Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Georg Orwell 2021?
#1
Rainbow 
Es gibt nur einen Grund warum ich Mitglied in der "Basis" wurde:

Ich will Teil einer positiven Gegenströmung zur gegenwärtigen perfiden Machtpolitik sein.

Knacken wir die Frage, warum es so viele Mitläufer dieser zerstörerischen Politik gibt und 

lasst uns Wege finden, sie auf unsere Seite zu empfangen. Ich bin hierbei voller Hoffnung.

Liebe Grüße Norbert
Like Zitieren
#2
Moin, Nobert!

Ein Begrüßungsgeschenk:

 
Spaß oder Ernst? zum Thema: „Betriebsblindheit“

Ich begebe mich jetzt mal auf dünnes Eis, weil es ja schon einige Jahre her ist, seitdem ich die Schulbank verlassen habe.

[font=Verdana, serif]Gewöhne dich daran, das von einem anderen Gesagte scharf durchzudenken. Und versetz' dich nach Möglichkeit in die Seele des Redenden.“ Marc Aurel: „Selbstbetrachtungen"[/font]

Stellen wir uns mal ein medizinisches Forschungslabor vor, in dem sich ein Forscher befindet, der sich mit dem Thema: „Viren“ befasst. Da Viren sehr klein sind, so dass sie sogar durch Atemschutzmasken transportiert werden können, benötigt er ein Elektronenmikroskop, um sie zu finden.
Damit die Atemschutzmasken wirklich was taugen, könnte man sie mit Chemie bedampfen oder besprühen, die die Viren abtötet. Was natürlich Quatsch wäre, denn die Viren leben ja gar nicht.
Um die Viren finden zu können, geht es allerdings nicht so, wie mit einem Lichtmikroskop. Der Forscher kann also nicht einfach einen Tropfen Körperflüssigkeit nehmen und unter seinem Lichtmikroskop begutachten. Das Untersuchungsmaterial muss fest – also tot – und ultrafein geschnitten sein.
Dann macht der Untersucher ein paar computergesteuerte Bilder und versucht anschließend aus diesen Puzzleteilen eine Geschichte zu basteln. Er sieht vielleicht Viren, die sich außerhalb einer Körperzelle befinden, in manchen Zellen findet er gar ganz viele von ihnen, hier und dort steckt eine in einer Zellwand und an einer anderen Stelle sieht er, wie eine Zelle kaputtgegangen ist und die Viren frei herumschwimmen.
Welche Geschichte erzählt er dann seinen Kollegen, die ihn für einen tüchtigen Wissenschaftler halten: In der Körperflüssigkeit – die ja gar nicht mehr flüssig ist – konnte ich Viren beobachten. Die schlüpfen durch die Zellwand, vermehren sich im Zellplasma bis sie die Zellmembran zum Platzen bringen und die Zelle untergeht. Und so geht das denn immer weiter …

Eine Wissenschaft, die behauptet, über die einzig richtige Methode und die einzig brauchbaren Ergebnisse zu verfügen, ist Ideologie und muss vom Staat und insbesondere vom Bildungswesen getrennt werden.“ Paul Feyerabend: „Wider den Methodenzwang“

In einem gewissen Entwicklungsstadium werden die Denkgewohnheiten und Normen als selbstverständlich, als einzig möglich empfunden, als das, worüber nicht weiter nachgedacht werden kann.“ Ludwik Fleck: „Entstehung und Entwicklung einer wissenschaftlichen Tatsache“
Like Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste