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Separation von Kirche und Staat
#1
Hallo zusammen,

zur Machtbegrenzung gehört auch endlich die Separation von Kirche und Staat. sämtliche Religionsgemeinschaften müssen besteuert und Religionsunterricht an den Schulen konsequent durch Ethikunterricht ersetzt werden. Sollte das auf Ihrer Agenda stehen, werde ich Sie mit Kräften unterstützen. Alles andere würde Ihre Säule der Machtbegrenzung ad absurdum führen.

Mögen Sie erfolgreich sein. Viele Grüße & Gesundheit
A. Schmittinger
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#2
(02.02.2021, 16:32)Schmittinger schrieb: Hallo zusammen,

zur Machtbegrenzung gehört auch endlich die Separation von Kirche und Staat. sämtliche Religionsgemeinschaften müssen besteuert und Religionsunterricht an den Schulen konsequent durch Ethikunterricht ersetzt werden. Sollte das auf Ihrer Agenda stehen, werde ich Sie mit Kräften unterstützen. Alles andere würde Ihre Säule der Machtbegrenzung ad absurdum führen.

Mögen Sie erfolgreich sein. Viele Grüße & Gesundheit
A. Schmittinger

Hallo Herr Schmittinger,

diese Trennung zwischen Religion und Staat sowie die Gleichbehandlung der Religionsgemeinschaften mit anderen NGOs etc. ist kein Ziel der Partei dieBasis, sondern die Konsequenz einer von uns angestrebten und umzusetzenden basisdemokatisch geführten Politik.

Grüße

Lothar
Ich bin dieBasis, weil...
... ich meine Stimme nicht abgeben sondern gewertschätzt haben möchte.
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#3
Das bedeutet also, dass uns der Staat sagt, was richtig und falsch ist? Ernsthaft? In dem Land der Reformation?  Huh
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#4
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Das bedeutet also, dass uns der Staat sagt, was richtig und falsch ist? Ernsthaft? In dem Land der Reformation?  Huh
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Diese Aussage verstehe ich leider nicht. Der Staat schreibt Ihnen nicht vor ein Einhorn anzubeten, oder was immer Sie für anbetungswürdig halten. Im Gegenteil ist es seine Aufgabe die nachwachsende Generation vor Mensch-gemachten-Götterkulten zu schützen. Viele Religionsgemeinschaften existieren nur aufgrund ihrer Steuerfreiheit (und natürlich aus den resultierenden Geldmitteln ihrer Anhänger).

Zudem sollten Sie die Historie Ihres Reformators einmal genau studieren. Zumeist sind aber gläubige Menschen argumentationsresistent, was eine Unterbindung des Religionsunterrrichtes in der Schule noch zwingender macht.

Fröhlichen Abend allerseits
A. Schmittinger
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#5
Also bleibt es dabei: Die Ethik des Staates ist als alleinig richtig und als Basis des Zusammenlebens zu sehen. Schade, ich dachte Ihre Partei wäre eine Alternative zur AfD.

Wenn Sie mir sagen, ich soll mir die Geschichte der Reformation anschauen, dann werfen Sie doch mal einen Blick in unsere gottlose Politik.
Ich könnte damit leben wenn Sie schreiben, dass jeder nach seiner Überzeugung seelig werden kann. Aber Sie versuchen die Religion durch etwas zu ersetzen, was der Staat für gut und schlecht hält. Das hatten wir im dritten Reich auch schon mal. Für mich als gläubigen Menschen ist das ein No-Go. Egal ob Sie das jetzt mit dem Einhorn ins Lächerliche ziehen möchten oder nicht.

Grundsätzlich finde ich es gut, dass Sie neue Akzente setzen möchten aber schade, dass Sie anders denkende und gläubige Menschen als Argumentationsresistent bezeichnen. Letztendlich sind das nämlich Leute wie Sie, die den Glauben durch Ethik ersetzen möchten und sagen was richtig und falsch ist.

