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Genderismus
#1
Question 
Hallo zusammen,
das Minderheiten in Gesellschaften toleriert und auch respektiert werden können ist basisdemokratisch.
Eine Gesellschaft zeichnet sich durch ihre Traditionen die letztendlich zu deren Kultur werden, in der sich jeder Mensch identifizieren kann, ist uralt.
Was in Deutschland zur Zeit stattfindet ist das gegensätzliche Prinzip. Minderheiten werden im linkspolitischen Diskurs an die Oberfläche priorisiert, politisch ausgeschlachtet mit ihren teilweise berechtigten Anliegen, um sog. „Besserungen“ entstehen zu lassen. Diese Besserungen werden zum Anlaß erhoben Traditionen und leitende Kultur zu zerstören, obgleich die Historie der Gesellschaft dadurch angegriffen und zerstört wird; wegen Beachtung einzelner Aspekte von Minderheiten.
Dazu gehört für mich der, ich nenne es, der Genderunsinn.
Ich verstehe die Emanzipierung der Frau als in sich abgeschlossenen politischen, anerkannten Diskurs; wenn auch noch Verbesserungen gelingen könnten.
Da aber das Sprechen und unsere Sprache im Moment einzig durch das Bestreben, teilweise gewalttätiger, linkspolitischer Chaoten, die sich gerne als „die Guten“ verkaufen, völlig übereilt und ohne ausreichend möglichen gesamtgesellschaftlichen Diskurs auch von Ihnen als neue Partei bereits programmatisch umgesetzt wird, verstehe ich weder, noch ist es akzeptabel, betrachte ich die Historie der Sprache.
Wieso lassen Sie es zu?
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#2
https://diebasis-forum.de/thread-805.html

Mein Beitrag #9 beschreibt das Problem,
es ist eher ein Bildungsproblem.
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#3
Wenn ich Ihnen meine persönliche Sichtweise dazu darlegen darf:

Genderismus kann auf viele Dinge hindeuten und Ausdruck vieler unterliegender Probleme sein, die nicht immer in den Vordergrund treten. Diese Themen können von Quelle zu Quelle unterschiedlich sein.

Demokratie bedeutet die Herrschaft des Volkes. Das bedeutet in erster Linie, dass man auf die Menschen hören muss, nicht auf die Mehrheit des Volkes, nicht auf die Menschen die man mag, sondern auf alle Menschen. Stellen Sie sich das wie ein öffentliches Gericht vor, in dem eine Entscheidung getroffen werden muss. Je mehr Stimmen Sie hören und einbeziehen, desto mehr Informationen haben Sie, um korrekte, fundierte und zweckmäßige Entscheidungen zu treffen; je mehr Sie diese ignorieren und ausschließen, desto größer werden sie. Wenn es eine Ungerechtigkeit gibt, dann ist es besser, dieser auf den Grund zu gehen und sie zu lösen, denn diese Ungerechtigkeit könnte sich eines Tages auch gegen Sie wenden. Wenn Sie denken, dass sie irrelevant oder unwichtig sind, dann vergessen Sie nicht, dass eines Tages auch dieses öffentliche Gericht Ihre Meinungen und Probleme für unwichtig halten könnte. Wir müssen lernen, Konflikte konstruktiv zu lösen. Wir müssen lernen, voneinander zu lernen, anstatt uns gegenseitig zu belehren. Behandeln Sie andere so, wie Sie selbst behandelt werden möchten und versuchen Sie, den goldenen Mittelweg zu finden.
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#4
Die Natur kennt männlich und weiblich. Wo ist das Problem?
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#5
Aus Achtsamkeit gegenüber der deutschen Sprache, die ein Kulturgut höchsten Ranges ist, lehne ich alle Gendersternchen, BinnenIs etc. ab.
Mich schaudert es immer, solches lesen zu müssen.
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#6
Genderismus kann auf viele Dinge hinweisen: die unterschiedlichen Lebenssituationen von Frauen und Männern in Politik/Verwaltung/..., sexuellen Orientierungen, Gleichstellung aller Menschen, Diskriminierung von Frauen, Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, unsere Sprache, ...

Ich möchte nicht über konkrete Fälle sprechen, ich kenne auch die Gesetze nicht, aber ich kann mir Umstände vorstellen, in denen die Sprache zu Unklarheiten führen kann. Wenn ich ein Beispiel nennen darf:

Angenommen, im Gesetz steht, dass im Falle einer Scheidung die Ehefrau das Sorgerecht für das Kind bekommt. Was ist mit der Ehefrau im Falle von Lesben gemeint, die ein Kind adoptiert haben. Oder ähnlich, bei zwei schwulen Männern, die ein Kind adoptiert haben, sich aber scheiden lassen wollen. Wenn das Gesetz sagt, dass Männer Unterhalt zahlen sollen, wer soll dann zahlen und wer soll sich um das Kind kümmern?

