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Einsichten in die E-Mobilität
#16
(03.03.2021, 12:29)Hartmut B schrieb: Man muss den gesamten Prozess betrachten, beginnend mit der Förderung der benötigten Rohstoffe (Kupfer, Lithium, seltene Erden, und viele mehr) sowie die Entsorgung des Sondermülls AKKU. Hierzu gibt es noch keine anwendbaren Verfahren, so dass der diesbezügliche CO2 Ausstoß noch gar nicht bekannt ist.

Wie soll E-Mobilität mit AKKU funktionieren? Überall Ladesäulen errichten, die den Gesamtbedarf bei einer vollständigen Substitution der Verbrennungs-KW gegen E-PKW  nicht einmal annähernd decken können?

Was ist im Sommer mit den Staus auf den Straßen, wenn die E-PKW einfach sehen bleiben, weil die AKKUs leer sind und dann zu hunderten abgeschleppt werden müssen?

Was ist dem als sehr begrenzt anzusehenden Ladepotential der AKKUs? Da sind physikalische Grenzen. deshalb wird ja gerade bei LKWs die Forschung in Richtung Brennstoffzelle vorangetrieben, da hier die Anwendung von AKKUs nicht zielführend ist. Im öffentlichen Nahverkehr mag dies ja noch bei den Stadtbussen gelingen, da die Strecken überschaubar sind und bei geringem Ladestand der Bus einfach getauscht werden kann. Heißt aber auch, dass ein entsprechender Fuhrpark unterhalten werden muss.

Das derzeit die Kosten für die Brennstoffzelle und die Schaffung der erforderlichen Infrastruktur noch hoch sind, steht außer Frage. Aber wie bei neuen Fernsehgeräten, welche zu Beginn sehr teuer sind, werden die Kosten für die Brennstoffzellentechnologie in allen Bereichen deutlich sinken.

Aus diesen Gründen und der Gesamtschau auf alle Teile der erforderlichen Produktionsschritte bleibt für mich nur die Lösung mit der Brennstoffzellentechnologie als zukunftsfähig.

Ja, VW betrachtet den gesamten Prozess. Die Akkus kann man noch sehr lange als Hausspeicher nutzen. 11 kW sind keine Belastung für diese und mit einem Autoakku versorgt man locker 5 Häuser.
Das Platin für die Brennstoffzelle wächst auch nicht auf Bäumen. Und Dein H2-Auto braucht auch eine Fahrbatterie, sonst kannst Du nicht beschleunigen.

Der Gesamtstrombedarf steigt nur um ein Sechstel (Bei H2 dann eher um 50%!). PV auf jedes Dach, 16 A Dose an jeden Parkplatz. Geladen wird mittags wegen der ganzen PV auf den Dächern, der Strom muss gespeichert werden. Stromleitungen gibt es genug, H2-Infrastruktur Null.

Wieso bleiben die E-Autos im Stau stehen? Wegen 500 Watt Klimaanlage? Verbrenner verbrauchen im Stau viel wenn die Klimaanlage läuft, aber für E-Autos ist das einfach lächerlich. Auch im Stop and Go verbrauchen die fast nix, im Gegensatz zum Verbrenner.

Ja, im LKW-Bereich geht man Richtung Brennstoffzelle. Das erledigt sich dann mit der nächsten Batteriegeneration gegen 2026.

Dann lies Dich mal bitte ein über die physikalischen Grenzen der Brennstoffzelle. Wie ineffizient die ist und wie aufwendig die Elektrolyse, wie teuer eine Säule ist, welche bei der Nutzung vereist und dann unbenutzbar ist. Wer soll das alles bezahlen? Also sowohl die Säulen als auch den teuren grünen Wasserstoff. Den man auch aufwendig transportieren muss.
Als Projektmanager würde ich lieber überall PV und Dosen setzen, als diesen Aufwand für Wasserstoff zu treiben.

Es gibt Gründe, warum die Autoindustrie keine H2-PKW baut. Oder weißt Du etwas, was die nicht wissen?
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#17
Nein, ich weiß bestimmt nicht mehr.

