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Einsichten in die E-Mobilität
#1
Es gibt heute einen wachsenden Trend auf dem Markt, dass OEMs eine Reihe von parallelen Hybrid- und Elektrofahrzeugen entwickeln, obwohl die Kunden aufgrund erheblicher Nachteile, die für die meisten Menschen inakzeptabel sind, immer noch zögern, diese zu kaufen. Ich glaube, dass die Politik und die OEMs ihre Entwicklungsanstrengungen in die falsche Richtung lenken, hauptsächlich weil:

- Parallelhybrid-Fahrzeuge haben immer noch den Verbrennungsmotor als Hauptantriebsquelle (die Emissionen sind immer noch hoch) und kosten aufgrund ihrer erhöhten Komplexität viel.
- Batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs) haben eine begrenzte Reichweite und benötigen zu viel Zeit zum Aufladen, wiegen aufgrund der Batteriemasse viel (was zu einem erhöhten Stromverbrauch führt) und kosten aufgrund der großen Batterien viel. Auch die Emissionen durch die Batterieproduktion sind nicht zu vernachlässigen. Große Batterien 8 Stunden lang zu Hause aufzuladen, ist für viele Menschen, die in Mehrfamilienhäusern in der Stadt leben, ebenfalls keine machbare Option.
- Nicht vorhandene Ladeinfrastruktur schränkt die Nutzung sowohl von Hybriden als auch von BEVs ein. Auch das Laden/Schnellladen an einer Ladestation ist teuer und wird in Zukunft viel teurer und umweltbelastender werden als das Laden mit einer Photovoltaikanlage zu Hause. Das Laden eines Range Extenders mit einer Photovoltaikanlage ist viel praktikabler (aufgrund der kleinen Batterien und der geringeren Überlastung des Stromnetzes) als das Laden viel größerer Batterien in reinen Elektrofahrzeugen.
- Kalte Wetter-/Winterbedingungen schränken die Betriebsreichweite von reinen Elektrofahrzeugen weiter ein. Es ist nicht praktikabel, im Winter während des Ladens eine halbe Stunde draußen zu warten (selbst mit Schnellladung).
- die Lebensdauer der Batterien, die Recyclingkosten sowie die Verfügbarkeit und von Rohstoffen könnten weitere Risiken darstellen. Von Kinderarbeit und Missbrauch bei der Gewinnung von Rohstoffen will ich gar nicht reden.

Ein durchschnittlicher Autofahrer nutzt sein Fahrzeug hauptsächlich für den Weg zur Arbeit und zum Einkaufen (d.h. Bewegungsradius von ca. 50-150 km), sowie für einige seltene Langstreckenfahrten. Betrachtet man dieses Nutzungsszenario, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass die beste Alternative für solche Anwendungsfälle der Range Extender (REX) ist.

Bei einem Range-Extender-Fahrzeug ist ein Elektromotor mit einer kleinen Batterie die Hauptantriebsquelle. Bei Überschreiten der Batteriereichweite wird der Verbrennungsmotor zur Stromerzeugung eingesetzt. Mit einem Range Extender muss sich der Nutzer also keine Sorgen machen, dass er ohne Ladung dasteht, und wegen der kleinen Batterie geht das Aufladen auch viel schneller.

Der geringere Wirkungsgrad des Range Extenders ist nur für Langstreckenfahrten relevant, aber wie bereits erwähnt, sind Langstreckenfahrten für die meisten Menschen nur ein sehr kleiner Teil des Anwendungsfalls. Dies hält den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch und die Emissionen sehr niedrig.

Die Batterie kann für die durchschnittliche tägliche Fahrstrecke von ca. 50 -150 km ausgelegt werden. Dies ermöglicht die Verwendung der derzeit verfügbaren Batterietechnologien ohne große Verluste bei den Batteriekosten und Ladezeiten. Der Verbrennungsmotor im Range Extender kann ebenfalls auf Effizienz und Kraftstoffverbrauch optimiert werden, da Fahrverhalten und Dynamik für den Verbrennungsmotor in einer Range Extender-Anwendung nicht relevant sind. Dies führt zu viel Optimierungs- und Kostensenkungspotenzial.

