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Wenige starke statt viele schwache Parteien
#1
Guten Morgen, 
derzeit werden eine Vielzahl neuer Parteien mit auf dem ersten Blick sehr ähnlichen Inhalt gegründet. Zu nennen sind z.B. deutsche Mitte, die Direkten und Ihre neue Partei. Darüber hinaus gibt es die zugegebenermaßen nicht immer glücklich agierende AfD, welche von den etablierten Parteien und den Medien massiv gemobbt und geframet wird aber die direkte Demokratie ebenfalls zu etablieren versucht.

Die Links/Grün/Rote Dominanz mit Fr. Merkel an der Spitze ist für die derzeitige Situation verantwortlich. Dies war absehbar, aber aufgrund des Wohlstands und des allgegenwärtigen Freizeit- und Konsumdrucks, unterstützt von den Meinungsmedien wohl von den Wenigsten erkannt worden. Doch lieber spät als nie. 

Aber helfen uns viele kleine Parteien, um die immer noch Großen in die Schranken zu weisen? 

Wäre es nicht zielführender sich auf den größten gemeinsamen Nenner zu fokussieren?

Mit weniger Neugründungen oder bereits mit vorhandenen Parteien Mehrheiten zu erlangen um die Politik schnell zu verändern?        -       Bevor es nicht mehr möglich ist oder es nichts mehr zu verändern gibt. 

Mit freundlichen Grüßen 
Simon Arnegger
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#2
Hallo Simon,

warum gründen sich neue Parteien? Die allermeisten wohl, weil den Gründern irgendetwas am vorhandenen Pool nicht paßt. Es gibt mehr oder weniger starke Übereinstimmungen, aber dann irgendwo auch Aspekte, die man so nicht mittragen kann oder möchte. Man kann natürlich trotzdem eintreten und versuchen, von innen heraus etwas zu verändern, aber oft sind dort schon feste Strukturen, so daß dies aussichtslos erscheint.

Die Ereignisse und Entwicklungen vom Frühjahr 2020 bis heute haben sehr viele Menschen nachdenken lassen, wie es dazu kommen konnte und haben die Fragen aufgeworfen a) ob und wie man das rückgängig machen kann und b) wie man verhindern kann, daß so etwas jemals wieder möglich wird.

Keine bis dato bestehende Partei hatte darauf eine schlüssige Antwort, viele trugen das Geschehen sogar mehr oder weniger mit. Aus dieser Not heraus gründete sich Widerstand2020 mit der Kernidee Basisdemokratie. Das war erst mal nichts neues, denn Parteien mit diesem Thema gibt es einige. Aber die Verknüpfung mit den vier Säulen (Freiheit, Machtbegrenzung, liebevoller Umgang -mittlerweile geändert in Achtsamkeit- und Schwarmintelligenz) war innovativ und erscheint allen hier als der Schlüssel zur wirklichen Veränderung des Politikgeschehens. 

Aus formalen Gründen, niemand hatte Erfahrungen mit Parteisatzungen und -Gründungen, war Widerstand2020 aber schnell handlungsunfähig und nicht in der Lage, so schnell eine Struktur für die Aufnahme der Flut an Interessenten aufzubauen. Nach vielen Überlegungen, wie man das Projekt noch zum Erfolg bringen könnte, trafen sich im Sommer einige Dutzend Menschen und gründeten auf Grundlage der oben angeführten Grundlage Basisdemokratie+4Säulen dieBasis.

Dies in der Politik umzusetzen, dafür stehen hier mittlerweile tausende von engagierten Menschen. Es geht nicht um ein Label, sondern um die Sache, nämlich das Volk nicht mehr durch irgendwen vertreten zu lassen, sondern dessen Stimme jederzeit in den Parlamenten Gehör zu verschaffen. Es ist eine Bewegung, die Partei eine Rechtsform. Der kleinste gemeinsame Nenner ist für uns Basisdemokratie verknüpft mit den vier Säulen. Auf dieser Grundlage sind wir zu allem bereit.