Aber für mich sind die Gründe durchaus klar, warum E-Mobilität mit AKKU momentan vorangetrieben wird.

Es ist Wahljahr und das Thema Klimaschutz ist beherrschend. Um eine schnelle "Lösung" bemüht, wird natürlich der große Vorteil des AKKU genutzt. Die Technik ist auf einem produktionsreifen Stand, lässt sich relativ einfach umsetzen und der Strom ist ja durchaus verfügbar. Insofern wird dieser Weg von der Politik befeuert und finanziell unterstützt. In diesem Umfeld ist es für die Autokonzerne natürlich mit wesentlich geringerem Risiko Verbunden, in die AKKU Technologie und in die Produktionsstraßen zu investieren.

Betrachtet man aber die CO2 Bilanz im langfristigen Bereich, ist die Wasserstofftechnik die wohl bessere Alternative. Ob beide Techniken nebeneinander bestehen können oder werden, wird sich zeigen. Ich halte es für möglich, dass für den AKKU Betrieb der Einsatz im regionalen Bereich z.B. Güter- und Personennahverkehr durchaus Vorteile bestehen, während im Langstreckenbereich die Wasserstofftechnologie größere Vorteile bietet. Und dies gilt auch für PKW. Da kann der Kunde letztlich nach seinen Bedürfnissen sich für die passende Variante entscheiden. Quasi genauso, wie es zwischen Diesel und Benzin heute der Fall ist.

Aber es bleibt immer noch, dass für die Herstellung der AKKUs alle ethnischen, ökologischen und menschenrechtliche Defizite nicht aus der Welt geräumt sind. Siehe beispielsweise Chile. Um den künftig steigende Kupfer- und Lithiumbedarf decken zu können, muss dort deutlich mehr Strom erzeugt werden. Dazu werden Kohlekraftwerke neu gebaut, welche für die in unmittelbarer Umgebung lebenden Menschen erheblich gesundheitliche Auswirkungen haben. An anderen Stellen der Erde werden für den Abbau der benötigten Ressourcen häufig Kinder eingesetzt. In einer Gesamtbetrachtung wird für die Herstellung der AKKUs damit deutlich mehr an Ressourcen benötigt und die CO2 Belastung für den Abbau erhöht.

Letztlich bleibt das Thema der Entsorgung von verbrauchten AKKUs. Dies erinnert mich sehr stark an die 70iger Jahr, in denen man Atomenergie als das Allheilmittel ansah und auf die Technik vertraut hat, dass sich für die Entsorgung des Atommülls Lösungen finden. Diese haben wir nach wie vor nicht!!!

Und Ähnliches ist bei den AKKUs zu befürchten. Selbst wenn hier Techniken entwickelt werden, so werden diese mit einem entsprechenden Energieaufwand verbunden sein, welcher wiederum zu CO2 Belastungen führt, die in den heutigen vergleichenden Berechnungen noch gar nicht enthalten sein können.

Man darf sicherlich sehr gespannt sein, welche Technik sich langfristig durchsetzen wird oder ob Beide nebeneinander mit unterschiedlichen Einsatzbereichen bestehen werden. Ich persönlich neige zur Wasserstofftechnik, da wir in Deutschland bzw. Europa damit auch die Chance haben, uns im Thema Energie unabhängiger von anderen Ländern zu machen, siehe Seltene Erden mit Blick auf China.

Geld sollte hierbei nur eine untergeordnete Rolle spielen, denn es geht letztlich um unseren Planeten und die Frage, wie wir Menschen langfristig - sprich nachhaltig - eben mit diesem Planeten umgehen wollen.
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#18
Thumbs Up 
Hallo, will nur nur mal paar Beispiele bringen. Kann dann jeder selbst nachschlagen/schauen.
Was war mit der Analog-Digital-Fotografie ? Beispiel Agfah.
Was war mit dem Iphone, gleiche Kriterien, Akku hält nicht lang, großes Display, zu teuer. Und wer hat das Rennen gemacht ?? Wer hat noch n Nokia ohne Video ???
Digital-Druck zu analog ?