Es bleibt mir daher ein Rätsel, warum die Politik und OEMs nicht mehr Aufwand in die Entwicklung solcher Fahrzeuge stecken? Meiner Meinung nach könnte der Range Extender die Sicherheit und Flexibilität bieten, die Kunden kurz- und mittelfristig weiterhelfen und brauchen.

Proof of Concept:

https://www.youtube.com/watch?v=TuLE7CcSvRc
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#2
Ich halte von E-Autos gar nichts. Diese Woche habe ich über 10 E-Autos auf der Straße stehend gesehen. -10 Grad verkraften die Batterien nicht. Auch das Laden ist in den meisten Stadtteilen problematisch. Wer keine Garage mit Stromanschluss und Heizung hat, sollte sich kein E-Auto zulegen !!
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#3
- Parallelhybrid-Fahrzeuge haben immer noch den Verbrennungsmotor als Hauptantriebsquelle (die Emissionen sind immer noch hoch) und kosten aufgrund ihrer erhöhten Komplexität viel.

Stimmt.

- Batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs) haben eine begrenzte Reichweite und benötigen zu viel Zeit zum Aufladen, wiegen aufgrund der Batteriemasse viel (was zu einem erhöhten Stromverbrauch führt) und kosten aufgrund der großen Batterien viel. Auch die Emissionen durch die Batterieproduktion sind nicht zu vernachlässigen. Große Batterien 8 Stunden lang zu Hause aufzuladen, ist für viele Menschen, die in Mehrfamilienhäusern in der Stadt leben, ebenfalls keine machbare Option.

Die heutigen Elektroautos haben mind. 300 km Reichweite. Die meisten Menschen fahren viel viel weniger an einem Tag. Das Batteriegewicht geht nur sehr schwach in den Verbrauch ein! Man bremst ja nicht mechanisch. Für weitere Strecken lädt man schnell mit bis zu 100 kW nach, das entspricht einer längeren Pinkelpause. Die Batteriepreise sinken seit Jahrzehnten, das führt dazu, dass Verbrenner bald teurer sind, auch ohne Förderung von E. Die Emissionen der Produktion kann man mit Ökostrom stark reduzieren, VWs ID.3 kommt CO2-neutral auf den Markt. Für Menschen in Mehrfamilienhäusern ist das derzeit eher nichts, ja. In der Stadt kann man gut gänzlich ohne eigenes Auto leben.

- Nicht vorhandene Ladeinfrastruktur schränkt die Nutzung sowohl von Hybriden als auch von BEVs ein. Auch das Laden/Schnellladen an einer Ladestation ist teuer und wird in Zukunft viel teurer und umweltbelastender werden als das Laden mit einer Photovoltaikanlage zu Hause. Das Laden eines Range Extenders mit einer Photovoltaikanlage ist viel praktikabler (aufgrund der kleinen Batterien und der geringeren Überlastung des Stromnetzes) als das Laden viel größerer Batterien in reinen Elektrofahrzeugen.

Prinzipiell gibt es sehr viele Ladepunkte, natürlich nicht in jeder Straße. "nicht vorhanden" ist einfach falsch. Das Schnellladen gibt es ab 39 Ct/kWh, Ionity mit 79 Ct ist schlicht Wucher. Über 80% der Ladevorgänge sind zu Hause, die meisten haben PV. Ein Rex wird nicht geladen, sondern betankt.

- Kalte Wetter-/Winterbedingungen schränken die Betriebsreichweite von reinen Elektrofahrzeugen weiter ein. Es ist nicht praktikabel, im Winter während des Ladens eine halbe Stunde draußen zu warten (selbst mit Schnellladung).

Dann setz Dich beim Laden ins Auto. Heizung läuft während des Ladens weiter. Verstehe nicht Dein Problem.