Deshalb denke ich, dass es besser ist, jeden Fall zu untersuchen und zu versuchen, die Gründe zu verstehen, die hinter diesen Stimmen stehen. Und wenn es wirklich kein Problem gibt, kann man es ausdiskutieren.
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#7
Die Aussage, dass die "Emanzipation der Frau abgeschlossen ist" kann nur von einem Mann kommen  Smile. So ein Blödsinn... da ist auch in Deutschland noch viel Nachholbedarf. Ungleiche Löhne, Alltagssexismus, § 219a Strafgesetzbuch und allein die Tatsache, dass Frau im Dunkeln nicht ohne Angst nach Hause gehen kann zeigen, dass wir hier und da und da und da noch an dem Thema Gleichstellung der Geschlechter arbeiten müsste. Einwände kommen (fast) ausschließlich nur von Männern, die nur in ihrer eigen Welt leben, oder (meist ältere) Frauen, die es eben nur so kennen und gewohnt sind. Und aus Gewohnheit folgt Bequemlichkeit. Sollen die armen Leute sich ja nicht so anstellen Smile Ähnliches gilt fürs Gendern. Wer bricht sich denn einen Zacken aus der Krone mehrere oder "alle" Geschlechter anzusprechen? Antwort: die Bequemen! Die, die nur ihre "Seite" kennen und schätzen. Welchen Nachteil hat man denn persönlich beim Gendern? Ist die Möglichkeit der Achtsamkeit (Achtung, angeblich eine Säule hier) gegenüber allen Mitbürger*nnen nicht viel erstrebenswerter? Oder lieber Mitbürger und Mitbürgerinnen? Aber dann müsste man ja einen mini-Aufwand bestreiten, stimmt ja Smile  Dass Gendern der (geschätzten) deutschen Sprache ein Dorn im Auge ist, ist ein Argument. Da stimme ich zu. Vermutlich wird es mit dem Verein der deutschen Sprache auch keinen Konsens bzgl. Gendern geben. Zumindest kann ich mir das nicht vorstellen. Irgendeinen Tod muss man in diesem Thema allerdings sterben. Also lieber alles beim Alten lassen und Geschlechter ausgrenzen, das ist ja toll! Und so schön bequem. Im Übrigen kenne ich keinen Menschen, der sich entschieden gegen Gendern aufgrund der deutschen Spracherhaltung richtet, der selbst einen Pfifferling auf die gute deutsche Sprache gibt. Weder in Wort noch in Schrift. Die deutsche Sprache "verhunzt" seit Jahrzehnten und nun wird es auf einmal interessant und laut aufgeschrien? Da werden doch überwiegend nur billige Gründe gesucht.
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#8
(27.05.2021, 14:49)Heidschnucke schrieb: Die Aussage, dass die "Emanzipation der Frau abgeschlossen ist" kann nur von einem Mann kommen  Smile. So ein Blödsinn... da ist auch in Deutschland noch viel Nachholbedarf. Ungleiche Löhne, Alltagssexismus, § 219a Strafgesetzbuch und allein die Tatsache, dass Frau im Dunkeln nicht ohne Angst nach Hause gehen kann zeigen, dass wir hier und da und da und da noch an dem Thema Gleichstellung der Geschlechter arbeiten müsste. Einwände kommen (fast) ausschließlich nur von Männern, die nur in ihrer eigen Welt leben, oder (meist ältere) Frauen, die es eben nur so kennen und gewohnt sind. Und aus Gewohnheit folgt Bequemlichkeit. Sollen die armen Leute sich ja nicht so anstellen Smile Ähnliches gilt fürs Gendern. Wer bricht sich denn einen Zacken aus der Krone mehrere oder "alle" Geschlechter anzusprechen? Antwort: die Bequemen! Die, die nur ihre "Seite" kennen und schätzen. Welchen Nachteil hat man denn persönlich beim Gendern? Ist die Möglichkeit der Achtsamkeit (Achtung, angeblich eine Säule hier) gegenüber