Grüße

Lothar
Ich bin dieBasis, weil...
... ich meine Stimme nicht abgeben sondern gewertschätzt haben möchte.
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#3
Noch bin ich Gast, aber sehr interessiert:
Die Frage, wie viele Partei-Neugründungen z.Zt. stattfinden, ist eine spannende! Das Positive ist, dass immer mehr Menschen aufwachen und etwas bewegen wollen. Da kommen natürlich fast so viel verschiedene Wünsche auf, wie es aktive Menschen gibt.

Es ist für mich persönlich ein ganz neuer Schritt, mich politisch zu engagieren. Bin deshalb in der Gegend, in der ich wohne, über Freundeskreise in eine Initiative gekommen, deren regionale Arbeitsguppe zur Wir2020 Partei gehört. In dieser Arbeitsgruppe ringen wir ebenso offen und aufgeschlossen um die Themen, die uns wichtig sind, wie das hier in diesem Forum stattfindet.
Da ich den Corona-Ausschuss schon lange verfolge und die Initiatoren und ihr engagiertes Vorgehen ausserordentlich schätze, kurz, weil ich die einfach gut finde, habe ich nun eben auch die Frage:
Wo und wie kann ich mich dort einbringen, wo ich eine große Übereinstimmung mit Inhalten und Personen sehe?
Zum einen habe ich Interesse an bestimmten Themen (Satzung und Ziele),
dann an Menschen, die ich glaubwürdig schätze und denen ich zutraue, für das auch zu kämpfen, was sie heute sagen,
und schließlich: Wo kann ich mich persönlich einbringen (regionale Nähe).

Ich würde gern in 2 Parteien eintreten, weiß aber nicht, ob das geht und welche Konsequenz das einmal haben könnte. Es könnte auch sein, und diese Möglichkeit ist sehr hoch, dass weitere ausgezeichnete Ideen in weiteren Parteigründungen kommen.
Am liebsten wäre mir deshalb die preussische Lösung: getrennt marschieren, vereint schlagen...

Im Übrigen halte ich nicht viel davon, über andere Gründungsinitiativen herablassend oder gar verurteilend zu sprechen. Nicht, weil man von deren "falschen" Ideen überzeugt ist, sondern deshalb nicht, weil jeder Mensch und jede Partei, die sich jetzt gründet, am Start eines neuen Laufs steht und die gleiche demokratische Chance hat. Wer kann von sich schon sagen, dass er ALLE Stimmen für sich bekommt?

So - und da stehe ich nun und sehe viele Menschen, denen es ebenso geht. Gibt es jemand hier im Forum, der dazu (s)eine Antwort schon gefunden hat?

Grüße
Kaspar H.
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#4
Hallo zusammen,
auch ich bin noch Gast, weil ich im Moment Informationen über alle neu gegründeten Parteien lese, um mich für die Partei zu entscheiden die die größten Erfolgsaussichten hat, die 5% Hürde zu meistern. Noch nie war es so wichtig den etablierten Parteien Ihre Grenzen aufzuzeigen. Es macht deshalb keinen Sinn mehrere neu gegründete Parteien zu unterstützen, da es schwer genug wird über die 5% Hürde zu kommen. Da wir alle gesehen haben wie Wahlen manipuliert werden, sollte die neue Partei nicht nur viele Wähler sondern auch viele Mitglieder haben. Ich könnte mir gut vorstellen, dass "die Basis" bei einem vereinfachten Beitrittsverfahren auf ca. 1 Million Mitglieder bis zur Bundestagswahl kommen könnte. Bei einer stetigen Veröffentlichung der ansteigenden Mitgliederzahlen könnte so Neumitgliedern Mut, und den Altparteien Druck gemacht werden. Ich habe großes Vertrauen in die, vor kurzen in "die Basis" eingetretenen Dr. Fuellmich und Markus Haintz und werde mich deshalb für "die Basis" entscheiden.

Liebe Grüße,
Bernd Kienle
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#5
Hallo Lothar, danke für die schnelle und ausführliche Antwort.

Ich bin schon immer politisch interessiert und war auch einige Jahre in einer Bürgerinitiative aktiv. Meine Erfahrung war, dass sehr oft persönliche (Sach-) Interessen sowie „Geltungsinteressen“ die Motivation vieler politischer Akteure war. Meinungsbildung fand oft durch die „richtigen“ Vordenker statt.