Also die Beispiele zeigen eine ganz klare Richtung auf.

Der Elektro-Motor ist in vielen Bereichen dem Verbrenner haushoch überlegen (eigentlich allen!).
Der Hybrib ist ein voll gestopftes Auto mit Technik, die keiner richtig nutzt. Da die Akkus immer zu klein bemessen werden.

Von Waserstoff will ich gar nicht anfangen. Wasserstoff-Autos sind so zu sagen auch Hybride aus Elektroauto mit Brennstoffzelle. Die Reichweite ist schlecht, der Verbrauch mäßig. Wenn was kaputt geht wird es auf jeden fall teuer. Keine langzeit Erfahrung mit Brennstoffzellen (Wartungsintervalle schlecht). Und wenn man leergefahren ist, wo bekommt man mal schnell Wasserstoff her ?? Ist ja auch noch dazu total ungefährlich (Witz)!

E-Auto
Die Schnellladung wird immer besser, die Reichweite weiter. Verschleiß fast null (ok die Reifen!). Die Akkureichweite verdoppelt sich alle 3-4 Jahre bei fast gleichen Kosten (Siehe Renault Zoe 2015-2019).
Die Akkus können bis zu 95% recycelt werden, wenn man es richtig macht, dadurch werden auch keine Ressourcen mehr und mehr gebraucht. Ja lithium ist endlich und der ganze Quatsch kenne ich.
Die im Moment schon verbaute Generation von Akkus wurde gerade von der Haltbarkeit von 200.000 KM auf 2 Mio. KM angehoben !!! Die nächste Gen. werden wohl Feststoff-Akkus sein, die aus Sand oder Meerwasser oder beidem sind, gemacht. Dann zieht das mit den seltenen Stoffen auch nicht mehr.

Der Verbrenner ist ein absolutes Auslaufmodel, das in den letzten Jahren keine wirkliche Entwicklung gemacht hat. Ein paar % da und dort, aber nichts richtig großes und warum ?? Weil es leider auch Physikalisch gar nicht mehr möglich ist !
Aber das eigentliche Totschlagargument ist:" Das jedes Verbrennungsauto erst mal seinen Katalysator erwärmen muß, um überhaupt erst die Abgase zu reinigen. Das heißt jeder fährt erst mal nach Kaltstart (im Schnitt 3/Tag!) los und zieht die ersten 500m-1,5 km eine total ungereinigte Spur der Abgase hinter sich her. Und ab 130 KM/h geht er (Kat) auch noch aus, darum sind auch die höchsten Werte auf der Autobahn. Und natürlich auch in Innenstaädten die hohe Häuser haben, in denen der Wind nicht zirkulieren kann.

So?? Was ist die Alternative ??
Klar kann man sich verwehren und Oldtimer kaufen, wird es immer geben.
Wenn ihr euch aber umschaut, wer hat noch das alte Nokia, wer druckt noch analog, wer fotografiert noch analog???
Was wir aber brauchen, ist eine Zukünftige Energieversorgung und wenn die darauf basiert, das man irgendwas verbrennen muß, dann sind wir leider seit dem 19. Jahrhundert nicht viel weiter gekommen.
Gruß an alle, die sich für das Thema interssieren.
Frank Smile






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  • Werner Lachenmaier (RP)
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#19
Also sorry lieber Frank aber da bist du gaaaaaanz weit weg von der Realität.

Also Ein Elektromotor ist zu allererst mal ein Arbeitsmotor dessen großer Vorteil ist, das man sich das Getriebe spart. Da aber der Wirkungsgrad mit zunehmender Drehzahl abnimmt, ist um so schneller man fährt, die Effizienz plötzlich wieder deutlich schlechter.
Ein E Motor ist da Stark wo der Verbrenner schwächelt. Beim Anlauf und niedrigen Drehzahlen. Sprich Stadtverkehr!
Auf Landstraßen und gar Autobahnen sieht das ganz anders aus!
Auch sind e-Autos grundlegend extrem auf verbrauch optimiert. Selbiges bei konventionellen Autos angewendet reduziert die verbuche nochmals deutlich. Sieht man ja auch am Preis.
Und reibungsreduzierte Schmalreifen verlängern auch den Bremsweg. Also auch nicht unbedingt "perfekt".