Auch Ihnen einen eher nachdenklichen als fröhlichen Abend, aber auf jeden Fall alles Gute.
Markus
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#6
Sehr geehrter Herr Markus,

Sie missverstehen mich. Ich habe derzeit nichts mit der Partei dieBasis zu tun. Sie können hier also beruhigt eine Alternative zur genannten AfD sehen.

Selbstverständlich dürfen Sie im privaten jeglichem Glauben nacheifern, den Sie für sich entdeckt haben. Diesen jedoch öffentlich zu praktizieren halte ich in jedem Fall für falsch. Damit schließe ich ausdrücklich jegliche Form des Glaubens ein. Sei es der katholische Glaube, die der Jedi oder Almuts jährlicher Bauernalmanach.

Die Ethik des Staates richtet sich gewiss nach einer Sammlung von Geschichten, die nachweislich erfunden sind, egal wie Sie sie nennen wollen. Und gerade Ihre Religion (ich unterstelle die christliche) steht ja an erster Stelle von Moral... z.B. darf man gerne seine Töchter zur Vergewaltigung freigeben, soll seine Söhne steinigen, wenn sie Widerworte geben und wenn ein Mann bei einem Mann liegt, wie bei einer Frau, soll er auch sterben... (oder so ähnlich). Ja, ich gebe Ihnen Recht... so eine Religion ist schon eine feine moralische Angelegenheit.

Gerade Sie als vermeintlich gläubiger Mensch, sollten sehen, dass der weltweite Terror aufgrund von Religion besteht. Aber natürlich sind es ja immer die anderen, die Religion missbrauchen, nicht wahr?

Sie dürfen gerne weiterhin Ihre Hände zum Gebet falten und Ihr Gewissen somit beruhigen, nichts getan zu haben, um das Leid auf der Welt gemildert zu haben.

Aller Diskussion zum Trotze... bleiben Sie gesund!
A. Schmittinger
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#7
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Das bedeutet also, dass uns der Staat sagt, was richtig und falsch ist? Ernsthaft? In dem Land der Reformation?  Huh
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Aus welchen Worten interpretieren sie das? Der Staat ist doch kein Wesen mit einem Eigenleben, erst recht nicht der basisdemokratisch regierte. "Der Staat sind wir" bekommt doch so erst seine wahre Bedeutung, wenn alle Bürger des Landes ständig und direkt Einfluß auf die Lenkung und Gesetzgebung nehmen können. Dadurch wird sich eine Ethik herauszeichnen, die als Ausdruck des Konsens aus vielen Millionen Stimmen ntstand. Es wird eben nicht abgestimmt, sondern konsensiert. Die Demokratie ist nicht das Herrschen der Masse über eine Minderheit, sondern das Mitnehmen aller. Es gibt kein richtig oder falsch, es gibt einen Weg für alle.
Ich bin dieBasis, weil...
... ich meine Stimme nicht abgeben sondern gewertschätzt haben möchte.
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#8
Danke dass Sie das ins rechte Licht, gedrückt haben, Herr Lothar. Ich bin für eine klare Trennung von Staat und Religion.

An Herrn A. Schmittinger noch einmal: Sie kennen nicht ansatzweise die Bibel, ziehen Verse aus dem Kontext und übersehen dabei das Leben und Sterben von Jesus, der diese Gebote erfüllt hat. Ich will hier nicht über meinen Glauben missionieren, aber bevor Sie eine Religion als Schwachsinn abtun, sollten Sie sich wenigstens damit etwas befassen. Das erfordert zwar nicht Ihre Ethik, sondern der gegenseitige Respekt, den Sie vermissen lassen. Aber auch Ihnen wünsche ich Gesundheit.