- die Lebensdauer der Batterien, die Recyclingkosten sowie die Verfügbarkeit und von Rohstoffen könnten weitere Risiken darstellen. Von Kinderarbeit und Missbrauch bei der Gewinnung von Rohstoffen will ich gar nicht reden.

Die Lebensdauer ist länger als die des Autos, nur die Kapazität sinkt. Für Heimspeicher reichen alte Autoakkus locker. Diese Kinderarbeit ist die aussterbene Ausnahme. Die nächste Batteriegeneration wird in jeder Hinsicht besser sein.
Ölförderung ist eine richtige Sauerei und fördert Ungleichheit in der Welt, Kobalt braucht man auch zum Härten von Stählen...

Wenn Du wirklich Einsichten haben willst, unterhalte Dich mit Leuten, die E fahren, so wie ich. E ist noch nicht das Richtige für jeden, aber für immer mehr Leute. Niemand wechselt zurück auf einen Verbrenner, also so schlimm kann es nicht sein. Technologisch steht das erst am Anfang, in 10 Jahren sieht die Welt ganz anders aus.
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#4
- Die heutigen Elektroautos haben mind. 300 km Reichweite. Die meisten Menschen fahren viel viel weniger an einem Tag.



Wenn Sie viel weniger fahren, dann macht es keinen Sinn, eine riesige Batterie mit zu schleppen. 



- Das Batteriegewicht geht nur sehr schwach in den Verbrauch ein! Man bremst ja nicht mechanisch.



Hängt davon ab wie man fährt und teilweise auch von der Antriebstopologie. Sportlich fahren ist auch beim E-Fahrzeug nicht optimal. Beim VW ID3 ist der E-Maschine hinten. Beim Bremsen wird mehr an die Vorderachse gebremst. Sie verlieren auch hier ein wenig.



- Die Batteriepreise sinken seit Jahrzehnten, das führt dazu, dass Verbrenner bald teurer sind, auch ohne Förderung von E.



Bei einem Range Extender kann der Motor auf Arbeitspunkt, Emissionen und Kraftstoffverbrauch optimiert werden. Dies kann die Kosten der Verbrennungsmotor für solche Anwendungen erheblich reduzieren



- Ein Rex wird nicht geladen, sondern betankt.

Stimmt nicht. Ein aufladbarer Rex ist möglich.



- Dann setz Dich beim Laden ins Auto. Heizung läuft während des Ladens weiter. Verstehe nicht Dein Problem.

Wenn Sie heizen während des Ladens, dauert das Laden länger. Müssen Sie ein bisschen länger pinkeln Smile


- Wenn Du wirklich Einsichten haben willst, unterhalte Dich mit Leuten, die E fahren, so wie ich.

Ich unterhalte mich lieber mit Leuten die E-Autos entwicklen.



- E-Auto fahren ist nicht das richtige für jeden

Deshalb wird hier einen Rex vorgeschlagen. Damit können Sie auch rein elektrisch fahren!

- In der Stadt kann man gut gänzlich ohne eigenes Auto leben.
Wenn Sie in eine Stadt gehen, werden Sie vielleicht sehen, dass es noch ein paar Leute gibt, die ein Auto benutzen wollen, teilweise auch weil nicht jeder in der Stadt arbeitet.

- VWs ID.3 kommt CO2-neutral auf den Markt.
VW und Emissionen --> keine gute Kombination.
Es ist besser, Material erst gar nicht zu verschwenden, als zu versuchen, CO2-Neutral zu werden

- Das Schnellladen gibt es ab 39 Ct/kWh, Ionity mit 79 Ct ist schlicht Wucher.
Wenn mehr Ladestationen zur Verfügung stehen und mehr Menschen anfangen zu laden, werden die Kosten steigen. Es ist immer günstiger und praktischer, kleinere Batterien zu laden in einem REX mit einer PV-Anlage
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#5
[quote pid="5949" dateline="1613337327"]
- Die heutigen Elektroautos haben mind. 300 km Reichweite. Die meisten Menschen fahren viel viel weniger an einem Tag.