Ein Verbrenner/Elektro Hybrid ist quatsch, da man das Gewicht beider Technologien transportiert und somit eine theoretische Einsparung in der Praxis ab dem ersten Meter ruiniert.
Gibt aber noch andere Hybride die man hier nicht vergessen sollte. z.B. Benzin/LPG oder E85 Fahrzeuge.

Solltest du einen weg gefunden haben einen Lithium Polymer Akku zu 95 % Recyclen zu können, empfehle ich dir die sofortige Patentierung denn ab morgen bist du Milliardär.
Aktuell kann man nämlich 95% NICHT Recyclen. Nicht verwirren lassen. Das Recycling das z.B. BMW schreibt, ist ein Verkauf der Akkus an die EON bzw. das Bayernwerk für Pufferstationen.
(Wasserstoff) Brennstoffzellen Autos sind ein schwieriges Thema da ich die nachteile eines E Autos mti denen eines Schlechten Tankstellen Netzes kombiniere und bin wieder extrem Unflexibel (somit wie E-Autos nur in Ballungsräumen sinnvoll).
Die "Ankündigung" der großen Feststoff Akkus mit richtig großer Entnahme Leistung häre ich schon seit meiner Ausbildung (2001. Bin übrigens Elektroniker). Passiert ist auf dem Sektor leider Wenig.
Ja ein Verbrenner hat einen Kaltstart. Ein E-Auto übrigens Auch. Denn bei unte r0 Grad braucht z.B. ein ID3 8 KW nur um den Akku zu heizen. Da fällt im normalbetrieb (15km einfach) die Reichweite mal schnell auf 180km.
Wehe dem, der noch auf die Idee kommt die Sitzheizung oder gar die normale Heizung zu verwenden. Also kaltstart ist auch hier "Energieverschwendung".
Und solange wir nicht 100% Ökostrom + Speicherpotential UND Netzausbau haben, ist das ganze Augenwischerei.
Übrigens schalten wir unsere AKWS ab um noch mehr Kohlestrom (die Kohle kommt dann hald aus China) zu produzieren. Das ist jetzt rein von den "Abgasen" her auch nicht sonderlich gut!
Der Vorteil ist. Der Schweröltanker der die Kohle bringt, hat keinen Kat. Somit kein unterschied beim Kaltstart!! (sorry musste sein).
Denn man darf nicht vergessen. Der Energiebedarf ist ja da und wächst. Wenn ich ihn nicht mit Benzin teilweise decke, brauche ich NOCH MEHR Strom! Und wo kommt der her? Und wie kommt er zu mir.

Auch sollte man den Wasserstoff Verbrenner (irgendwie ja auch ein Hybrid) nicht vergessen. Leider ähnlich wie der Transrapid damals von Rot/grün Tot-geredet! Aber eine interessante Technologie (und eben bi-valent).

Schnellladestationen für den Privatgebrauch sind (z.B.) gar nicht mehr genehmigungsfähig (im Privatbereich). Da wir schlicht über Stromlasten reden die das Netz nicht verkraftet. Das mag in neuen Gewerbegebieten oder an Autobahnen funktionieren. In bestehenden Städten hast du da keine Chance! Das Problem ist hier (nicht nur) der Energieverbrauch an sich sondern die sich ergebenden Lastspitzen.
Nur mal so zum verdeutlichen. Ein normaler Hausanschluss hat (sind wir mal modern) liegt zwischen 35 und 50kW. Ein Telsla Super Charger zieht 250kW.
Das mag in Einzelfällen über die Straße Verteilung irgendwie realisierbar sein. In der breiten Masse klappt dir einfach das Netzt zusammen.
übrigens wäre der ökologischste Weg immer noch, den FAHRZEUGBESTAND zu optimieren anstatt immer noch mehr Ressourcen für "wegwerf" Autos zu verschwenden.
E-Fules haben hier ein großes potential. Da sie in der Produktion gezielt Spritzen von Wind und Solar auffangen können und die Infrastruktur der Tankstellen ja schon vorhanden ist. Hätte man das Geld der e Auto Prämie hierfür verwendet, hätten wir auch schon lange die geeigneten Produktionskapazitäten. Bosch hat den Care Diesel schon seit 5 Jahren marktreif, bekommt aber keine Zulassung. Mit der traurigen Begründung, man wolle keine Konkurrenz für E Autos!