allen Mitbürger*nnen nicht viel erstrebenswerter? Oder lieber Mitbürger und Mitbürgerinnen? Aber dann müsste man ja einen mini-Aufwand bestreiten, stimmt ja Smile  Dass Gendern der (geschätzten) deutschen Sprache ein Dorn im Auge ist, ist ein Argument. Da stimme ich zu. Vermutlich wird es mit dem Verein der deutschen Sprache auch keinen Konsens bzgl. Gendern geben. Zumindest kann ich mir das nicht vorstellen. Irgendeinen Tod muss man in diesem Thema allerdings sterben. Also lieber alles beim Alten lassen und Geschlechter ausgrenzen, das ist ja toll! Und so schön bequem. Im Übrigen kenne ich keinen Menschen, der sich entschieden gegen Gendern aufgrund der deutschen Spracherhaltung richtet, der selbst einen Pfifferling auf die gute deutsche Sprache gibt. Weder in Wort noch in Schrift. Die deutsche Sprache "verhunzt" seit Jahrzehnten und nun wird es auf einmal interessant und laut aufgeschrien? Da werden doch überwiegend nur billige Gründe gesucht.
Gerne möchte ich 2 Praxisbeispiele einbringen. Ich arbeite seit Jahren mit Transgender Jugendlichen und wenn ich sie frage, was ihre Haltung zur Thematik ist, sie allein nur für sich antworten, ist es ihnen sowas von egal wie divers sie angesprochen werden. Ein Jugendlicher beschrieb es sehr aufschlussreich, denn er sagte mir, dass viele in seinem Alter überhaupt nicht so ins Rampenlicht gestellt werden wollen, da sie jetzt fast vorgeführt werden, aber um die Quote zu erfüllen, denn für sie muss man all das tun. Er sagte, es hat bisschen was von "wir müssen unsere Älteren vor der jüngsten Generation fernhalten, die Kranken und Schwachen der Gesellschaft schützen" und haben dummerweise nie nachgefragt ob die das denn überhaupt wollen und seine Oma sei beschützt von allen, aber allein gestorben!" Ähnlich geht es ihm, wie vielen anderen bei dieser Thematik "Gendern". Diejenigen, die sich lautstark dafür einsetzen, haben überhaupt nichts mit ihm oder anderen zu tun, sondern profilieren sich mit etwas, was den Transgender Jugendlichen keine Vorteile bringt, dafür umso mehr Nachteile.
Ein weiterer Jugendlicher beeindruckte mich mit dem Satz: "Wer sich angegriffen fühlt oder diskriminiert aufgrund des Fehlenden was auch immer Sternchens, muss sich eh fragen, ob die Anerkennung und Wertschätzung seines direkten Umfelds so gering ist, dass man sich aufgrund der Sprache oder Schreibens eines Unbekannten so echauffieren muss, um sich anerkannt zu fühlen." Chapeau kann ich da nur dazu sagen. 
Eine letzte Anekdote, zum Zacken aus der Krone brechen, um das zu erleben empfehle ich einen Besuch in der Uni, Anwesenheitscheck, 22min bis alle entsprechend ihrer Diversität ordentlich abgefragt waren und nein der Hörsaal war nicht mit 200 Menschen gefüllt. Ich hielt das am Anfang für einen Einleitungsteil, bis ich gesagt bekam, nein das sei immer so. 
Nun ich denke, ein unendliches Thema und es setzt sich wohl entsprechend durch. Ich hoffe für jeden, er möge seinen Wert in den direkten menschlichen Kontakten und Beziehungen erfahren, um über den Dingen zu stehen, wie auch immer sie geschrieben und gesprochen werden. Ich kann nur sagen, was für tolle Kids ich da habe, ich lerne so gern von meinen Jugendlichen!
Von Herzen einen Gruß 
Karin
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#9
Hier ein Bericht aus dem Tagesspiegel vom 24.05.2021 zum Thema Gendern.