Aktuell sind wir eine Gruppe, die sich regelmäßig zur derzeitigen Situation austauscht und ggf. tiefer in die politische Auseinandersetzung einsteigen möchte. Angesichts des Wirkens der Links/Grün/Roten/Merkel-Partei sehen wir jedoch die Komponente Zeit sehr kritisch! Eine weitere Legislaturperiode könnte das Ende Deutschlands einläuten wie wir es heute kennen. Sollte es jemand geben, der die Welt und Ihre Länder einmal aus der Ferne betrachtet, dann könnte er erkennen, dass die dt. Nachkriegsgesellschaft trotz der beiden Kriege, ihren Nachfahren ein einmaliges lebenswertes Land mit einem einmaligen friedlichen und sozialen Miteinander hinterlassen hat!
Dies war jedoch nur auf dem Fundament einer funktionierenden Gemeinschaft möglich! Ein Geben und Nehmen in einem bestmöglichen Gleichgewicht. Gleiches Recht für Alle.
Die Schieflage dauert nun schon einige Jahre an bzw. steigerte sich in den vergangenen Jahren fast schon dramatisch.

Unsere Meinung: Eine große Anzahl 3-10% Parteien hilft Deutschland hier nicht!

DieBasis ist nun eine der zwei neugegründeten Parteien die sich mit direkter Demokratie beschäftigen.

Als Fan der direkten Demokratie freut mich das Ansinnen beider neuen Parteien. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass hierfür ein Mindestmaß an Staatsverbundenheit und Heimatliebe wie es in der Schweiz selbstverständlich ist und auch eingefordert wird vorhanden sein muss. Warum: nur dann wird zum Wohle der Gemeinschaft gestimmt und nicht zum Wohl des persönlichen Vorteils.

Die o.g. Regierenden haben schon ganze Arbeit geleistet, diese Gemeinschaft nachhaltig zu beschädigen.

Was mich nun interessieren würde, wie denken Sie, kann einem solchen Risiko begegnet werden?

Vg
Simon
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#6
Hallo Kaspar,



Dein "noch" freut uns natürlich sehr, ich hoffe, wir können Dich auch zu einem weiteren Schritt in Richtung Mitgliedschaft bewegen. Wir möchten gerne allen Menschen, die sich gerade zum ersten Mal politisch betätigen und auch denjenigen, die sich neu orientiern wollen, eine Basis bieten. Vereint möchten wir aber auch allen Menschen bewußt machen, daß sie sowieso die Basis sind, aber bis dato so gut wie gar nicht gehört wurden.



Wer hier aktiv mitarbeiten möchte findet eine Vielzahl von Arbeitsgruppen, in denen Themen aufbereitet und zur Vorlage bei Abstimmungsprozessen vorbereitet werden. Diese Arbeitsgruppen organisieren sich selbst und entscheiden eigenverantwortlich, wo sie ihre Informationen herbekommen, welche Experten gefragt werden usw... Dein spezielles Thema ist noch nicht dabei? Es steht jedem Mitglied frei, eine AG zu gründen und das zu publizieren. Es finden sich bestimmt noch ein paar Mitstreiter. Die Zusammenarbeit funktioniert dank zeitgemäßer Kommunikationsmittel auch über größere Distanzen, und für mehr Unabhängigkeit entstehen gerade die entsprechenden Plattformen auf eigenen Servern.



Persönliches Einbringen mit realen Treffen ist je nach Region einfach bis schwierig. Bis Ende des Monats ist die Phase der Landesverbandsgründungen abgeschlossen, wir sind dann in allen sechzehn Ländern vertreten. Parallel dazu läuft die Phase der Kreisverbandsgründungen auf Hochtouren, und auch die ersten Ortsverbände ploppen schon hier und da auf.



Nach unserer Satzung ist eine Mitgliedschaft in anderen Parteien zusätzlich zur unsrigen möglich, wenn deren Ziele mit unseren Grundsätzen vereinbar sind. Allerdings kann man sich dann nicht in der dieBasis in ein Amt wählen lassen. Nach Parteienrecht dürfen Mandatsträger nur einer Partei angehören. Wenn Du mit diesen Einschränkungen leben kannst, steht einer zusätzlichen Mitgliedschaft von unserer Seite aus nichts entgegen.