Meine Überzeugung ist, das es sowieso nicht DIE EINE Technologie gibt, sondern die Effizienz darin liegt für den richtigen Anwendungsbereich auch die "passende" Technologie zu verwenden!
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#20
Das war interessant!"

Ich überlege grade wie ich in Zukunft mobil bin.
Langsam/ Nahbereich/ 2Personen/ meist warm wegen SüdSpanien  und eigene Solaranlage.
Also eigentlich die beste Bedingungen für elektrisches fahren die es gibt.

Meine Spitẑenreiter sind im Moment das E-Bike und ein offener Golf Wagen mit Blei Akku^^

Für alle scheint es mir notwendig Gemeinschafts Lösungen zu finden.
Von Sharing bis Öffentlicher Verkehr. ...Bis die Technologie aufholt?!
 :-)  Ich bin im Cafe des Forums zu finden 
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#21
[quote pid="5923" dateline="1613298680"]
Ich halte von E-Autos gar nichts. Diese Woche habe ich über 10 E-Autos auf der Straße stehend gesehen. -10 Grad verkraften die Batterien nicht. Auch das Laden ist in den meisten Stadtteilen problematisch. Wer keine Garage mit Stromanschluss und Heizung hat, sollte sich kein E-Auto zulegen !!
[/quote]

Wie schaffen es die Norweger im kalten Norden, die seit 2019 überwiegend Elektroautos kaufen? Auch in Deutschland beträgt der Anteil an E-Autos bereits 10% bei Neufahrzeugen - die Hersteller guter und innovativer wie auch umweltfreundlicher Produkte kommen mit der Produktion gar nicht hinterher.

Ich fahre nun im vierten Jahr ausschliesslich elektrisch, jährlich ca. 40tkm.

(07.03.2021, 23:15)MartinH schrieb:
Zitat:Solltest du einen weg gefunden haben einen Lithium Polymer Akku zu 95 % Recyclen zu können, empfehle ich dir die sofortige Patentierung denn ab morgen bist du Milliardär.
Aktuell kann man nämlich 95% NICHT Recyclen. Nicht verwirren lassen. Das Recycling das z.B. BMW schreibt, ist ein Verkauf der Akkus an die EON bzw. das Bayernwerk für Pufferstationen.


Mittlerweile ist es international schwer noch günstig ein Batterieschrott zu kommen, denn die Zahl der technisch versierten Recycler wächst. Marktführer wird sicherlich Redwood Materials sein:
https://www.cleanthinking.de/redwood-mat...-etabliert

Zitat:Denn man darf nicht vergessen. Der Energiebedarf ist ja da und wächst. Wenn ich ihn nicht mit Benzin teilweise decke, brauche ich NOCH MEHR Strom! Und wo kommt der her? Und wie kommt er zu mir.

Man darf nicht vergessen: Erdöl benötigt immense Energie, bevor sie im Verbrenner ineffizient weiter verpufft. Die Produktion von 1l Benzin benötigt so viel Energie, dass ein durchschnittliches E-Auto damit rund 15km fahren kann. Laut Shell-Studie liegt der Mehrbedarf bei Komplettumstellung des Individualverkehrs bei ca. 14%. Bis wir soweit sind, vergehen leicht noch 10 Jahre. Bis dahin ist der Zubau bei regenerativer Energie mehrfach höher als der geringer Mehrbedarf.
FAZIT: Keine Panik. Und umfassend informieren - die Disruption in diesem Bereich läuft und wird manche erstaunen, wie schnell es gehen wird

Zitat:E-Fules haben hier ein großes potential. Da sie in der Produktion gezielt Spritzen von Wind und Solar auffangen können und die Infrastruktur der Tankstellen ja schon vorhanden ist. Hätte man das Geld der e Auto Prämie hierfür verwendet, hätten wir auch schon lange die geeigneten Produktionskapazitäten. Bosch hat den Care Diesel schon seit 5 Jahren marktreif, bekommt aber keine Zulassung. Mit der traurigen Begründung, man wolle keine Konkurrenz für E Autos!