"Gendern nur zu Hause am Abendbrottisch Hamburgs CDU-Chef will das Gendern bei staatlichen Stellen verbieten"

https://m.tagesspiegel.de/politik/gender...18738.html
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#10
(27.05.2021, 14:49)Heidschnucke schrieb: Die Aussage, dass die "Emanzipation der Frau abgeschlossen ist" kann nur von einem Mann kommen  Smile. So ein Blödsinn... da ist auch in Deutschland noch viel Nachholbedarf. Ungleiche Löhne, Alltagssexismus, § 219a Strafgesetzbuch und allein die Tatsache, dass Frau im Dunkeln nicht ohne Angst nach Hause gehen kann zeigen, dass wir hier und da und da und da noch an dem Thema Gleichstellung der Geschlechter arbeiten müsste. Einwände kommen (fast) ausschließlich nur von Männern, die nur in ihrer eigen Welt leben, oder (meist ältere) Frauen, die es eben nur so kennen und gewohnt sind. Und aus Gewohnheit folgt Bequemlichkeit. Sollen die armen Leute sich ja nicht so anstellen Smile Ähnliches gilt fürs Gendern. Wer bricht sich denn einen Zacken aus der Krone mehrere oder "alle" Geschlechter anzusprechen? Antwort: die Bequemen! Die, die nur ihre "Seite" kennen und schätzen. Welchen Nachteil hat man denn persönlich beim Gendern? Ist die Möglichkeit der Achtsamkeit (Achtung, angeblich eine Säule hier) gegenüber allen Mitbürger*nnen nicht viel erstrebenswerter? Oder lieber Mitbürger und Mitbürgerinnen? Aber dann müsste man ja einen mini-Aufwand bestreiten, stimmt ja Smile  Dass Gendern der (geschätzten) deutschen Sprache ein Dorn im Auge ist, ist ein Argument. Da stimme ich zu. Vermutlich wird es mit dem Verein der deutschen Sprache auch keinen Konsens bzgl. Gendern geben. Zumindest kann ich mir das nicht vorstellen. Irgendeinen Tod muss man in diesem Thema allerdings sterben. Also lieber alles beim Alten lassen und Geschlechter ausgrenzen, das ist ja toll! Und so schön bequem. Im Übrigen kenne ich keinen Menschen, der sich entschieden gegen Gendern aufgrund der deutschen Spracherhaltung richtet, der selbst einen Pfifferling auf die gute deutsche Sprache gibt. Weder in Wort noch in Schrift. Die deutsche Sprache "verhunzt" seit Jahrzehnten und nun wird es auf einmal interessant und laut aufgeschrien? Da werden doch überwiegend nur billige Gründe gesucht.

Es geht um das bedingungslose gendern.

In der deutschen Sprache kennt man Einzahl-/Mehrzahl.

*innen lesen zu müssen tut weh, die "Würgesekunde" dann noch in der Aussprache erledigt dann alles.

Alle Bürger (Mehrzahl, niemanden diskriminiert, ganz einfach) können ganz einfach generell angesprochen werden.

- Bürger und Bürger*innen
- Bürger (Mehrzahl)

Ihr versteht das "Nicht-Bedürfnis) nach einer Verschandelung der deutschen Sprache?

Aber das ist nur die persönliche Meinung eines Freundes der deutschen Sprache.
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#11
Liebe Heidschnucke,

AchimBenoit schrieb: "Ich verstehe die Emanzipierung der Frau als in sich abgeschlossenen politischen, anerkannten Diskurs; wenn auch noch Verbesserungen gelingen könnten."

Er schrieb nicht: "dass die "Emanzipation der Frau abgeschlossen ist"", wie Du ihn zitierst.

Auch wenn der zitierte Beitrag schon Monate alt ist, ist es mir ein Anliegen, darauf hinzuweisen, Zitate so zu verwenden, dass sie die Aussage nicht entstellen. Das ist in der Presse und in vielen anderen Medien zwar durchaus üblich, sollte aber an diesem Ort nicht stattfinden.

Das einzige, was uns hier in diesem Forum und in dieser Partei wirklich weiterhilft, ist Vertrauen in die gute Absicht des Gesprächspartners. Dieses Vertrauen kann nur gebildet werden, wenn wir uns gegenseitig zu Verstehen versuchen. Erst wenn eine rote Linie (die durchaus individuell verschieden gezogen sein kann) AUF NACHFRAGE überschritten wird, also nicht versehentlich (was leicht geschehen kann), sondern bewusst, ist eine Ausgrenzung des Gesagten im Sinne von: "...kann nur von einem Mann kommen  Smile. So ein Blödsinn.." sinnvoll.

Aber Du hast Recht: "Ungleiche Löhne, Alltagssexismus, § 219a Strafgesetzbuch und allein die Tatsache, dass Frau im Dunkeln nicht ohne Angst nach Hause gehen kann zeigen, dass wir hier und da und da und da noch an dem Thema Gleichstellung der Geschlechter arbeiten müsste." Das ist kein Zustand, den man als abgeschlossen rechtfertigen sollte.

Das hatte AchimBenoit auch nicht getan.