Wenn Sie viel weniger fahren, dann macht es keinen Sinn, eine riesige Batterie mit zu schleppen. 

-- 300 km ist nicht riesig. Willst Du alle 100 km laden? Sowas kauft keiner. Den Rex auch nicht, siehe BMW i3.

- Das Batteriegewicht geht nur sehr schwach in den Verbrauch ein! Man bremst ja nicht mechanisch.

Hängt davon ab wie man fährt und teilweise auch von der Antriebstopologie. Sportlich fahren ist auch beim E-Fahrzeug nicht optimal. Beim VW ID3 ist der E-Maschine hinten. Beim Bremsen wird mehr an die Vorderachse gebremst. Sie verlieren auch hier ein wenig.

-- Was ein Unfug. Die Achse spielt keine Rolle. Mechanisch bremst er erst wenn die Rekuperation nicht ausreicht. Passiert sehr selten.
Bei der Vollbremsung ist 70% vorne, aber nicht im normalen Verkehr, da reicht eine Achse. Es sei denn Du fährst wie ein Teenie und nennst das dann sportlich. Sportlich im Berufsverkehr, macht Sinn.



- Die Batteriepreise sinken seit Jahrzehnten, das führt dazu, dass Verbrenner bald teurer sind, auch ohne Förderung von E.

Bei einem Range Extender kann der Motor auf Arbeitspunkt, Emissionen und Kraftstoffverbrauch optimiert werden. Dies kann die Kosten der Verbrennungsmotor für solche Anwendungen erheblich reduzieren

-- Verbrenner ist immer ineffizient und erzeugt CO2. E-Fuels brauchen viel mehr Strom. Verbrenner brauchen Wartung, Abgasreinigung, etc. Das will keiner haben. Auch die Hybride werden aussterben.



- Ein Rex wird nicht geladen, sondern betankt.

Stimmt nicht. Ein aufladbarer Rex ist möglich.

-- Ein Rex ist ein Motor der die Batterie lädt.



- Dann setz Dich beim Laden ins Auto. Heizung läuft während des Ladens weiter. Verstehe nicht Dein Problem.

Wenn Sie heizen während des Ladens, dauert das Laden länger. Müssen Sie ein bisschen länger pinkeln Smile

-- Du redest wie die Jungfrau vom Kind. Du hast keine Ahnung wieviel die Heizung verbraucht. Das wäre mir an Deiner Stelle peinlich.


- Wenn Du wirklich Einsichten haben willst, unterhalte Dich mit Leuten, die E fahren, so wie ich.

Ich unterhalte mich lieber mit Leuten die E-Autos entwicklen.

-- Hat nicht viel gebracht.



- E-Auto fahren ist nicht das richtige für jeden

Deshalb wird hier einen Rex vorgeschlagen. Damit können Sie auch rein elektrisch fahren!

-- Warum hat BMW ihn dann eingestellt? Und warum macht es niemand sonst?
Kauf Dir einen gebrauchten i3 Rex und sei glücklich. Den Lauf der Dinge hältst Du damit nicht auf.

[/quote]
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#6
Warum hat BMW ihn dann eingestellt? Und warum macht es niemand sonst?

Kaufen Sie doch ein E-Bike. Es wurde auch lange Zeit nicht gemacht aber das soll nichts heißen.

[quote pid="5954" dateline="1613365933"]
Warum hat BMW ihn dann eingestellt? Und warum macht es niemand sonst?

Kaufen Sie doch ein E-Bike. Es wurde auch lange Zeit nicht gemacht aber das soll nichts heißen.
[/quote]

-- 300 km ist nicht riesig. Willst Du alle 100 km laden?
 