Herablassend über andere Gründungen zu sprechen stünde übrigens unseren Säulen entgegen. Viele Mitglieder hier sehen die anderen hervorsprießenden Parteien eh nicht als Konkurrenz, sondern eher als Schwesterpartei oder andere Schwerpunkte setzend an.



Ich hoffe, Deine Fragen sind weniger geworden oder haben sich gewandelt.



Beste Grüße



Lothar

Ich bin dieBasis, weil...

... ich meine Stimme nicht abgeben sondern gewertschätzt haben möchte.
Ich bin dieBasis, weil...
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#7
(25.01.2021, 16:40)bekie schrieb: Hallo zusammen,
auch ich bin noch Gast, weil ich im Moment Informationen über alle neu gegründeten Parteien lese, um mich für die Partei zu entscheiden die die größten Erfolgsaussichten hat, die 5% Hürde zu meistern. Noch nie war es so wichtig den etablierten Parteien Ihre Grenzen aufzuzeigen. Es macht deshalb keinen Sinn mehrere neu gegründete Parteien zu unterstützen, da es schwer genug wird über die 5% Hürde zu kommen. Da wir alle gesehen haben wie Wahlen manipuliert werden, sollte die neue Partei nicht nur viele Wähler sondern auch viele Mitglieder haben. Ich könnte mir gut vorstellen, dass "die Basis" bei einem vereinfachten Beitrittsverfahren auf ca. 1 Million Mitglieder bis zur Bundestagswahl kommen könnte. Bei einer stetigen Veröffentlichung der ansteigenden Mitgliederzahlen könnte so Neumitgliedern Mut, und den Altparteien Druck gemacht werden. Ich habe großes Vertrauen in die, vor kurzen in "die Basis" eingetretenen Dr. Fuellmich und Markus Haintz und werde mich deshalb für "die Basis" entscheiden.

Liebe Grüße,
Bernd Kienle

Hallo Bernd,

es freut mich, daß Du Dich für uns entschieden hast. Eine Millionen Mitglieder bis zur Wahl wäre natürlich ein Traum, dann käme man nicht umhin, uns wahrzunehmen. Auch damit argumentieren wir immer, jedes Mitglied in einer der neu entstandenen Partei kann auch zeigen, wieviele wir wirklich sind. Solche Mitgliederzahlen hatte übrigens die bundesrepublikanische SPD zu ihren besten Zeiten vor der Regierung Schröder.

Grüße

Lothar
Ich bin dieBasis, weil...
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#8
Hallo Lothar,
Um eine kurze Rückinfo zum Grund der ausbleibenden Antwort auf meine zuletzt gestellte Frage wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße
Simon
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#9
03.02.2021
Warum erhalte ich auf meine deutlich formulierte Frage keine Antwort?
Ich bin kein Journalist, keiner anderen Partei oder Gruppierung anhängig.
Ich bin von Geburt an in Deutschland, also deutscher. Bis vor ca. 10-15 Jahren sah ich Deutschland bzgl. des gelebten Wertesystems als einmalig, als führend an. Ja, ich lebte gerne hier mit all seinen Mitbürgern.
Aber was dank linksradikaler Ideologie, welche durch Unterstützung der Medien nun gesellschaftsfähig ist, zwischenzeitlich passierte wird zum Rückgang dieses Wertesystems führen.
Ich bin nicht Rechts. Ich bin kein Nazi oder Reichsbürger. Aber ich habe Respekt und bin dankbar den Generationen gegenüber, welche- auch wenn sie den falschen Führern nachliefen - unser Land verteidigt, aufgebaut und mir viele Jahre ohne Krieg und Entbehrungen ermöglicht haben.
Dies ist für mich keine Selbstverständlichkeit! Für viele der in Deutschland lebenden oder deutschen Politiker offensichtlich schon!
Überlegen Sie, ob Sie mir antworten. Ein Nichtantwort ist für mich gleichzusetzen wie das Geschwurbel der s.g. Standardparteien.
Hochachtungsvoll
Simon Arnegger
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#10
Hallo Lothar, 
anbei die Antwort der AfD zu diesem, wichtigen Thema:„Die AfD steht für direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild. 
Einbürgerung analog wie in der Schweiz, Australien oder Kanada“