Danke noch einmal für die Antwort, Herr Lothar X.
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#9
Sehr geehrter Herr Markus,

warum denken Sie, ich würde die Bibel nicht kennen? Sie meinen die Schriftensammlung, die über Jahrhunderte entstanden sind, vielfach verändert, falsch oder fehlerhaft übersetzt, dann komplett neu verfasst? Sie dürfen selbstverständlich daran glauben, dass Ihr Gott alle Lebewesen (bis auf 2 jeder Sorte) (und alle die ER geschaffen hat) ausgelöscht hat und Noah mit seinen 800 Jahren die Erde neu bevölkert hat. Aber auch das ist aus dem Kontext gerissen... gerne können wir das auf einem anderen Medium weiter diskutieren.

In einem sind wir uns jedoch einig, oder? Frauen sind nichts weiter als mutierte Rippen...

Herzlichst
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#10
Dass Sie die Bibel nicht kennen, haben Sie bereits trefflich unter Beweis gestellt. Was Sie von der Bibel halten, haben Sie auch geschrieben. Wollen Sie sonst noch etwas beweisen oder los werden? Beleidigungen? "Beweise" dass die Bibel nicht das Wort Gottes ist? Es ist mir egal, was Sie schreiben, Sie haben mir ja schon bewiesen, dass ich meinen Glauben Ihrer Vorstellung nach nicht ausleben darf. Und selbst wenn es bedeutet die Feinde zu lieben, hätten Sie dafür kein Verständnis. Nein, Herr Schmittinger, Sie haben sich meine Mail-Adresse nicht verdient. Anfeindungen erlebe ich bereits genug im Real-Live, da brauche ich Ihre Beleidigungen nicht in meinem Postkasten.
Aber ich hinterlasse Ihnen etwas anderes:

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn hingegeben hat, damit alle, die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.
(Johannes 3,16)

Verfahren Sie damit, wie Sie belieben, Wenn Sie konstruktive Unterhaltung wünschen, schreiben Sie gerne, ich melde mich. Für weitere Beleidigungen Ihrerseits werde ich meine Mail-Adresse hier nicht veröffentlichen. Im Übrigen werde ich mich auch hier nicht mehr melden. Keine Angst!


Markus
Markus
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#11
Seinen eingeborenen Sohn? Ihr Gott hat ein 14jähriges Mädel vergewaltigt. Mal abgesehen davon, dass er seinen Sohn nicht geopfert hat... Er hat ihn für 2 Tage aus dem Rennen genommen... also für ein Wochenende!

Sie dürfen weiterhin an Märchen glauben... aber Sie haben unglaubliches Glück... denn schließlich: selig sind die, die da arm sind im Geist! und nein... ich habe keine Angst... Sie leben schließlich damit in die Hölle zu kommen...

Ich finde es toll, dass Sie mich in Ihren Feindesstand erhoben... so viel Ehre...

das bringt mich zu der Frage, ob Sie mir Ihre andere Wange hinhalten würden, wenn ich Sie schlüge... aber wohl eher nicht, sondern eine Anzeige wegen Körperverletzung, was eine weitere Bestätigung ist, dass ihr Christen Heuchler seid...

Möge Sie der Segen Ihres Gottes ereilen, ups... sorry, den Gott gibts ja gar nicht
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#12
Eine der vier Säulen unserer jungen Partei ist die Achtsamkeit. Diese zu leben bedeutet neben vielen anderen möglichen Aspekten auch, die Ansichten des Gegenübers zu achten. Euer Schlagabtausch über diesem Beitrag hier zeigt deutlich, wie die Spaltung der Gesellschaft mit Hilfe von Lagern betrieben werden kann.

Sucht das Gemeinsame und Verbindende zwischen Euch. Ihr seid beide auf diese Seite gestoßen, obwohl der eine gottgläubig und der andere eher atheistisch geprägt ist. Was hat Euch hergeführt? Baut diesen Aspekt aus, nicht den trennenden. Dann ist auch ein solcher Schlagabtausch nicht notwendig, denn beide könnten gut nebeneinander leben, ohne jeweils den anderen auf sein "Seite" ziehen oder zumindest davon überzeugen zu wollen.