E-Bikes können wir dann auch vergessen. niemand wird sie häufig laden
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#7
Heje!
Von einer anderen Richtung geschaut:
Am Besten wäre ja ein öffentlicher Nahverkehr vom allerfeinsten, oder?
Mit schnellsten Bussen/Zügen von Hauptstation zu Hauptstation.
Mit schnellen Bussen/Büsschen von Station zu Station.
Und um die Stationen ein Gewimmel von elektrischen bezahlbaren Taxis .

(bitte haltet euch nicht an den Details fest, das ist immer billiger als das jetzige System)
 :-)  Ich bin im Cafe des Forums zu finden 
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#8
Sicherlich gibt es effektivere Maßnahmen, wie Sie sie genannt haben (Umzug in die Nähe der Arbeit, öffentliche Verkehrsmittel, Ride-Sharing, Nutzung von Fahrrädern und E-Bikes, Home-Office Möglichkeiten, ...)

Aber Kaufprämien und Subventionen verschwenden an nicht vollbesetzte Fahrzeuge, Fahrverbote anordnen, ... das ist ja auch nicht wirklich den "Lauf der Dinge"
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#9
die Regierung kann nicht beweisen, dass CO2 die Ursache der globalen Erwärmung ist, sie hat sich irgendwelche willkürlichen Ziele gesetzt, hat keinen klaren Plan und keine Alternativen, um diese Ziele zu erreichen, und wenn die Ziele gefährdet sind, fangt sie an, mit Geld und Verboten zu schmeißen. Vielleicht kann jemand Ähnlichkeiten mit der Corona-Politik erkennen?
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#10
[quote pid="5954" dateline="1613365933"]
Warum hat BMW ihn dann eingestellt? Und warum macht es niemand sonst?

Kaufen Sie doch ein E-Bike. Es wurde auch lange Zeit nicht gemacht aber das soll nichts heißen.

[quote pid="5954" dateline="1613365933"]
Warum hat BMW ihn dann eingestellt? Und warum macht es niemand sonst?

Kaufen Sie doch ein E-Bike. Es wurde auch lange Zeit nicht gemacht aber das soll nichts heißen.
[/quote]

-- 300 km ist nicht riesig. Willst Du alle 100 km laden?
 
E-Bikes können wir dann auch vergessen. niemand wird sie häufig laden

-- Ich habe e-Bike und e-Golf. Komplett andere Nutzungsszenarien und keine Antwort auf das Fehlen eines Autos mit Rex. Gar keine Antwort. Äpfel und Birnen.
[/quote]

(15.02.2021, 08:30)cristian richard schrieb: Heje!
Von einer anderen Richtung geschaut:
Am Besten wäre ja ein öffentlicher Nahverkehr vom allerfeinsten, oder?
Mit schnellsten Bussen/Zügen von Hauptstation zu Hauptstation.
Mit schnellen Bussen/Büsschen von Station zu Station.
Und um die Stationen ein Gewimmel von elektrischen bezahlbaren Taxis .

-- Sobald Autos vollautonom fahren können und dürfen, wird es Flotten von autonomen Taxis geben, deren Nutzung billiger ist als ein Auto zu besitzen.

Es ist immer günstiger und praktischer, kleinere Batterien zu laden in einem REX mit einer PV-Anlage

Ich habe eine PV-Anlage. Dann versuch mal tagsüber zur Arbeit zu fahren und vor oder nach der Arbeit deinen Akku zu laden. Dann doch lieber einen großen Akku und am Wochenende laden.
Soviel zum Thema praktischer.
Du redest einmal mehr wie die Jungfrau vom Kinde.
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#11
Obwohl ich mir über die Auswirkungen von CO2 auf den Klimawandel nicht sicher bin, denke ich, dass es sinnvoll ist, die Ölabhängigkeit unseres Landes zu reduzieren. Ich denke auch, dass ein Range Extender mit einer Plug-in-Funktionalität eine sehr gute Alternative für konventionelle Fahrzeuge sein kann. Mit einer kleinen Batterie für eine Reichweite von ca. 50 km oder so, die mit einer PV-Anlage oder Netzstrom zu Hause oder dem regulären Stromanschluss am Arbeitsplatz schnell aufgeladen werden kann, kann man seinen gesamten regelmäßigen Verkehr zur Arbeit und zum Einkaufen rein elektrisch erledigen. Falls jemand eine längere Reise oder einen Urlaub, auch im Ausland, machen möchte, kann es sinnvoll sein, sich keine Sorgen machen zu müssen, dass man ohne Ladestationen in der Nähe stecken bleibt, denn dann kann der Range Extender den nötigen Strom zum Weiterfahren liefern.