Das Wichtigste überhaupt wäre jetzt die Linken Parteien (Grüne/SPD/Dietlinden) sowie den linken „Flügel“ der CDU Stimmen abzunehmen bzw. die Konservativen zu vereinheitlichen. Mit den zahlreichen Parteineugründungen wird ein  Verdrängungswettbewerb entfacht, d.h. die Konservativen Stimmen werden auf viele Klein- und Kleinstparteien aufgeteilt. Was Besseres könnte den o.g. (Linken) nicht passieren. 
Details zu Inhaltlichem müsste leider hinten angestellt werden. Das erste, gemeinsame Ziel müsste der Paradigmenwechsel sein, der Austausch der „regierenden“ Politiker in Berlin und die schnelle Verschlankung des Staates und dessen  Einrichtungen.

Viele Grüße 
Simon
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#11
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Hallo Lothar, 
anbei die Antwort der AfD zu diesem, wichtigen Thema:„Die AfD steht für direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild. 
Einbürgerung analog wie in der Schweiz, Australien oder Kanada“

Das Wichtigste überhaupt wäre jetzt die Linken Parteien (Grüne/SPD/Dietlinden) sowie den linken „Flügel“ der CDU Stimmen abzunehmen bzw. die Konservativen zu vereinheitlichen. Mit den zahlreichen Parteineugründungen wird ein  Verdrängungswettbewerb entfacht, d.h. die Konservativen Stimmen werden auf viele Klein- und Kleinstparteien aufgeteilt. Was Besseres könnte den o.g. (Linken) nicht passieren. 
Details zu Inhaltlichem müsste leider hinten angestellt werden. Das erste, gemeinsame Ziel müsste der Paradigmenwechsel sein, der Austausch der „regierenden“ Politiker in Berlin und die schnelle Verschlankung des Staates und dessen  Einrichtungen.

Viele Grüße 
Simon
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Hallo Simon,

eins vorweg: Wir sind ALLE ehrenamtlich und als Privatpersonen hier unterwegs, die Partei ist erst einige Monate alt und mitten im Aufbau von Struktur und Auftreten. Leider haben wir derzeit nicht genug Admins oder Moderatoren frei, um diesen Forenbereich in Echtzeit zu betreuen. Insofern bitte ich zu entschuldigen, wenn hier Antworten offen bleiben oder Beiträge insgesamt nicht wahrgenommen werden. Das soll sich ändern, geht aber nicht von heut auf morgen.

Nun zu Deiner Frage: Du nutzst in Deinen Beiträgen absolute Formulierungen wie "vorhanden sein muss", "das Wichtigste überhaupt", "nur dann" usw.; die besagte Frage ist eigentlich eine Aussage über einen empfundenen Zustand, die nur dadurch beantwortet werden soll, indem man diese Aussage als Realität anerkennt und Auswege aufzeigt. Damit stellst Du Behauptungen auf, stellst diese als unumstößlich dar und erwartest lediglich eine Bestätigung oder Ablehnung. Das ist ein Sortieren in Kategorien, schwarz - weiß, oben - unten, links - rechts etc. und führt schnell zu der gewünschten Spaltung der Bevölkerung, zumal eine Entscheidung für oder gegen gefordert wird, alles andere sei "Geschwurbel".

Die Partei dieBasis kann zu diesem Thema keine allgemeingültige Stellung beziehen, da es (bisher) keinen vereinbarten Konsens dazu gibt. Im basisdemokratischen Ansatz kann niemand ohne Rückfrage und -versicherung beim Schwarm eine Aussage im Sinne von "Die Partei vertritt die Ansicht, daß..." machen; es sind immer Einzelmeinungen der sich gerade Äußernden. Ich bin zum Beispiel überhaupt nicht überzeugt davon, daß eine direkte Demokratie mit Heimatliebe verknüpft sein muß um zu funktionieren, schon gar nicht per irgendwelcher Statuten; zumal man den Begriff erst einmal definieren müßte, um zu sehen, ob man überhaupt das Gleiche darunter versteht.