E-Fuels benötigen rund die vierfache Menge Strom um produziert zu werden. Um dann mit einem realen Wirkungsgrad von 20-25% verbrannt zu werden?
Derzeit produzieren wir in D-Land rund 50% des Strombedarfs regenerativ. E-Autos können zukünftig bei Wind oder viel Sonne die umweltfreundliche Energie besser als Puffer speichern als derzeit. Effizienter und preiswerter ist Mobilität nicht realisierbar. Die Preise für umweltfreundlich herzustellende Akkus als Speicher fielen in den letzten Jahren um rund 80% - der Trend wird sich fortsetzen. Nun kommt es auf kluge Strategien an, nicht auf die alte Politik und Lobby für veraltete Technik.

DieBasis kann und wird innovative Konzepte erarbeiten, denn es ist ein wichtiges Thema.
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#22
Es gibt einige erfolgversprechende Ansätze bei synthetischen Kraftstoffen.

Problematisch bei der Elektromobilität, sind die bisher verfügbaren Akkus. Herstellung und Entsorgung wird gern in den Hochglanzbroschüren vergessen.
Das Energienetz ist nicht dafür ausgelegt. Auch ohne den erforderlichen Ausbau, werden die Energiepreise exorbitant steigen. Eine Abfederung für "den kleinen Mann" wird bald sehr dringlich.
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#23
Die Herstellung wird immer sauberer und bald kommen neue Akkutypen.
Die Entsorgung ist erstmal second life als Stromspeicher, das dauert alles. Erste Firmen für Recycling entstehen, noch gibt es nicht viel zu tun.

Jeder Parkplatz soll eine Steckdose bekommen, damit der ganze PV-Strom von mittags gespeichert werden kann. Und nachts versorgt das Auto das Haus. E-Fahrer haben sehr oft eine eigene PV. Die ganzen Akkus stabilisieren das Stromnetz! Schnellladen braucht man im Alltag kaum! Mache ich nur auf der Autobahn, wenn ich mal weiter fahre.

Es gab letztens eine Studie nach der mit Lademanagement und vielen E-Autos der Strompreis sinken wird.
Das E-Auto ist nicht das Problem, sondern die Lösung.
PV auf jedes Dach und an jeden Parkplatz eine Steckdose. Im Unterhalt sind E-Autos viel billiger. Gerade bei alten Autos, wenn der normale Antrieb alt wird. Es gibt sehr viele Chancen, die es zu nutzen gilt. E-Fuels brauchen sehr viel Strom für 100 km.
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#24
Hier noch eine Option zur umweltverträglichen Mobilität:

Dr. Klaus Keplinger war vor Jahrzehnten bei der Lektüre des Buches “Die Herren der Welt” von R. Charroux auf ein Maya-Bild aus dem Codex Troano gestossen, das seine Aufmerksamkeit erregte: es zeigte
ein quadratisches Objekt, das dicke Strahlen in Form des Buchstabens X ausstrahlte.
In Wirklichkeit tauchte dieses Schriftzeichen bei den Maya - besonders im Codex Tro-Cortesianus
(Codex Madrid) - immer wieder auf.
Charroux schrieb in seinem Buch, es könnte ein Motor sein.
Dr. Keplinger zog den Atomphysiker Friedrich Egger vom Institut für Physik in Innsbruck zu Rate und informierte ihn, dass er davon überzeugt sei, dass es sich um einen Motor handelte.
Friedrich Egger war anderer Meinung.
Drei Monate später traf Dr. Keplinger Dr. Egger wieder, um ihm diesmal die Original-Kopie des Mayabildes zu
zeigen.
Diesmal schaute Dr. Egger es mit anderen Augen an: es sah aus wie ein Apparat, der eine gewisse
Energie in mechanische Energie transformierte.
War so etwas möglich?
Dr. Egger war jedenfalls so fasziniert von diesem “Motor”, dass er sich daran machte, Berechnungen
und Diagramme zu erstellen.
Es handelt sich um die Konzeption eines so genannten "Rotationskolbenmotors".
Die Leistung dieses Motors, der nach dem Schraubenprinzip der Durchdringung zweier Rotationsebenen arbeitet, ist enorm.
Bei 500 Umdrehungen/min und 40 cm3 Hohlraum werden 400 PS erzeugt.
Ein Motor klassischer Konzeption entwickelt in dieser Grössenordnung bei 5000 Umdrehungen/min nur
200 PS.
[...]
Nachbau und Testergebnisse der Tiroler Firma Swarovski Optik KG:
[...]
So läuft der Maya-Motor weitgehend vibrationsfrei und hat selbst kritischen Prüfungen durch Fachleute
großer Industrieunternehmen, etwa der Tiroler Firma Swarovski Optik KG, standgehalten.
Die Berechnungen von Experten haben ergeben, daß die von Egger und Keplinger entwickelte Kraftmaschine bei einer Größe von 40 Kubikzentimetern und einem Betriebsdruck von 10 Atmosphären (was ungefähr dem Prüfdruck eines Druckkochtopfes entspricht) bereits bei 500 Umdrehungen pro Minute eine Leistung von
über 480 PS geben kann.
[...]
Quelle: borderlands.de

Herzlich, M. M.
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#25
Am Ende musst Du immer noch die Energie reinstecken, die die Bewegung des Autos benötigt. Egal wie hoch die LeistungsDICHTE ist. Der Wankelmotor im Mazda RX8 hat eine hohe und schluckt wie ein Loch.
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#26
(04.06.2021, 11:29)DrJochen schrieb: Am Ende musst Du immer noch die Energie reinstecken, die die Bewegung des Autos benötigt. Egal wie hoch die LeistungsDICHTE ist. Der Wankelmotor im Mazda RX8 hat eine hohe und schluckt wie ein Loch.

Sorry, aber es handelt sich dabei um keinen Wankelmotor im herkömmlichen Sinne, daher ein solcher Vergleich bestenfalls unbrauchbar sein dürfte (und sowieso in Anbetracht der unterschiedlichen Druckräume / cm3, wobei das Drehmoment von
500 kg/m bereits beachtlich hoch ist bzw. den Leistungen eines Mazda-Motors kaum bis gar nicht nachsteht). 
So muss auch der erzeugte Druck, welcher die beiden Rotationsebenen antreibt, nicht zwingend auf 10 at gebracht werden, um auf 480 PS (Brutto) zu bestehen - zumindest nicht für alltägliche Nutzungsanliegen, um die Rennfahrer hier nicht zu verärgern.

Möge in diesem Sinne die Tiroler Firma Swarovski Optik KG detailiertere Angaben, oder gar Vorführungen anbieten, als ich das kann,

M. M.
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#27
Es ist sinnvoll, die Dinge aus einer breiteren Perspektive zu betrachten: Umweltschutz. In Anbetracht der Ausführungen über die Auswirkungen von CO2 auf den Klimawandel in diesem Forum und der Menge an Elektronik- und Kunststoffmüll, die wir heute noch nicht loswerden können, stellt sich die Frage, ob wir auch noch Batteriemüll und mehr Kriege um Rohstoffe brauchen.

Weniger ist mehr: Bedarfsgerecht nutzen, weniger brauchen, weniger verschwenden.

