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Was würden unsere Dichter sagen? - Druckversion

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+--- Thema: Was würden unsere Dichter sagen? (/thread-3363.html)

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RE: Was würden unsere Dichter sagen? - Thomas Huskobla - 13.01.2022

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf.

Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.

Bertold Brecht


.pdf   Offener Brief von NGWFA an Bundestagsabgeordnete_Regierung, Medien, Kirchen etc.12-01-2022-U (1).pdf (Größe: 306,4 KB / Downloads: 72)


RE: Was würden unsere Dichter sagen? - nomore - 14.01.2022

Wissen Sie schon, dass man ein weiches Ei nicht als Zahnstocher benutzen soll?
Karl Valentin


RE: Was würden unsere Dichter sagen? - ge54e - 14.01.2022

Der Präsident des Europaparlaments, David Sassoli, strammer Befürworter aller Corona-Einschränkungen und rigoroser Verfechter für Impfkampagnen, ist tot - Funktionsstörung des Immunsystems.

Als man dies im Dorf erfuhr,
War von Trauer keine Spur.

"Jajaja!" rief Meister Böck
"Bosheit ist kein Lebenszweck!"

Drauf so sprach Herr Lehrer Lämpel:
"Dies ist wieder ein Exempel!"

Kurz, im ganzen Ort herum
Ging ein freudiges Gebrumm:

"Gott sei Dank! Nun ist's vorbei
Mit der Übeltäterei!"




RE: Was würden unsere Dichter sagen? - claudia_of - 15.01.2022

Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht

Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (* 1835 †1910)



RE: Was würden unsere Dichter sagen? - nomore - 20.01.2022

Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun
Oscar Wilde


RE: Was würden unsere Dichter sagen? - ge54e - 31.01.2022

Dietrich Bonhoeffer: Von der Dummheit (Wiki) oder (Youtube, vorgelesen)


RE: Was würden unsere Dichter sagen? - ge54e - 06.02.2022

Die Grand Jury hat begonnen.

Zitat:"Wohl dem, der frei von Schuld und Fehle
Bewahrt die kindlich reine Seele!
Ihm dürfen wir nicht rächend nahn,
Er wandelt frei des Lebens Bahn.

Doch wehe wehe, wer verstohlen
Des Mordes schwere That vollbracht,
Wir heften uns an seine Sohlen,
Das furchtbare Geschlecht der Nacht!

Und glaubt er fliehend zu entspringen,
Geflügelt sind wir da, die Schlingen
Ihm werfend um den flüchtgen Fuß,
Daß er zu Boden fallen muß.

So jagen wir ihn, ohn Ermatten,
Versöhnen kann uns keine Reu,
Ihn fort und fort bis zu den Schatten,
Und geben ihn auch dort nicht frei.“

Friedrich Schiller, Die Kraniche des Ibycus 
Klaus Kinski spricht: (VideoOdysee)



RE: Was würden unsere Dichter sagen? - Sigrid Butz - 09.02.2022

(27.08.2021, 21:21)ge54E schrieb: Friedrich Schiller, Wilhelm Tell:

Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht,
Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden,
Wenn unerträglich wird die Last – greift er
Hinauf getrosten Mutes in den Himmel,
Und holt herunter seine ew’gen Rechte,
Die droben hangen unveräußerlich
Und unzerbrechlich wie die Sterne selbst.“


Der wahre Sinn des Lebens ist der Dienst an der Verwirklichung einer besseren Welt. 

Von Albert Schweitzer


RE: Was würden unsere Dichter sagen? - Thomas Huskobla - 17.02.2022

„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin,
dass er tun kann, was er will, sondern,
dass er nicht tun muss, was er nicht will.“

Jean-Jacques Rousseau


RE: Was würden unsere Dichter sagen? - Mappi Froehlich - 22.02.2022

*
Nein, kein Dichter, immerhin deutschsprachige Wurzeln:

Auszug,  Rede Papst Benedikts XVI. im Deutschen Bundestag am 22. September 2011:

Zitat:  „Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande


Ganze Rede:

 https://www.bundestag.de/parlament/geschichte/gastredner/benedict/rede-250244


RE: Was würden unsere Dichter sagen? - Sigrid Butz - 22.02.2022

Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern,
als ihr treu zu bleiben.