Grüße

Lothar
Ich bin dieBasis, weil...
... ich meine Stimme nicht abgeben sondern gewertschätzt haben möchte.
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#13
Zitat:Sucht das Gemeinsame und Verbindende zwischen Euch. Ihr seid beide auf diese Seite gestoßen, obwohl der eine gottgläubig und der andere eher atheistisch geprägt ist. Was hat Euch hergeführt? Baut diesen Aspekt aus, nicht den trennenden. Dann ist auch ein solcher Schlagabtausch nicht notwendig, denn beide könnten gut nebeneinander leben, ohne jeweils den anderen auf sein "Seite" ziehen oder zumindest davon überzeugen zu wollen.

Sehr cooler Spagat! (ernst gemeint)
Ich habe mittlerweile fast das gesamte Forum durchgelesen, weil ich noch auf meiner "Findung" bin, aber hier zeigt sich ein toleranter und eleganter Versuch die Menschen an einen Tisch zu bekommen. Die beiden "Kontrahenten" könnten sich wahrscheinlich bei einem Wein treffen und exzellent miteinander Diskutieren, solange dieses eine Thema ausgeklammert wird.
Beide Meinungen nehmen mich zum Teil mit und doch fällt mir an mir selbst auf, dies polarisiert und ich ergreife Partei. Warum? Warum stelle ich etwas davon in den Vordergrund, obwohl es (dieses Thema) mich nicht wirklich interessiert? Wie eingefahren bin ich inzwischen?

Der Vorteil einer freien Diskussion, das Einbringen von Ansichten, Meinungen und (selbstbestimmten) Werten, das ist doch genau das, was mit einer Basisdemokratie in einer Entscheidungsfindung erreicht werden soll. Jeder kann sich in den ihm/ihr wichtigen Bereichen einbringen, solange man nicht schmollt, wenn die Mehrheit dies nicht für den wichtigsten Punkt hält.
Und wenn 99 Prozent Übereinstimmung herrscht, dann kann das eine Prozent den Ausschlag geben, muss es aber nicht. Freut Euch über die 99 Prozent Übereinstimmung und verschiebt das eine Prozent auf einen Weinabend.

Jan
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#14
@ Schmittinger

Kirche und Staat gehören getrennt. Und zwar nicht, dass alle Religionsgemeinschaften besteuert werden, sondern das die Kirchensteuer entfällt.

Der Staat soll sein Zuhältertum zur Kirche aufgeben und sich nicht mehr als Inkassounternehmen für die Kirchen hergeben. 

Die Kirche soll ihre Beiträge bei ihren Schäfchen selber eintreiben, so wie es andere Religionsgemeinschaften, Vereine und Parteien auch tun.

Das ist meine persönliche Meinung. Versprechungen zur Wahl will ich keine machen, denn wer soll die nachher einhalten?

Bei uns ist die Mehrheit der Entscheidungsträger, wobei ich denke, dass zu diesem Thema dieBasis eine Mehrheit für Abschaffung der Kirchensteuer fände.

Wie würde es bundesweit bei einer Volksabstimmung zu diesem Thema wohl aussehen??
Prüfe alles, glaube wenig, denke selbst!
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#15
Das ist meines Erachtens ein Thema, das wir als dieBasis für die Zukunft im Auge behalten sollten.
Ein alter Bekannter hat mich neulich gerade darauf angesprochen, als ich von meinem Beitritt erzählt habe; er fände es ebenfalls gut, wenn wir uns in diesem Punkt von den herkömmlichen Parteien abheben würden.
Inhaltlich kann ich die Auffassung Werners nur unterstützen.
Aber zunächst gibt es noch Dringlicheres zu erledigen. Wir dürfen uns nicht verzetteln.
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