Es ist klug, zuerst die Fragen des Klimavorteils, der Lebensdauer, der Biokompatibilität und der Wiederverwertbarkeit im Vorfeld zu lösen, bevor man immer wieder neue Technologie vorantreibt (und nicht umgekehrt, im Sinne von "Überlassen wir es der Jugend"), es sei denn, wir wollen die Geschichte ignorieren und die gleichen Fehler immer wieder machen. Die Leute scheinen sich heutzutage nicht mehr für Geschichte zu interessieren, aber eines ist klar: Entweder können wir aus der Vergangenheit lernen, oder die Zukunft wird uns lehren.

https://de.rt.com/wirtschaft/116043-40-0...e-schrott/
https://de.rt.com/europa/116009-wwf-eu-i...regenwald/
https://de.rt.com/inland/108225-umweltbu...gsmull-in/
https://de.rt.com/europa/116016-paris-st...-im-muell/
https://de.rt.com/international/111162-k...atelliten/
https://de.rt.com/podcast/108279-im-name...bia-kohle/
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#28
Die Lösung ist nicht die CO2-Steuer, die Lösung ist, all die Unternehmen zu bestrafen, die den ganzen Müll (Elektronik/Plastik/Batterie/...-Müll) produzieren, und diese gewinnoptimierenden Manager zu zwingen, ihn in ihren Häusern zu lagern.
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#29
[quote pid="11255" dateline="1622801759"]
(04.06.2021, 11:29)DrJochen schrieb: Am Ende musst Du immer noch die Energie reinstecken, die die Bewegung des Autos benötigt. Egal wie hoch die LeistungsDICHTE ist. Der Wankelmotor im Mazda RX8 hat eine hohe und schluckt wie ein Loch.

Sorry, aber es handelt sich dabei um keinen Wankelmotor im herkömmlichen Sinne, daher ein
[...]
Möge in diesem Sinne die Tiroler Firma Swarovski Optik KG detailiertere Angaben, oder gar Vorführungen anbieten, als ich das kann,
[/quote]

Die Firma Swarowski kann auch nicht die Energieerhaltung umgehen. Die Leistungsdichte des Motors ist total Banane. Um ein Auto auf 100 km/h zu bringen, braucht man eine bestimmte Energie. Beim Bremsen wird die derzeit meist thermisch vernichtet.
Um ein Auto auf 100 km/h zu halten, brauchst Du Leistung. Die wird thermisch in den Reifen/Straße und in der Luft vernichtet.
Vollkommen egal, wieviel PS Du aus welchem Volumen rausholst. Das ist sowas von unwichtig für die Effizienz.
Für die Effizienz brauchst Du vor allem wenig Luftwiderstand, wenig Gewicht und einen effizienten Antrieb, der auch Bremsenergie zurückgewinnen kann. Da fällt jeder Verbrenner schonmal aus. Aus E-Fuels umso mehr.

Insgesamt wäre das Fahrrad sicher das Beste für die Umwelt. Auch ein e-Bike ist viel umweltschonender als jedes Auto.

Ein Verbrennermotor ist immer Mist, das ergibt sich zwangsläufig aus der Physik.

[quote pid="11259" dateline="1622808256"]
Die Lösung ist nicht die CO2-Steuer, die Lösung ist, all die Unternehmen zu bestrafen, die den ganzen Müll (Elektronik/Plastik/Batterie/...-Müll) produzieren, und diese gewinnoptimierenden Manager zu zwingen, ihn in ihren Häusern zu lagern.
[/quote]

Wenn der Müll gut recycelt werden kann, ist er ein kleineres Problem.
Wer keine Elektronik/Plastik/Batterie besitzt, werfe den ersten Stein.
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#30
Lieber "Gast". Zwei kleine aber Feine Details werden hierbei ignoriert. Der Transportweg bzw die Transportlast.

Beides Punkte die ein E-Bike schnell aus der Rechnung nehmen. Also so einfach ist die Rechnung einfach nicht. Auch bleibt das Infrastrukturproblem das ich für Spitzenlasten einfach nicht genug Strom durch die Leitungen bekommen.

Die eine ultimative Antriebsart wird es deshalb nie geben, weil die Anforderungen so unterschiedlich sind!
Kandidat zur Bundestagswahl 2021

Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren!
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