stimme/Beitrag in der Gesellshaft wertvoller sein.
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