Für mich ist es praktischer und schneller eine Battery von 50 km zu laden. .
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#12
[quote pid="6180" dateline="1613586710"]
Obwohl ich mir über die Auswirkungen von CO2 auf den Klimawandel nicht sicher bin, denke ich, dass es sinnvoll ist, die Ölabhängigkeit unseres Landes zu reduzieren.  Ich denke auch, dass ein Range Extender mit einer Plug-in-Funktionalität eine sehr gute Alternative für konventionelle Fahrzeuge sein kann. Mit einer kleinen Batterie für eine Reichweite von ca. 50 km oder so, die mit einer PV-Anlage oder Netzstrom zu Hause oder dem regulären Stromanschluss am Arbeitsplatz schnell aufgeladen werden kann, kann man seinen gesamten regelmäßigen Verkehr zur Arbeit und zum Einkaufen rein elektrisch erledigen. Falls jemand eine längere Reise oder einen Urlaub, auch im Ausland, machen möchte, kann es sinnvoll sein, sich keine Sorgen machen zu müssen, dass man ohne Ladestationen in der Nähe stecken bleibt, denn dann kann der Range Extender den nötigen Strom zum Weiterfahren liefern. 

Für mich ist es praktischer und schneller eine Battery von 50 km zu laden. .
[/quote]
Das klingt alles sinnvoll, aber wie gesagt hat BMW den i3 Rex eingestellt. Es gibt zu wenige Leute, die so etwas kaufen wollen und noch weniger die es bauen. Vor oder nach der Arbeit mit der PV 50 km nachladen wird schwierig. Ich habe 60 km jeden Tag und eine PV. Da hilft Homeoffice enorm.
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#13
Wer heute dem Ruf auf batteriebetriebene E-Mobilität folgt sollte jedoch bedenken, dass unter Einbeziehung des gesamten Herstellungsprozesses, also vom Abbau der Rohstoffe bis hin zur Entsorgung / Recycling soviel CO2 freigesetzt wird, sodass die CO2 Bilanz zwischen einem Verbrennungsmotor und einem batteriebetrieben E-Fahrzeug je nach Nutzungsintensität erst nach über 5 Jahren sich beginnt auszugleichen. Die batteriebetriebene Elektromobilität ist eine Sackgasse!!!!
Untersuchungen und Analysen bestätigen, dass bei der Produktion eines E-Autos ein zigfaches an CO2 freigesetzt wird und somit der CO2 Ausstoß weltweit signifikant steigen würde. Zudem muss eine Infrastruktur geschaffen werden und die Stromproduktion enorm erhöht werden, was letztlich zu erheblich steigenden Strompreisen führen wird..
Die aus heutiger Sicht zukunftsfähige und sinnvollste Lösung ist die Wasserstofftechnologie / Brennstoffzelle.
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#14
(02.03.2021, 14:02)Hartmut B schrieb: Wer heute dem Ruf auf batteriebetriebene E-Mobilität folgt sollte jedoch bedenken, dass unter Einbeziehung des gesamten Herstellungsprozesses, also vom Abbau der Rohstoffe bis hin zur Entsorgung / Recycling soviel CO2 freigesetzt wird, sodass die CO2  Bilanz zwischen einem Verbrennungsmotor und einem batteriebetrieben E-Fahrzeug je nach Nutzungsintensität erst nach über 5 Jahren sich beginnt auszugleichen. Die batteriebetriebene Elektromobilität ist eine Sackgasse!!!!
Untersuchungen und Analysen bestätigen, dass bei der Produktion eines E-Autos ein zigfaches an CO2 freigesetzt wird und somit der CO2 Ausstoß weltweit signifikant steigen würde. Zudem muss eine Infrastruktur geschaffen werden und die Stromproduktion enorm erhöht werden, was letztlich zu erheblich steigenden Strompreisen führen wird.. 
Die aus heutiger Sicht zukunftsfähige und sinnvollste Lösung ist die Wasserstofftechnologie / Brennstoffzelle.