Zitat: Friedrich Hebbel


RE: Was würden unsere Dichter sagen? - Manfredo - 27.02.2022

Verlieren Parteien und Politiker an Einfluß, sind sie entzaubert?

Ja, denn je genauer wir einen Menschen ansehen, umso weniger taugt er zum Helden. Deshalb bleibt Politikern nur der Ausweg, sich als nette Menschen zu inszenieren, weil die Möglichkeit, sich als Helden zu zeigen, nicht mehr besteht. Diese Möglichkeit besteht im Übrigen auch deshalb nicht, weil Politiker fast nichts mehr zu sagen haben. Früher hatten sie beträchtliche Entscheidungsspielräume, heute sind sie nur noch Krisenmanager und Geldverteiler. Die einzige Gelegenheit, bei der sich Politiker heute noch so aufspielen, als hätten sie Macht, ist der Wahlkampf. Doch der ist nicht die Realität.


Zitat von: Richard David Precht


wünsche Euch einen schönen Sonntag; nicht unterkriegen lassen !

Manfredo


RE: Was würden unsere Dichter sagen? - Manfredo - 06.03.2022

Hi,  hier noch ein paar Gedanken/Zitate von klugen Leuten:


Am Anfang des 21. Jahrhunderts muß eine bestehende oder sich neu formierende Partei, die wirklich progressiv und zukunftsweisend sein will, ihre eigene spätere Auflösung bereits mit eingeplant haben.
© Paul Martin Schmidt (*1957), sächsischer Betroffenheitslyriker


Der Kampf der Parteien ist eine Übungsschule aller geistigen Lebenskräfte. Er fördert das Ganze, indem er durch offenen Gegensatz der Meinungen Vorurteile beseitigt, sowie vor Einseitigkeiten und Irrwegen bewahrt; er fördert den Einzelnen, indem er ihn nötigt, in Wort und Tat eine wohlgeprüfte Meinung mutig zu vertreten.
Ernst Curtius (1814 - 1896), deutscher Historiker, Archäologe und Philologe


Direkt und grob seine Meinung herauszusagen, mag nur entschuldigt werden können und gut sein, wenn man durchaus recht hat; eine Partei aber hat nicht durchaus recht, eben weil sie Partei ist.
Johann Wolfgang von Goethe




Manfredo


RE: Was würden unsere Dichter sagen? - Sigrid Butz - 12.03.2022

Es ist besser, ein kleines Licht zu entzünden,
als über große Dunkelheit zu klagen.

Zitat von Konfuzius


RE: Was würden unsere Dichter sagen? - ge54e - 13.04.2022

Hier zwei Bibel-Zitate aus einer Abhandlung über KMDD zur moralischen Inkompetenz:


Zitat:Hebraeer 5

11 Davon hätten wir wohl viel zu reden; aber es ist schwer, weil ihr so unverständig seid.
12 Und die ihr solltet längst Meister sein, bedürft wiederum, daß man euch die ersten Buchstaben der göttlichen Worte lehre und daß man euch Milch gebe und nicht starke Speise.
13 Denn wem man noch Milch geben muß, der ist unerfahren in dem Wort der Gerechtigkeit; denn er ist ein junges Kind.
14 Den Vollkommenen aber gehört starke Speise, die durch Gewohnheit haben geübte Sinne, zu unterscheiden Gutes und Böses.


Zitat:Brief an die Epheser, Kapitel 4

14 Wir sollen nicht mehr unmündige Kinder sein, ein Spiel der Wellen, hin und her getrieben von jedem Widerstreit der Meinungen, dem Betrug der Menschen ausgeliefert, der Verschlagenheit, die in die Irre führt.
15 Wir wollen uns, von der Liebe geleitet, an die Wahrheit halten und in allem wachsen, bis wir ihn erreicht haben. Er, Christus, ist das Haupt.

KMDD wurde vom inzwischen verstorbenen Georg Lindt entwickelt. In CA Sitzung 36 präsentierte Lindt Erklärungen, woran rationale Argumente scheitern: Es ist die fehlende moralische Kompetenz eines grossen Teils der Bevölkerung. Es sei nicht Böswilligkeit, sondern "abgrundtiefe Dummheit".
Also eine Bestätigung von Hanlon's Razor (s.o.).