Deine drei Smileys im Text lassen mich hoffen, dass wir es schaffen werden, uns zu verständigen. Wink 


Liebe Grüße
Heiner
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#12
ich muss doch jetzte mal off topic  fragen, warum "Frau im Dunkeln nicht ohne Angst nach Hause gehen kann"
 
Mann kann es (angeblich),

ich kann es.

in meiner Zeit als Taxifahrer (14 Jahre Nachtschicht) hatte ich nie ein Problem mich gegen übergriffige Menschen zu wehren.

Männer habe ich einfach aus dem Auto befördert und in der Pampa stehen lassen. Bei Frauen habe ich die Polizei gerufen, weil ich kein anschießendes Theater wegen bewußter Gefährdung der Frau haben wollte, sollte Frau dann anschließend in der Pampa schlimmes zustossen.
Ich habe nie Waffen dazu gebraucht, und das erste was ich bei Übernahme eines Autos oft gemacht habe war, die Waffen meiner männlichen Kollegen aus dem Auto zu entfernen.

einmal habe ich 3 übergriffige männliche Erbsen mit feiner Schote aus dem Taxi befördert und in der Pampa im Plaschregen stehen lassen :-D

(ja gut, meine 50€ Rentenausgleich für den KarriereKnick durch / mit zwei ledigen Kindern finde ich extrem verächtlich u (wird von *innen auch nicht bessergemacht))

Es ist das Spiel und nur das Spiel, das den Menschen vollständig macht. (Schiller)
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#13
Thumbs Up 
Viola! Herzlichen Glückwunsch! Das ist bemerkenswert und sollte für alle ängstlichen Menschen ein Zeichen der Hoffnung sein. Ich glaube, viele Rollen, die wir unfreiwillig spielen (was auch Männern passiert), sind in unserem Denken und Fühlen vorprogrammiert - sei es durch Erziehung oder was auch immer (da könnten wir gleich ein neues Forum aufmachen...) - und es macht Hoffnung, wenn wir erleben, dass wir diese Rollen nicht unbedingt spielen müssen.[Bild: thumbsup.png.pagespeed.ce.4vXZTr2rNN.png]

Dennoch sehe ich Heidschnuckes Einwand berechtigt vor dem Hintergrund, dass 1. nicht alle gleich mutig sind, 2. die Tatsache, dass Männer überhaupt meinen können, Frauen seien für sie "verfügbar" (weil wehrlos), ein vollkommenes Unding in einer sonst doch eher an Ordnung und Sicherheit orientierten Gesellschaft sind.

Meine Tochter war schon mit 14 so mutig, nachts um 11 mit dem Bus die 20 km vom Jugendkreis nach Hause zu fahren und dann noch quer durch die (kleine) Stadt (Friedrichshafen) zu laufen. Ich habe sie darin auch ermutigt, obwohl mir nicht ganz 100%ig wohl dabei war. Aber dass ein Mädchen oder eine Frau für solch eine Selbstverständlichkeit überhaupt Mut braucht, finde ich einen unerträglichen Zustand. Und Friedrichshafen ist noch ein sehr braves Pflaster...
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#14
Hallo zusammen,

was ich an der ganzen Genderei nicht verstehe, ist der Sinn! Um klarzustellen, dass alle Menschen gleich sind, muss ich sie in der Ansprache unterscheiden? Da passt doch was nicht!
Außerdem höre ich immer das Argument, Sprache würde sich ständig verändern. Ja, sie ändert sich. Schleichend, meistens kaum merkbar und oft auch erst im Rückblick über Jahrzehnte.

Was hier mit der unsäglichen Genderei gemacht wird, ist eine Vergewaltigung der Sprache. Nichtmehr und nicht weniger. Das wäre u.U. ja noch akzeptabel, wenn es denn nicht obendrein noch zur Spaltung der Gesellschaft genutzt würde. Das alleine ist für mich Grund genug, diesen Schwachsinn kategorisch abzulehnen.

Gruß
Dirk
Ich brauche neue Verschwörungstheorien, die alten bewahrheiten sich immer so schnell!

Manchmal gehe ich jetzt abends mit einer Schüssel Kartoffelsalat spazieren. Da habe ich wenigstens ein bißchen das Gefühl, zu einer Party gehen zu können.
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#15
Ich hab es mir zur Angewohnheit gemacht, die Texte der Gender*innen mit Nachsicht zu lesen (ohne Angst um unsere Sprache zu haben) und schreibe selbst so, wie meine Lehrer es mir beigebracht haben (ohne Angst um meine Zukunft zu haben). Im Zweifelsfall: durchatmen und weiterlesen...
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