Die Lebensdauer heutiger Autos beträgt ein Vielfaches von 5 Jahren. Immer mehr Hersteller stellen ihre E-Autos CO2-neutral her, wie z.B. VW, der Marktführer bei E-Autos in D.
Für grünen Wasserstoff braucht man das Dreifache an Strom wie beim BEV. Der heutige Wasserstoff stammt aus Erdgas und kostet subventioniert 9 EUR für 100 km. Wieviel kostet dann wohl der grüne Wasserstoff? Vergiss die Überschusserzeugung, niemand baut Hydrolyseanlagen, die nur manchmal laufen, das wäre noch teurer.
Und auch ein Brennstoffzellenauto braucht eine Fahr-Batterie.

Wer will mit Brennstoffzelle fahren, bei solchen Aussichten?
Dieses zu Hause vom eigenen Dach betanken geht dann auch nicht.
Die Brennstoffzelle hat schlicht und ergreifend bei PKW keine Chance. Kein Hersteller nimmt das noch in Angriff. Der Toyota Mirai ist so gut wie tot.
Achja, solch eine H2-Säule kostet nur eine Million EUR.
Strom gibt es überall, muss man nur clever laden. Aber da Autos sowieso zu 90% der Zeit rumstehen, ist das nur eine Frage der Organisation. Meistens lädt man es zu Hause, per PV oder nachts bei zuviel Windstrom im Netz.

Auf jedes Dach sollte PV und an jeden Parkplatz eine 16A-Dose, fertig.
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#15
Man muss den gesamten Prozess betrachten, beginnend mit der Förderung der benötigten Rohstoffe (Kupfer, Lithium, seltene Erden, und viele mehr) sowie die Entsorgung des Sondermülls AKKU. Hierzu gibt es noch keine anwendbaren Verfahren, so dass der diesbezügliche CO2 Ausstoß noch gar nicht bekannt ist.

Wie soll E-Mobilität mit AKKU funktionieren? Überall Ladesäulen errichten, die den Gesamtbedarf bei einer vollständigen Substitution der Verbrennungs-KW gegen E-PKW nicht einmal annähernd decken können?

Was ist im Sommer mit den Staus auf den Straßen, wenn die E-PKW einfach sehen bleiben, weil die AKKUs leer sind und dann zu hunderten abgeschleppt werden müssen?

Was ist dem als sehr begrenzt anzusehenden Ladepotential der AKKUs? Da sind physikalische Grenzen. deshalb wird ja gerade bei LKWs die Forschung in Richtung Brennstoffzelle vorangetrieben, da hier die Anwendung von AKKUs nicht zielführend ist. Im öffentlichen Nahverkehr mag dies ja noch bei den Stadtbussen gelingen, da die Strecken überschaubar sind und bei geringem Ladestand der Bus einfach getauscht werden kann. Heißt aber auch, dass ein entsprechender Fuhrpark unterhalten werden muss.

Das derzeit die Kosten für die Brennstoffzelle und die Schaffung der erforderlichen Infrastruktur noch hoch sind, steht außer Frage. Aber wie bei neuen Fernsehgeräten, welche zu Beginn sehr teuer sind, werden die Kosten für die Brennstoffzellentechnologie in allen Bereichen deutlich sinken.

Aus diesen Gründen und der Gesamtschau auf alle Teile der erforderlichen Produktionsschritte bleibt für mich nur die Lösung mit der Brennstoffzellentechnologie als zukunftsfähig.
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