Wenn ein Mitglied einer Gemeinschaft (sei die Mitgliedschaft dort freiwillig gewählt oder durch andere Umstände wie z. B. Geburt entstanden) bei Entscheidungen, die jene Gemeinschaft trifft, in seiner Eigenart wahrgenommen, gehört und berücksichtigt wird, kann es den getroffenen Entschluß viel leichter mittragen und sich dabei wertgeschätzt fühlen, als ohne diese Einbindung. Dies wird wahrscheinlich sogar bei Entscheidungen der Fall sein, die für das Mitglied negative oder unangenehme Folgen haben. Dadurch, daß alle wirklich eingebunden sind, wird es auch viel schwieriger bis unmöglich sein, private Interessen zum persönlichen Vorteil durchzudrücken.

Die genauen Abläufe, wie man Entscheidungen entsprechend treffen kann, die technischen Möglichkeiten, dies auch auf Staatsebene umzusetzen etc. müssen erst noch probiert und entwickelt werden, ein Lernprozeß für alle. Ich bin jederzeit bereit zu lernen.

Grüße

Lothar
Ich bin dieBasis, weil...
... ich meine Stimme nicht abgeben sondern gewertschätzt haben möchte.
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#12
Heje!
Ich bin grad über euer Gespräch hier gestolpert.
Und möchte Lothar gerne unterstützen.

Er hat es sehr gut gesagt;
Wir sind genau wie ihr in dieses Chaos hineingeschlittert,
und versuchen als privat Personen, für uns alle, die Welt wieder grade zu rücken.

Ich persönlich hab mich erst bei Widerstand2020 und dann bei allen Nachfolgern eingetragen,
Bei der Basis hat es dann zum ersten mal Nägel mit Köpfen gegeben.

Chaos haben wir immer noch genug :-P  und Fragen und Uneinigkeit.
Na klar!  Aber wir arbeiten daran und das macht Kopfschmerzen , aber auch Spass!!

Wer die Reise von uns allen mitbestimmen will ist herzlich eingeladen^^

Ps:ich fürchte aber der Titanic Kurs unserer Regierung steht und wir kommen vieleicht zu spät.
Aber ich will es zumindest versucht haben.
Es ut mir leid das ich nicht auf einzelne Fragen eingehe, ist zuviel los!

Alles Gute Cris
 :-)  Ich bin im Cafe des Forums zu finden 
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#13
Die Idee finde ich gut. Eventuell könnte man um bei den Wahlen über die 5% zu kommen eine übergeordnete Partei ( ähnlich wie eine Holding) gründen.
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#14
(05.02.2021, 09:01)Reinhardas schrieb: Ich denke, es sollten sich kleine Parteien zusammenschließen. Zum Beispiel WIR und die Basis.
Wir alle sind doch die Basis und die Basis sind Wir.
Wir brauchen mehr direkte Demokratie, was für mich mit mehr Baisdemokratie verbunden ist.
Wenn die Regierenden uns eine digitale Identität verpassen wollen - sehr schön.
Dann stelle ich mir vor, kann man die schon vorhandene Democracy App weiterentwickeln, bis am Ende damit der Bürger direkt abstimmt.

Reinhard,
in der Theorie hört sich das logisch an, alleine das deutsche Wahlrecht setzt Hürden.
Auf Landesebene noch machbar, auf Bundeseben sieht das anders aus.

Bsp: Die CSU darf in Bayern nur antreten zur BuWa weil die CDU in Bayern nicht antritt.
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#15
Hallo Lothar,
nochmals danke für Deine Antwort und entschuldige meine ggf. harsche Wortwahl / Ausführung. Dass „Deutschland“ aufgrund der Politik Schlagseite bzw. wie die Titanic schnurgerade auf einen Eisberg zufährt war leider schon lange sichtbar, wurde aber wohl durch den weitestgehenden Wohlstand von nicht allzuvielen Wahlberechtigten erkannt. Vielleicht auch durch den damals noch weit verbreiteten Glauben und Vertrauen an die Standard-Medien.
Ich bin froh, daß sich dies nun ändert und wünsche Ihnen und all Ihren Mitstreitern viel Erfolg und Kraft.
Ich hoffe, daß sich die neuen Parteien und auch die schon Älteren, sich in der gemeinsamen Sache wiederfinden und zusammenarbeiten.
Gruß Simon
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